INFORMATIONSSAMMLUNG FÜR EINE ÜBERLEGTE IMPFENTSCHEIDUNG+EFI+Dresden+4.+A.+Stand+Juli+2010

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Impfungen sind in Deutschland keine Pflicht.
Als mündige Eltern sollten wir uns mit dem Thema auseinandersetzen, ehe wir etwas entscheiden
oder entschieden werden.


4. Auflage 2010 – pdf Version

INFORMATIONSSAMMLUNG
FÜR EINE ÜBERLEGTE IMPFENTSCHEIDUNG

Herausgegeben von
Sieglinde Kaufmann, EFI-Dresden

Zur vierten Ausgabe - Onlineversion

Da private Zwischenfälle mich in meiner Arbeit haben aussetzen lassen und die
finanziellen Mittel es derzeit nicht hergeben eine vierte Auflage der Broschüre
drucken zu lassen, die Nachfrage aber uneingeschrän kt hoch ist, habe ich mich
entschlossen eine korrigierte Zwischenversion als p df!Dokument für Interessierte
zur Verfügung zu stellen. Die Angaben sind alle sow eit aktuell. Verweise auf die
Seite
www.efi!dresden.de lassen sich leider nicht mehr aufrufen. Dokumente auf
die dort verwiesen wurde können bei mir angefordert werden.
Neue Homepage ist
www.efi!dresden.com


Dresden, September 2010 Sieglinde Kaufmann


Zur dritten Auflage


Als im Juli 2004 meine jüngste Tochter geboren wurd e, war gerade die erste Auflage dieser Broschüre mit 100 Stück erschienen. Ich
wollte die EFI!Arbeit ruhen lassen, um mich ganz de n Kindern zu widmen. Die Broschüre sollte helfen, die Fragen der Eltern zu
beantworten, sozusagen als Ersatz für Vorträge und persönliche Gespräche.
Wenige Wochen nach der Geburt zeigte sich aber, das s bereits Nachschub benötigt wurde. Die geplante Babypause wurde also zu
Gunsten der zweiten Auflage gekürzt, die dann mit 5 00 Stück im Oktober 2004 erschien.
Wie sich gezeigt hat, ist der Informationsbedarf se hr groß. So erscheint diese Schrift nun schneller als geplant überarbeitet und
erweitert in einer dritten Auflage.
Die zunehmende Frage nach Informationen lässt hoffe n, dass Gleichgültigkeit und Angst gegenüber der Impffrage durch kritische
Auseinandersetzung mit dem Thema überwunden werden.
In der Resonanz auf die zweite Auflage wurde deutli ch, dass eine gewisse „homöopathische und emotional e Färbung“ zu bemerken
ist.
Dies ist meinem „homöopathischen Hintergrund“ und d er beinahe täglichen Auseinandersetzung mit fragenden Eltern (das betrifft
besonders die rechtlichen Regelungen, denen in dies em Heft sehr viel Raum gegeben wurde) geschuldet.
Ich habe mich entschlossen, diese persönlichen Züge der Ehrlichkeit halber nicht zu retuschieren.
Mein Dank gilt in erster Linie meinem Mann, durch d essen tatkräftige Unterstützung es möglich war, die Arbeit für EFI!Dresden
direkt nach der Geburt unseres dritten Kindes fortz usetzen und die zweite und dritte Auflage der „Info rmationssammlung“ fertig zu
stellen. Unsere drei Töchter verdienen einen extrag roßen Dank, da sie immer wieder ihre Mutter „mit EF I teilen müssen“ und das im
Moment noch gar nicht verstehen können, weil sie no ch so klein sind.
Ebenso war es nur mit der dankenswerten Unterstützu ng der drei großen Kinder meines Mannes und meiner Mutter möglich, immer
wieder einige Stunden den Rücken frei zu haben für die Arbeit an dieser Broschüre.
Danken möchte ich hier auch Herrn Dr. med. Michael Schnur und seiner Frau Michaela Schnur für die kritische Durchsicht und Kor!
rektur des Manuskripts unter medizin!fachlichen Ges ichtspunkten und Aspekten gewaltfreier Kommunikatio n. Sehr hilfreich war die
Unterstützung durch Ingo Mäder, der sich um Korrekt uren und Layout kümmerte, sowie aller, die mit Tipps und Hinweisen zu dieser
Ausgabe beigetragen haben.
Dresden, im Juli 2005
Si eglinde Kaufmann

1








Für
Maria, Theresa, Martin,

Magdalena, Marianne, Tabea und Sjoma Max

2
Inhalt

Ein Wort voraus - Vorwort von Dr. med. Michael Sch nur
5
Impfmü N digkeit 6
Was Sie in diesem Heft erwartet 7
EFI ! Interessengemeinschaft „Eltern für Impfaufklärung“ 8
Zum Verständnis der impfenden Ärzteschaft 9
1. Impfkritik 11
1. 1 Zur Geschichte der Impfungen 11
1. 2 Gegner des Impfzwangs 12
1. 3 Dresden und die Impfkritik 13
1. 4 Aufgeschnappt... 15
1. 5 Kritische Details zur Impfentscheidung 15
1. 5. 1 Inhaltsstoffe 16
1. 5. 2 Herstellung 17
1. 5. 3 Rückgang der Infektionskrankheiten... 17
1. 5. 4 Verschiebung von Kinderkrankheiten... 18
1. 5. 5 Wirksamkeit und Nutzen von Impfungen? 19
1. 5. 6 Antigen!Antikörper!Theorie 20
1. 5. 7 Individuelle Entscheidung? Impfzeitpunkt? 21
1. 5. 8 In wessen Interesse sind Impfungen? 21
1. 5. 9 Vorsicht mit Statistiken 22
1. 5.10 Wer legt fest, was ein Impfschaden... ist? 23
1. 5.11 Methoden der Durchsetzung von Impfungen 24
1. 5.11. 1 ! Unlautere Impfwerbung ! einseitige Aufklärun g 24
1. 5.11. 2 ! Angsterzeugung in den Medien 25
1. 5.12 Infektionsweg 26
1. 5.13 Kombinationsimpfstoffe 26
1. 5.14 Impfungen und Homöopathie 28
1. 5.15 Eingriff in die menschliche Entwicklung 30
1. 5.16 Zweifel an der Existenz krankmachender Vire n 30

3


„Impfkalender“ der Ständigen Impfkommission (STIKO) 31
2. Spezielle Hinweise zu einigen Krankheiten... 32
2. 1 Kinderkrankheiten und Impfungen 32
2. 1. 1 Masern, Mumps, Röteln 34
2. 1. 2 Masern und SSPE (subakute sklerosierende Panenzephalitis) 34
2. 1. 3 Wichtig für den Umgang mit Kinderkrankheiten 35
2. 2 Kinderkrankheiten im Kindergarten 35
2. 3 „Durchimpfungsraten“ 36
2. 4 Auf den Grund gegangen 37
2. 4. 1 Diphtherie 37
2. 4. 2 Kinderlähmung (Poliomyelitis, Polio) 37
2. 4. 3 Keuchhusten (Pertussis) 38
2. 4. 4 Hepatitis B 38
2. 4. 5 Tetanus und Notfallversorgung von kleineren Wunden 39
3. Die Entscheidung 42
3. 1 Vor jeder Impfentscheidung 42
3. 2 Wenn impfen... 42
3. 3 Wenn nicht impfen... 42
4. Rechtliches 44
4. 1 Ablehnung von ungeimpften Kindern 44
4. 1. 1 Ablehnung der Weiterbehandlung durch einen Arzt 44
4. 1. 2 Aufnahmeverweigerung in Kindertagesstätten 46
4. 2 Hinweise für betroffene Eltern 50
4. 2. 1 ... bei Ablehnung der Weiterbehandlung durch einen Arzt 50
4. 2. 2 ... bei Impfung gegen den Willen der Eltern 50
4. 2. 2. 1 ! Impfung trotz erfolgter Ablehnung 50
4. 2. 2. 2 ! Entziehung der Vertretungsmacht zu m Zwecke der Impfung 51
4. 2. 3 ... bei Aufnahmeverweigerung in Kindertages stätten 52
4. 3 Einschulungsuntersuchung 52

4

4. 4 Rechte und Pflichten der Ärzte 53
4. 4. 1 Aufklärungspflicht 53
4. 4. 1. 1 ! Aufklärungspflicht vor anstehender Impfung 53
4. 4. 1. 2 ! Pflicht des Arztes, auf Impfungen hinzuweisen 59
4. 4. 2 Meldepflicht 60
Ein Wort zum Schluss 61
Anhang 62
A Für Impffragen relevante Gesetze (Auszüge) 62
A 1 Grundgesetz (GG) 62
A 2 Infektionsschutzgesetz (IfSG) 63
A 3 Heilmittelwerbegesetz (HWG) 65
A 4 Strafgesetzbuch (StGB) 67
A 5 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) 67
B Wichtige Adressen 67
B 1 Impfkritik allgemein 67
B 2 Ämter 68
B 3 Sachsen speziell 69
B 3. 1 ! Impfkritik 69
B 3. 2 ! Ämter in Sachsen 69
C Literatur und Internet-Seiten 70
D Zusammenstellung einer homöopath. Notfallapotheke 73
E Quellen 74
Impressum 77

5
Ein Wort voraus (zur 3. Auflage)

In Deutschland gibt es Impfempfehlungen, jedoch kei ne Impfpflicht. Da sowohl
das Impfen gegen eine Krankheit als auch die Erkran kung selbst im Einzelfall ein
Risiko für das Kind darstellen können, wird vom Ges etzgeber die Entscheidung für
oder gegen eine Impfung ganz in die Hand der Eltern gelegt.
Die vorliegende Informationsschrift ist von Eltern für Eltern geschrieben und soll
Gesichtspunkte für diese Entscheidung liefern, Gesi chtspunkte, die sich ergän!
zend neben die Hinweise des behandelnden Arztes ste llen. Sie führt Hintergründe
und Quellen auf, die weit über den Umfang hinaus ge hen, der den Ärzten von
den Impfkommissionen für das Routinegespräch zur Im pfaufklärung empfohlen
wird.
Je mehr Gesichtspunkte bei der Entscheidung für ode r gegen eine bestimmte
Impfung berücksichtigt werden, desto schwieriger wi rd die Entscheidung, aber
desto freier ist der Entschluss. In seiner kompakte n, übersichtlichen Form ist das
vorliegende Büchlein der willkommene Helfer für ein freilassendes Impfgespräch
zwischen Arzt und Patient.
Der Arzt hat eine doppelte Aufklärungspflicht: Vor einer Impfung muss über Risi!
ken der Impfung aufgeklärt werden. Lehnen die Elter n eine allgemein empfohle!
ne Impfung ab, so muss über die Risiken der jeweili gen Krankheit aufgeklärt
werden. Dadurch überträgt der Arzt die Verantwortun g auf die Eltern und schützt
sich vor späteren Haftpflichtansprüchen.
Eltern unterstützen den Arzt dabei, indem sie deutl ich signalisieren, dass sie sich
ausreichend sachkundig gemacht haben, um ihre Entsc heidung alleine zu verant!
worten. Dazu möchte diese Broschüre beitragen.
Dresden, im Sommer 2005
Dr. med. Michael Schnur

Vorwort zur 2. Auflage
Was macht man, wenn man etwas zu sagen hat, aber n icht gleich ein Buch schreiben will? Sei es aus Bescheidenheit
oder weil es schon so viele Bücher gibt. Man schre ibt dann zum Beispiel eine Informationsbroschüre.
Diese hier ist von Eltern für Eltern geschrieben. Für Eltern, die sich kritisch mit der Frage auseinander setzen, ob ihr
Kind geimpft werden soll, Eltern die sich vielleicht manchmal wundern, mit welcher Vehemenz sich Ärzte um das Wohl
ihrer gesunden Kinder sorgen.
Eltern erfahren hier, was den Arzt zu solcher Haltung bewegen mag, welche Informationen er möglicherwe ise nicht
hat, wenn er nicht intensiv danach forscht. Sie erfahren hier, dass unterschiedliche Impfansichten die Arzt!Patient!
Beziehung nicht belasten müssen, wenn beide Seiten ihrer Aufgabe nachkommen: der Arzt indem er sachlic h berät,
die Eltern indem sie die volle Verantwortung für ihre Entscheidung übernehmen, zu impfen oder nicht zu impfen.
Gerade für diese Entscheidung wünschen sich manche Eltern zusätzliche Gesichtspunkte, und diese werden hier gelie!
fert. Solide recherchiert, übersichtlich zusammengestellt und liebevoll in Erscheinung gebracht finden sich in dieser
Broschüre viele wichtige Fakten, Anregungen, Litera turquellen und Adressen, die es dem Leser erleichte rn, sich ein
eigenes Bild zu machen.
Eine Schrift, die Eltern dazu aufruft, sich zu informieren und dann von ihrer Meinungs! und Entscheidu ngsfreiheit
Gebrauch zu machen, gebe ich gerne weiter, auch wen n aufgeklärte Patienten aufwändiger in der Begleitung und
manchmal auch anstrengender sein mögen. Wird dies n icht hundert Mal wettgemacht durch die Freude, zusammen
mit mündigen Patienten individuelle Lösungen zu finden?
Dresden, im Herbst 2004
Dr. med. Mich ael Schnur

6
Impfmü N digkeit


Das Deutsche Grüne Kreuz veröffentlichte:


„Seit 1991 ist die zweimalige Impfung gegen Masern, Mumps und Röteln (MMR)
Bestandteil des Kinder!Impfkalenders. Aus gutem Grund, denn die drei Krankhei!
ten können schwere Komplikationen nach sich ziehen. (...)
Dennoch halten noch immer viele Väter und Mütter MM R für ‚harmlose Kinder!
krankheiten‘ und verweigern ihren Kindern den Impfschutz. Diese Fehleinschät!
zung kommt um so häufiger vor, je gebildeter die Eltern sind, was die Annahme
widerlegt, mit steigender Bildung verbessere sich das Gesundheitsverhalten. Das
zeigt eine Studie, die das Robert!Koch!Institut veröffentlicht hat. (...)
Bei BefürworterInnen von MMR!Impfungen haben 49 Pro zent das Abitur, bei den
GegnerInnen 61 Prozent.“ (1)





Warum denn „widerlegt“...?

7
Was Sie in diesem Heft erwartet

Spätestens bei der dritten U!Untersuchung unserer Kinder werden wir als Eltern
mit der Frage „Impfen oder nicht impfen?“ konfronti ert.
Impfungen gelten gemeinhin als Routinemaßnahmen, di e gewöhnlich nicht weiter
hinterfragt werden. Sie bedeuten das Einbringen kör perfremder Substanzen und
Eiweiße mittels Stichverletzung in gesundes Körperg ewebe. Es sind prophylakti!
sche (die Aktivimpfungen), nicht therapeutische Maß nahmen, über deren Durch!
führung in Ruhe und nach Abwägung aller Komponenten gegeneinander ent!
schieden werden kann.
Ob diese Maßnahmen der Gesundheit Ihrer Kinder dien lich oder abträglich sind,
müssen Sie selber herausfinden. Ihnen steht die Mög lichkeit zur Information und
zu einer freien Entscheidung ohne nachteilige Konse quenzen (für Therapien, Be!
treuung, Studium usw.) zu.

Die Informationssuche ist mühsam und das Spektrum a n Informationen breit. Wir
müssen uns klar darüber sein, dass die Verantwortun g für die Impfentscheidung
ganz alleine bei uns Eltern liegt. Und da dies so u ngemein wichtig ist zu wissen,
wird dieser Satz Ihnen in der Broschüre noch mehrfa ch begegnen: Nicht der Arzt,
nicht der Kindergarten und nicht der Staat trägt di e Konsequenzen, sondern Ihr
Kind allein. Daher sind wir als Eltern in der Pflic ht, uns umfassend zu informieren,
bevor wir etwas entscheiden.

EFI!Dresden hat sich die Aufgabe gestellt, Eltern b ei der Informationssuche zu
unterstützen. Diese Broschüre ist keine neue Veröff entlichung zur Impfkritik. Sie
ist eine Zusammenstellung von wichtigen Daten, die hilfreich sein können bei der
Suche nach Informationen. Sie soll Ihnen als prakti scher Begleiter Hilfestellung
geben, sich in der Vielfalt impfkritischer Informat ionen zu orientieren, auf dem
Weg zu einer kompetenten, informierten und eigenver antwortlichen Entschei!
dung.

Ein verhältnismäßig großer Abschnitt dieser Veröffe ntlichung enthält Hinweise auf
gesetzliche Regelungen zum Thema Impfungen.
Es gibt sehr viele verschiedene Gründe, warum man s ich gegen eine Impfung
entscheidet. Und es gibt auch auf dem Gebiet der Im pfkritik ein breites Band an
Meinungen. Eines aber gilt für alle in Deutschland gleichermaßen, das ist das
Grundgesetz. Es stützt uns in unserem Recht auf Ent scheidungs! und Meinungs!
freiheit und regelt, dass wir auf Grund einer Impfa blehnung nicht benachteiligt
werden dürfen, denn es gibt in Deutschland keine Im pfpflicht!
Entgegen dieser klaren Rechtslage geraten nach unse rer Kenntnis immer mehr
Eltern in Kindertagesstätten und Arztpraxen massiv unter Druck und bekommen
Schwierigkeiten.

Eine ausführliche Beschreibung der einzelnen Krankh eiten, gegen die geimpft
wird, statistische Zahlen oder spezielle Aussagen z u Schädlichkeit oder Wirksam!
keitsnachweisen bestimmter Impfungen, werden Sie in diesem Heft nicht finden.
Dafür enthält es aber viele Hinweise auf die bereit s vorhandene Literatur.

8
Jeder muss auf der Suche nach Informationen seinen Weg finden. Das kann für
die Impfkritik der homöopathische Weg sein, der ant hroposophische, der vorran!
gig ernährungswissenschaftliche, der ganz rein wiss enschaftliche usw. Auf jedem
dieser Gebiete gibt es zahlreiche spezielle Veröffe ntlichungen.

In dieser Broschüre wurde versucht, all das zusamme ngefasst darzustellen, was
für alle, die Impfungen kritisch hinterfragen, von Interesse sein könnte.




Hinter diesem Zeichen finden Sie Hinweise zu Liter atur, mit deren
Hilfe Sie sich weiter zum Thema informieren können.

EFI - Interessengemeinschaft „Eltern für Impfaufklärung“


EFI-Dresden versteht sich als Informationspool .
Hier werden Informationen aus allen Richtungen der
Impfkritik gesammelt und zur Verfügung gestellt.
Selbstverständlich steht uns auch diverses Material der
impfbefürwortenden Seite zur Verfügung.
EFI!Dresden ist eine Ortsgruppe des großen
Interessenverbandes EFI!Deutschland und besteht sei t
Herbst 2002.

Wir arbeiten eigenverantwortlich, mit dem gleichen Grundinteresse wie alle EFI!
Gruppen: Aufklärung über die kritischen Seiten des Impfens.
In Eltern!Gesprächskreisen treffen wir uns, um uns über das Für und Wider der
Impfungen, Risiken und Alternativen zu informieren. Diese Treffen dienen der
gegenseitigen Information, dem Erfahrungsaustausch und der Diskussion aktuel!
ler Themen. Es stehen diverse Veröffentlichungen un d eine Vielzahl Bücher zur
Verfügung. Literatur kann bei uns eingesehen und er worben werden. Für interes!
sierte Gruppen und Einrichtungen bieten wir auf Anf rage Informationsabende an.
Es besteht die Möglichkeit zu informierenden Einzel gesprächen.

Wir führen keine Impfberatung durch, das ist Aufgabe der Ärzte und Heilprakti!
ker, haben aber Kontakt zu Ärzten und Heilpraktiker n, die impfkritisch eingestellt
sind, und stehen im bundesweiten Austausch mit impf kritischen Gruppen. Unsere
Aufgabe ist die Weitergabe von Informationen .
Eines unserer Hauptthemen ist die Gesetzeslage in D eutschland, deren Auslegung
und Umsetzung.
Eltern sollen in ihrer Entscheidungsfindung unterst ützt und in der Umsetzung ih!
rer Entscheidung bestärkt werden.

9
Zum Verständnis der impfenden Ärzteschaft

Als impfkritische Eltern begegnen uns bei impfenden Ärzten immer wieder Unver!
ständnis und Vorwürfe (z.B. der der Verantwortungsl osigkeit).
Wie ist es möglich, dass wir in unserer Entscheidun g als mündige Eltern so wenig
Achtung erfahren?
Wir können dem nachgehen, indem wir versuchen nachz uvollziehen, was die be!
treffenden Ärzte zu solcherart Vorgehen veranlasst. Dabei kann auffallen, dass
eine impfkritische Sicht schwer nachzuvollziehen is t, solange die Informationen
fehlen. Man wird in den „zentralen Organen“ der Ärz teschaft (z.B. im „Deutschen
Ärzteblatt“) wenig Impfkritik finden. Der niedergel assene Kassenarzt wird von
den übergeordneten Stellen ebenso unter Druck geset zt wie wir Eltern auch.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) kritisiert di e niedrigen „Durchimpfungs!
raten“ in Deutschland und fordert durchgreifende Im pfstrategien. (46)
Der Berufsverband der Kinder! und Jugendärzte setzt sich mit Nachdruck für eine
allgemeine Impfpflicht für Kinder ein. Er fordert a ußerdem, die Krankenkassen zu
verpflichten, die Empfehlungen der Ständigen Impfko mmission (STIKO) umzuset!
zen. (37)

Man kann annehmen, dass viele Ärzte Angst haben vor den Konsequenzen des
Nichtimpfens. Es besteht eine große Unsicherheit üb er die rechtlichen Konse!
quenzen des Impfens beziehungsweise Nichtimpfens.

Ein Arzt ist verpflichtet, den Patienten über die d urchzuführende Impfung aufzu!
klären, ihn auf mögliche Folgen des Impfens und des Nichtimpfens hinzuweisen.
(44)  Kapitel 4. 4. 1. 1
Im eigenen Interesse wird er das dokumentieren, geg ebenenfalls eine Impfab!
lehnung unterschreiben lassen.

Ein impfender Arzt hat, wenn er umfassende Aufkläru ng nachweisen
kann, keine rechtlichen Konsequenzen zu befürchten, wenn seine Pati-
enten Impfungen trotzdem ablehnen.  Kapitel 4. 4. 1. 2

Dennoch behauptet die Sächsische Landesärztekammer, da Impfungen Routine!
maßnahmen und medizinischer Standard seien, würde e in Arzt bei auftretenden
Komplikationen einer Krankheit, gegen die nicht gei mpft wurde (z.B. Masern!
Encephalitis), zur Rechenschaft gezogen:

„Daraus ergibt sich für den Arzt die Notwendigkeit, auf eine Einwilligung der El!
tern zu dringen, wenn keine medizinisch begründete Kontraindikation vorliegt.
Tut er dies nicht, kann er wegen Nichteinhaltung des medizinischen Standards im
Falle einer Erkrankung mit Komplikationen (z.B. Enz ephalitis bei Masern), die
durch Impfung vermeidbar gewesen wäre, zur Verantwo rtung gezogen werden“.
(7)

10
Das entbehrt jeder rechtlichen Grundlage, denn für die Konsequenzen der eigen!
verantwortlichen Entscheidung von Eltern kann kein Arzt die Verantwortung ü!
bernehmen. Seine Pflicht ist die umfassende und nac hdrückliche Aufklärung.
 Kapitel 4. 4

Die Folgen einer Enzephalitis nach Masern trotz Imp fung trägt Ihr Kind ebenso
allein.

Mit dem Druck der Pharmaindustrie, der übergeordnet en Vertretungen der Ärzte!
schaft, der STIKO usw. auf die Ärzte erklärt sich a uch der Druck, den wir als El!
tern zu spüren bekommen. Ärzte müssen den Impfstatu s erfassen, Rechenschaft
ablegen, werden aufgefordert Impflücken zu erkennen und unverzüglich zu
schließen. Da gehört schon eine Portion Courage daz u, offen zu bleiben und den
Willen der Eltern unvoreingenommen zu respektieren. Denn unter Umständen
erfährt dann dieser Arzt wiederum den Vorwurf von „ oben“, verantwortungslos zu
handeln.

Die Informationssammlung ist mühsam ! nicht nur für Impfkritiker! Man muss es
schon wirklich wissen wollen. Um so mehr sollten wi r uns unserer Sache sicher
sein, wenn wir uns gegen die eine oder andere Impfu ng entscheiden. Der Arzt
muss seiner Pflicht der Aufklärung nachkommen und w ir müssen wissen, dass es
keine Impfpflicht in Deutschland gibt und dass wir die Freiheit der Entscheidung
haben. Es ist an uns, von dieser Freiheit Gebrauch zu machen.

Wenn Sie nicht impfen lassen wollen, stellen Sie si ch also nicht die Fr a!
ge: Wie soll ich argumentieren?

Sagen Sie klar und deutlich, was Sie wollen und was Sie nicht wollen.

Es kann alles sehr einfach sein, wenn Ihre eigene S icherheit deutlich ist:
Sie erhalten eine korrekte Aufklärung und in Ihrem Impfausweis, im U!
Heft oder auf dem Notfallprotokoll an der Stelle, an der sonst der Impf!
stoff eingetragen wird, zum Beispiel den Vermerk:
„Aufklärung erfolgt, Impfung abgelehnt“ oder „Laut Aussage der
Mutter keine Immunisierung erwünscht“ .

11
1. Impfkritik

1. 1 Zur Geschichte der Impfungen

Edward Jenner führte am 14. Mai 1796 in England die
erste Pockenimpfung durch, die aus einem Kuhpocken!
Hautausschlag hergestellt war. Er hatte beobachtet, dass
Menschen, die sich bei Kühen infiziert hatten, eine
Erkrankung an Menschenpocken ohne Probleme
überstanden. Jenners Sohn, der mit 10 Monaten geimp ft
worden war, wurde schwachsinnig und starb mit 21
Jahren. Viele weitere Personen fielen der Impfmetho de
Jenners zum Opfer. Es wird berichtet, dass Jenner a m
Ende seines Lebens sein Lebenswerk selbst in Zweife l
zog.

Edward Jenner (1749 - 1823) (54)




Louis Pasteur wirkte Mitte des 19. Jahrhunderts. Er
legte mit seiner Erregertheorie (Mikroben als die Ursache
für Erkrankungen) den Grundstein für die moderne
Medizin, wie wir sie heute erleben. Durch ihn wurde die
Entwicklung von Impfstoffen vorangetrieben.
Die privaten Aufzeichnungen zu seinen Laborversuche n
wurden erst viele Jahre nach seinem Tod freigegeben . Im
Jahre 1964 vermachte der letzte Nachkomme Pasteurs
das 10000 Seiten umfassende Werk der
Nationalbibliothek in Paris. 20 Jahre lang wurde da s Werk
durch den Historiker Dr. Gerald L. Geison von der
Universität Princeton, USA, studiert. (55)
Louis Pasteur (1822 - 1895)

Dabei wurde aufgedeckt, dass Pasteur negative Versu chsergebnisse nur in seinen
Privataufzeichnungen festgehalten, die öffentlichen Daten dagegen geschönt hat!
te. Am Ende seines Lebens soll Pasteur die Erkenntn is seines Zeitgenossen Be!
champ „Der Keim ist nichts, das Entscheidende ist d as Milieu“ bestätigt haben.
Das allerdings will man bis heute nicht wissen.
Man hält bis heute an Pasteurs Theorie fest und is t von den Impfungen über!
zeugt, so wie die Ärzte vor 100 Jahren von ihren, h eute belächelten, Heilmetho!
den überzeugt waren. (2)
 Roy „Impffolgen und ihre Behandlung",
Veronika Widmer „Impfen ! eine Entscheidung, die El tern treffen“

12

1. 2 Gegner des Impfzwangs
Im Bundesgesundheitsblatt (4!2002) schreibt Prof. Dr. S. Dittmann (Stellvertre!
tender Vorsitzender der STIKO):

„Die Einführung der Pockenimpfung, die letztlich di ese lebensgefährliche Erkran!
kung für immer beseitigte, wurden z.B. begleitet vo n der Furcht, dass sich der
Kopf eines geimpften Menschen in einen Kuhkopf umwa ndle, da die Herstellung
der Pockenlymphe auf der Haut eines Rindes erfolgte.“ (50)

Dass die Gegner der Pockenzwangsimpfung durchaus er nst zu nehmen waren,
beweist die reichlich vorhandene Literatur, in erst er Linie von Ärzten verfasst, die
uns in Originalen vorliegt. Nachfolgend ein Beispie l.

Dr. med. Anna Fischer!Dückelmann, praktische Ärztin in Dresden:


„Die Frau als Hausärztin“, zweite Jubiläums!Pracht! Ausgabe (220. bis 230. Tausend), Stuttgart 1905, Se ite 778

13
Auf der im Text erwähnten Seite 516 steht zum Stichpunkt Impfen folgendes ge!
schrieben:

„IMPFEN. Da das Impfen unsere kleinen Lieblinge in ihrem zartesten Alter be!
droht, müssen die Mütter auch Stellung dazu nehmen und sich über das ‚Für‘ und
‚Wider‘ aufklären. Die wenigsten Frauen verstehen das Wesen der Impfung. Man
halte fest, dass es in der künstlichen Übertragung eines Krankheitsstoffes be!
steht, der im gesunden Körper die gewünschte Erkrankung hervorrufen soll.“ (29)


Fortsetzung Seite 779

1. 3 Dresden und die Impfkritik

In der Arbeit für EFI!Dresden wurde den Wurzeln der Dresdner Impfkritik nach!
gegangen.

Da wider Erwarten erstaunlich viele
Quellen aufgetan werden konnten, ist
den Ursprüngen der Dresdner
Impfkritiker hier ein gesonderter
Abschnitt gewidmet. Es wird deutlich, dass die Impfkritik keine Erfindung der
Neuzeit und auch kein „Import aus
dem Westen“ ist. (Unter dem Betreff
„Pisa!Import“ erreichte uns eine anonyme E!Mail, in der von
„selbsternannten Impfaufklärern aus dem Westen“ die Rede ist.)

14
Schon um 1880/90 gab es u.a. in Dresden einen sehr aktiven „Impfzwangsgeg!
nerverein“, dessen Mitglieder überwiegend Doktoren und Professoren (der Medi!
zin) waren.

Als kleine Kostprobe der umfangreichen impfkritisch en Literatur jener Zeit seien
hier einige Zitate eingefügt.


„Keine Wissenschaft ist so voller Trugschlüsse, Irr tümer, Träume und Lügen als
gerade die Medizin.“
Prof. Dr. med. H. Eberhard Richter (Dresden)


„Wir impfgegnerischen Ärzte impfen meist erst, wenn die Polizei unsere Klienten
durch Strafen mürbe gemacht hat; unsere Impfpraxis ist daher ja nicht groß, au!
ßerdem impfen wir recht behutsam.“
„Wenn erst heute, unter der Herrschaft der allgemein anerkannten Notwendigkeit
der Verhütung von Wundverunreinigungen (Antisepsis) jemand die Impfung (das
Einbringen von krankhaften Wundprodukten in eine fr ische Wunde) ‚entdecken‘
wollte, so würde man ihn, sofern er Arzt wäre, zweifelsohne auf seine Zurech!
nungsfähigkeit untersuchen, bzw. ihm sein Diplom absprechen.“
Dr. med. Lahmann (Weißer Hirsch bei Dresden)


„Der ehrliche Freimut, mit welchem das Reichsgesund heitsamt die ungezählten
Impfschädigungen und vielen Todesfälle, welche in den Jahren 1886 und 1887
aus Deutschland gesammelt wurden, veröffentlicht ha t, verdient alle Anerken!
nung. Doch reicht dies Material noch lange nicht hin, um eine richtige Statistik
über die sämtlichen Impfschädigungen aufzustellen.“ (3)
Dr. med. Bethelen (Loschwitz, Dresden)



Dr. med. Max von Niessen (Dresden) war einer der ak tivsten Impfgegner. Aus
den Jahren um 1920 bis 1927/30 liegen diverse Veröffentlichungen von ihm vor.


„Das Jennersche Credo vom lebenslänglichen Pockensc hutz durch eine einmalige
erfolgreiche Vaccination wurde unglaublicherweise immer wieder gläubig nachge!
betet, obwohl Jenner noch selbst seinen Irrtum zuge ben musste. (...) Wem die
Augen über den Wert, besser gesagt den Unwert der S chutzpockenimpfung
gleichwohl immer noch nicht aufgingen, dem dürfte die Dresdner Epidemie von
1919 wohl endlich den Star stechen. Hunderte von Geimpften, darunter drei mal
mit Erfolg Geimpfte erkrankten hier an den Pocken, deren Import vom impf!
schutzlosen Auslande ohne Pocken um diese Zeit nach dem geschützten und
impfgesegneten Deutschland gewöhnlich nicht erweislich schien.“ (4)

15
1. 4 Aufgeschnappt…


„Zu Recht ist aus der Ärzteschaft immer wieder kritisiert worden, dass der aus!
führliche Hinweis auf Komplikationen dann Eltern da von abhalte, einer Impfung
zuzustimmen.“ (5)


„Das gegenwärtig zum Teil noch ungenügende Wissen e rlaubt weder die Annah!
me noch den Ausschluss eines kausalen Zusammenhangs bestimmter Krankheits!
ereignisse mit bestimmten Impfungen.“ (6)


„Diese verschiedenen Tests liefern aufgrund ihrer unterschiedlichen Empfindlich!
keit und ihrer Fähigkeit, Antikörper verschiedener Immunglobulinklassen nachzu!
weisen, nicht immer identische Resultate.“ (43)


„Die Zulassungsbehörden weltweit stehen in Konkurre nz zueinander und zwar
hinsichtlich einer schnellen Zulassung ! weil dies im Sinne der Anbieter ist. (...) Es
ist leider das gleiche Problem ! Schnelligkeit geht vor Sicherheit.“ (53)


„In seinem Buch ‚Atypische Verläufe nach Schutzimpf ungen' hat sich Dittmann
(Prof. Dr. S. Dittmann, damals stellvertretender Vorsitzender der STIKO; Anmer!
kung: S. Kaufmann) eingehend mit Impfschäden befass t (Dittmann 1981), wäh!
rend er als Chef des WHO!Regionalbüros für Europa p lötzlich nichts mehr von
Impfschäden wissen wollte.“ (75)


Diese Zitate stammen nicht von Impfgegnern, sondern aus schulmedizinischer
Standardliteratur!
1. 5 Kritische Details zur Impfentscheidung
Im Folgenden finden Sie einen Abriss impfkritischer Gedanken.
Es sollen an dieser Stelle nur Denkanstöße gegeben und zum
Nach! und Weiterlesen angeregt werden.

Die hier aufgeführten Punkte sind bei weitem keine vollständige Auflistung aller
Möglichkeiten für eine impfkritische Einstellung. Auch in den Kreisen der Rohköst!
ler, der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) usw. ist impfkritisches Gedan!
kengut ein Thema.

16


1. 5. 1 Inhaltsstoffe
 Petek!Dimmer „Kritische Analyse der Impfproblemati k“, Band 2

Kritische Inhaltsstoffe sind zum Beispiel Formaldeh yd, Antibiotika, tierische und
menschliche Eiweiße, besonders aber Aluminiumhydrox id und Quecksilber. Diese
zuletzt genannten Metalle beziehungsweise Metallverbindungen wirken im Orga!
nismus als Nervengifte und werden nicht verstoffwec hselt, sondern abgelagert.
Sie können Ursache sein für die zunehmend auftretenden Störungen des Nerven!
systems, Hirnschädigungen, Krampfgeschehen, MS (Mul tiple Sklerose), ADS
(Aufmerksamkeitsdefizit!Syndrom) usw.
 Heft „Info 6, Polio“, Seite 68, Stellungnahme von Dr. Stefan Lanka
zur Wirkung von Aluminiumhydroxid, aus dem klein!kl ein!verlag, auch
als Flyer bei EFI!Dresden erhältlich

In Bezug auf Nahrungsmittelzusätze gibt es Richtlin ien, dass die duldbare Menge
von Methylquecksilber bei einem Erwachsenen mit dur chschnittlich 60 kg Körper!
gewicht 0,5 Tg je kg und Tag nicht überschritten werden sollte.


„(...) nach einem einfachen Dreisatz ergeben sich d ie vermeintlich tolerierbaren
Quecksilber! und Methylquecksilberwerte für Erwachs ene, zum Zeitpunkt der ers!
ten Impfung wie folgt: (...) Methylquecksilber Geburt: 1,7 Tg/Tag, 12. Lebenswo!
che: 2,7 Tg/Tag, 1 Jahr: 4,7 Tg/Tag“ (8)



Ein DT!Behring!Impfstoff enthält beispielsweise in einer Dosis (gegeben werden
drei) 11,4Tg.
 Dr. W. Splittstoeßer „Goldrausch“

In Schweden wurde 1986 bis 1987 eine interessante U ntersuchung durchgeführt:

3801 Kinder zwischen 6 und 11 Monaten wurden geimpf t. Zwei Gruppen erhielten
verschiedene japanische azelluläre Keuchhusten!Impf stoffe, der dritten Gruppe
gab man Placebo. In diesem Placebo!Impfstoff waren nur die Zusatzstoffe For!
malin, Thiomersal (Quecksilberverbindung) und Alumi niumphosphat in einer
phosphatgesättigten Salzlösung. Anhand der Beobacht ungsprotokolle nach den
Impfungen war zu verzeichnen, dass die Rate der Neb enwirkungen bei den Pla!
cebo!Geimpften prozentual ebenso hoch wie und zum T eil höher als bei den Ge!
impften mit dem Keuchhusten!Impfstoff war. (67)
 Scheibner, Viera „Impfungen, Immunschwäche und plö tzlicher
Kindstod“

17

1. 5. 2 Herstellung
Impfstoffe werden auf tierischen Produkten wie Hühnereiern, Hoden, Nieren,
Haut und Gehirn, auf menschlichen Embryonen, HDC!Ze llen (human diploid
cells), die nichts anderes sind als menschliche Kre bszellen, gezüchtet oder gen!
technisch hergestellt.


„Auf Krebszellen gezüchtete Impfstoffe können für u nseren Körper nicht gesund
sein, auch wenn sie noch so gereinigt und kontrolliert werden.“ (47)



Die genaue Art der Herstellung ist Herstellergeheim nis. In den Vorstufen der Her!
stellung verwandte Inhaltsstoffe müssen auf dem Bei packzettel nicht deklariert
werden.
 Petek!Dimmer „Kritische Analyse der Impfproblemati k“ Band 1, und
IMPFNACHRICHTEN 2/2003, Seiten 16 ff. „Impfstoffher stellung ! unkal!
kulierbare Gefahren aus Nährböden?“


1. 5. 3 Rückgang der Infektionskrankheiten unabhä ngig von
Impfungen

Dr. med. Gerhard Buchwald belegt anhand von Statist iken des Statistischen Bun!
desamtes in Wiesbaden, dass der Rückgang der Infekt ionskrankheiten nicht mit
den Impfungen im Zusammenhang steht.

Diese waren bereits vor Beginn der Impfkampagnen im Rückgang begriffen.

Als Ursache nennt er die verbesserten Lebensumständ e und hygienischen Bedin!
gungen. Er zeigt auch auf, dass teilweise mit Einsetzen der Impfungen ein An!
stieg der Erkrankungs! und Todeszahlen zu verzeichn en ist.
 Dr. med. Buchwald, Gerhard „Impfen, das Geschäft mit der Angst“

Aus seinem Buch stammt auch die folgende Beispielgr aphik (Massenimpfaktion
1970 bis 1978 markiert):

18


Wie deutlich zu erkennen ist, blieben die Impfaktionen ohne Erfolg, ja die Erkran!
kungszahlen stiegen sogar an. In der Kriegszeit err eichten die Erkrankungen ih!
ren Höhepunkt und fielen nach Beendigung des Kriege s steil ab, obwohl zu dieser
Zeit nur wenig geimpft wurde. Der regelmäßige Rückg ang wurde mit Einsetzen
der Massenimpfaktionen (1970 bis 1978) unterbrochen und stieg in dieser Zeit
erneut an, um danach wieder abzufallen. (68)

Prof. Dr. W. Ehrengut (er war viele Jahre Mitglied der STIKO!) belegt nicht nur,
dass beispielsweise zwischen den Keuchhusten!Impfun gen und dem Rückgang
der Erkrankung kein Zusammenhang erkennbar ist. Im Gegenteil: Wenn man die
Impfjahre 1970 bis 1983 betrachtet, fällt ein unmittelbares Zusammentreffen zwi!
schen dem deutlichen Rückgang von Todesfällen und D auerschäden nach Keuch!
husten und der Reduktion der Erregerkonzentration in den Impfstoffen um fast
ein Drittel auf. (65)
 Ehrengut, W. „Erfahrungen eines Gutachters über Im pfschäden in
der Bundesrepublik Deutschland von 1955 ! 2004“




1. 5. 4 Verschiebung von Kinderkrankheiten ins Er wachsenenalter,
Verschiebung von Krankheit überhaupt

Durch Impfung wird der Erkrankungszeitpunkt gefährlich ins Erwachsenenalter
verschoben, da keine verlässlichen Daten über Wirkung beziehungsweise Wirk!
dauer vorliegen. Das kann komplizierte Verläufe nach sich ziehen.
 Kapitel 2. 1

19
An dieser Stelle stellt sich wieder die Frage, ob durch Impfungen überhaupt eine
Immunität erreicht wird. Es gibt hier auch die Mein ung, dass durch das Impfen
die Krankheit am typischen Ausbruch gehindert wird, atypisch und damit uner!
kannt verlaufen kann ! oder dass sich das Krankheitsgeschehen auf eine andere
Ebene verlagert, verschiebt und sich in anderer Art und Weise äußert. Für diese
Ansicht spielt das Verständnis von Krankheit und Ge sundheit und vor allem die
Frage nach der Erregertheorie (Sind Erreger die Krankheitsauslöser oder nur de!
ren Begleiter?) eine entscheidende Rolle.

1. 5. 5 Wirksamkeit und Nutzen von Impfungen?

Es gibt keine Beweise für den Nutzen von Impfungen, da es kaum offizielle Stu!
dien mit Vergleichsgruppen gibt. Man will nicht zu Studienzwecken Kindern Imp!
fungen vorenthalten. Hin und wieder findet man verg leichende Erhebungen, wel!
che dann aber aus altenativmedizinischen Zusammenhä ngen oder aus anderen
Ländern (z.B. England, USA und Schweden) stammen.

Unterstützen Sie eine dieser Studien und füllen Sie den Fragebogen im hinteren
Teil der Broschüre aus. Informationen zum aktuellen Stand der Studie erhalten
Sie auch von EFI!Dresden.

Auch die Wirksamkeit kann nicht nachgewiesen werden . Die einzige Methode der
Schulmedizin zum Wirkungsnachweis von Impfungen ist der Antikörpernachweis,
der aber nur bedingt aussagekräftig ist.
 auch Kapitel 1. 5. 6 und 1. 5. 9

Aus jüngster Zeit stammt eine Veröffentlichung über eine Keuchhustenepidemie
in der Uckermark. Alle erkrankten Kinder waren geimpft. (56)

Die Keuchhusten!Verläufe waren untypisch. Weil die Kinder gemäß STIKO!
Empfehlung geimpft waren, wurde Keuchhusten nicht in Betracht gezogen ! und
angemessene therapeutische und präventive Maßnahmen unterblieben, erfolgten
zu spät oder waren falsch, der Keuchhusten konnte sich ungehindert verbreiten.

Fragen Sie Behörden nach Studien zum Wirksamkeitsna chweis von Impfungen!
Viele Eltern haben das schon getan. Sie werden keine Studien bekommen ! es
gibt offensichtlich keine. Man wird Sie nur immer wieder auf „breit angelegte
Studien“ usw. hinweisen.

Prof. Dr. med. Dittmann (Mitglied der Ständigen Impfkommission):

„Das gegenwärtig zum Teil noch ungenügende Wissen e rlaubt weder die Annah!
me, noch den Ausschluss eines kausalen Zusammenhang s bestimmter Krank!
heitsereignisse mit bestimmten Impfungen.“ (9)

20
Dennoch werden kausale Zusammenhänge zwischen Impfungen und Krankheiten
immer wieder bestritten (beispielsweise Todesfälle nach Sechsfach!Impfungen,
Zusammenhang zwischen plötzlichem Kindstod und Impf ungen, Autoimmun!
krankheiten als Spätfolge, Hyperaktivität und anderen Verhaltensauffälligkeiten
sowie neurologische Schäden nach Impfungen usw.).

Allerdings schienen die Schadenszahlen doch anders auszufallen, als den Behör!
den und der Pharma!Industrie lieb war:

„Bis Ende 2000 gab es in Deutschland nach der Zulas sung des Impfstoffes ein
passives Spontanerfassungssystem. Im Jahre 1999 wurden der Zulassungsbehör!
de, dem Paul!Ehrlich!Institut (PEI), 5226 unerwünschte Arzneimittelwirkungen
(UAW) nach Impfungen gemeldet.* Man ging davon aus, dass nur 5!10% aller
Nebenwirkungen gemeldet wurden. ** Seit Januar 2001 besteht für Ärzte und
Heilpraktiker die gesetzliche Verpflichtung zur Mel dung von Impfschadensver!
dachtsfällen gemäß Infektionsschutzgesetz. Im Jahr 2001 wurden dem PEI trotz
Meldepflicht unverständlicherweise lediglich 321 Fälle gemeldet.*** Während die
ebenfalls nach diesem Gesetz meldepflichtigen Daten zu Infektionskrankheiten im
Epidemiologischen Bulletin zeitnah veröffentlicht wurden und im Internet digital
wochengenau abrufbar sind, gab es 2004 seit drei Ja hren keinerlei Veröffentli!
chungen mehr über Meldungen von ungewöhnlichen Nebe nwirkungen und Impf!
schäden!“ (10)

Im Dezember 2004 gab es schließlich doch eine Veröffentlichung der Meldedaten,
die einen völligen Zusammenbruch des Meldesystems d okumentieren. Die gemel!
deten Schadensfälle sind unverhältnismäßig zurückgegangen. Seit der gesetzli!
chen Meldepflicht wird noch weniger gemeldet als zuvor. (49)
 Sehr empfehlenswert zum Thema „Impfschäden“ sind d ie
Ausarbeitungen des Arztes Tinus Smits aus Holland, nachzulesen unter
www.tinussmits.com


Er beschreibt dort sehr eindrücklich das „Impfschad ensyndrom“, also Folgen von
Impfungen, das Ausleiten * und eine Nachweismethode, um die Impfungen als
Ursache zu bestätigen. Dies tut er unter homöopathi schen Gesichtspunkten.
*
„Ausleiten“ bedeutet hier, die schädliche Wirkung von Impfungen aufzuheben, indem man die
homöopathisch aufbereiteten Impfstoffe verabreicht (Isopathie).



1. 5. 6 Antigen-Antikörper-Theorie

Das Antigen!Antikörper!System ist nur ein sehr klei ner Bestandteil unseres kom!
plexen Abwehrsystems. Antikörper sind nicht allein verantwortlich für den Schutz
vor einer bestimmten Krankheit. Sie lassen sich zwa r nachweisen ! und dies ist
wie bereits erwähnt die einzige Methode, die Wirkung einer Impfung schulmedi!
zinisch zu überprüfen !, aber sie sagen nichts über einen Schutz aus. Das weiß
auch die Schulmedizin:

21

„Antikörper und Wirksamkeit korrelieren, aber Immunität bedeutet nicht Schutz,
das ist nicht gleichzusetzen.“
„Pertussis!Antikörper schützen nicht vor Pertussis.“ (11)
Prof. Dr. med. Schmitt, Vorsitzender der Ständigen Impfkommission


„Diese verschiedenen Tests liefern aufgrund ihrer unterschiedlichen Empfindlich!
keit und ihrer Fähigkeit, Antikörper verschiedener Immunglobulinklassen nachzu!
weisen, nicht immer identische Resultate.“ (43)
H. Spiess
 Simone Delarue „Impfschutz ! Irrtum oder Lüge?“



auch Kapitel 2. 4. 5

1. 5. 7 Individuelle Entscheidung? Impfzeitpunkt?

Kinder werden heute in einem sehr frühen Lebensalte r geimpft, mit der Begrün!
dung, einen Schutz möglichst früh zu erreichen. Allerdings wird dabei außer Acht
gelassen, dass sich das Kind zu dieser Zeit in der wichtigsten Entwicklungsphase
seines Lebens befindet und dass besonders die Gehir nreifung noch nicht abge!
schlossen ist. Schäden, die vorwiegend am Nervensystem und im Gehirn auftre!
ten, zeigen sich unter Umständen nicht, weil das Gehirn nicht in der Lage ist, a!
däquat zu reagieren. Von Impfkritikern wird empfohl en, die motorische und
sprachliche Entwicklung abzuwarten.
 Kapitel 3. 2

1. 5. 8 In wessen Interesse sind Impfungen?

Welche Rolle spielen Politik, Macht und wirtschaftl iche Gesichtspunkte, welchen
Status hat die Pharmaindustrie? Die Medizin ! ein Wirtschaftszweig?

In Sachsen findet man beispielsweise in der „Sächsischen Landesvereinigung
für Gesundheitsförderung e.V.“ (www.slfg.de ) eine gemeinsame Mitglied!
schaft u.a. der Landesärztekammer Sachsen, des Gesundheits amtes Döbeln, des
Sächsischen Staatsministeriums für Soziales, des Diakonischen Werks der Ev.!
luth. Landeskirche Sachsen und der privatwirtschaftlichen, auf Absatz und Ge!
winn orientierten, zu den weltgrößten Impfstoffhers tellern gehörenden Pharma-
Unternehmen Aventis Pasteur MSD GmbH und GlaxoSmithKline GmbH& CoKG.
Interessant hierbei ist, dass sich in Sachsen, hier besonders in Döbeln, die Fälle
von Ablehnung ungeimpfter Kinder durch Ärzte und Ki ndertagesstätten häufen,
auch durch die Diakonie.
 http://www.efi!dresden.de/aktuellext.htm , und interessant zu
diesem Thema, allerdings nicht direkt auf Impfungen bezogen: Jörg
Blech „Die Krankheitserfinder“

22
1. 5. 9 Vorsicht mit Statistiken

Wenn von 100 geimpften Kindern zwei Kinder erkranken, spricht man von einer
Versagerquote von 2% und einer Schutzrate von 98%. Dabei geht man hypothe!
tisch davon aus, dass zwangsläufig alle Kinder krank werden würden, wären sie
nicht geimpft worden. Das ist falsch, denn es erkranken nie 100 von 100 Kindern
und auch nicht alle im gleichen Maße. Es ist allgem ein bekannt, dass in einem
Kindergarten, in dem Röteln ausbrechen, sowohl geim pfte Kinder erkranken als
auch ungeimpfte Kinder nicht erkranken.

Aus Statistiken über Komplikationen bei Kinderkrankheiten geht vielleicht nicht
hervor, ob die betroffenen Kinder geimpft waren oder nicht. Oder es werden Zah!
len zu Impfschäden auf die Gesamtzahl der Einwohner ! nicht die der Geimpften
in betrachtetem Zeitraum! ! bezogen…

Ein Vater überlegte:

„Sehr geehrte (...),
da wir seit zwei Monaten Eltern sind, stehen wir nun auch vor der Entscheidung
Impfen oder nicht. Auf der Suche nach Entscheidungs hilfen bin ich über Veröf!
fentlichungen in der Zeitschrift Bundesgesundheitsblatt ! Gesundheitsforschung !
Gesundheitsschutz, Jg. 45, Heft 4, April 2002 [1]
http://www.rki.de/GESUND/IMPFEN/BGBL0402/20450364.P DF und [2]
http://www.rki.de/GESUND/IMPFEN/BGBL0402/20450316.PDF gestolpert, in de!
nen eine Statistik über anerkannte und beantragte Impfschäden und Komplikati!
onen durch Kinderkrankheiten zu finden ist. Vielleicht finden Sie die Links ja für
ihre Internetseiten interessant. Was mir beim Lesen aufgestoßen ist, das ist die
verwirrende Angabe der Impfschäden, die wegen mange lnder Daten auf die ge!
samte Bevölkerung bezogen, in betroffene Fälle pro 100 000 angegeben wird,
Seite 367 der Veröffentlichung. (ACHTUNG: Einwohner ! ! Die in vielen Angaben
zu Geimpften werden! Unter anderem sogar in der gleichen Ausgabe in der zwei!
ten oben angegebenen Veröffentlichung auf Seite 321 ). Die Angabe der Kompli!
kationen bei den Kinderkrankheiten wird jedoch auf die Krankheitsfälle bezogen.
Wenn ich versuche, die Anzahl derer, die einen Impf schadensantrag gestellt ha!
ben, überschlägig auf die Geimpften umzurechnen, da nn komme ich auf ca. ei!
nen Schadensfall je 2000 Geimpfte.
Rechnung: ca. 700 000 Geburten/Jahr in der BRD, Annahme einer Impfquote von
80% = 560 000 geimpfte jährlich, aus [1] jährlich ca. 300 beantragte Impfschä!
den von denen ca. 50 anerkannt wurden sind dann etw a einer auf 1800 (bean!
tragt) bzw. einer auf 11000 (genehmigt). Wenn ich davon ausgehe, dass die
Dunkelziffer der tatsächlich durch das Impfen hervorgerufenen Schäden um eini!
ges höher liegen dürfte, dann ist vermutlich das Risiko, nach einer Kinderkrank!
heit einen Schaden zu bekommen geringer, als durch eine Schutzimpfung.
Ich hoffe, mit meinen Informationen können Sie auch anderen Eltern eine weite!
re Entscheidungshilfe geben.
Mit freundlichen Grüßen! (...)“ (81)

23
Es ist sinnvoll, immer zu hinterfragen: Von wem wurde eine Studie in Auftrag ge!
geben / gesponsert, und was soll bewiesen werden?

☺ Witz der 80!er Jahre aus der DDR: Treten Breshnew und Carter allein zu einem Wettlauf an. Die „Prawda“ am
folgenden Tag: Genosse L. I. Breshnew belegte bei e inem Mannschaftswettbewerb zwischen UdSSR und USA e inen
hervorragenden zweiten Platz, Jimmy Carter wurde nur Vorletzter! („Prawda“ war das Zentralorgan der KPdSU und
heißt übersetzt „Wahrheit“.)


1. 5.10 Wer legt fest, was ein Impfschaden oder e in schwerer
Krankheitsverlauf ist?

Eine Impfkomplikation oder Impffolge ist das, was v om Staat (den Gesundheits!
behörden) als solche anerkannt und definiert wird.
Die STIKO beim Robert!Koch!Institut
„gibt Empfehlungen zur Durchführung von Schutzimpfungen heraus“.

Dieselbe STIKO „entwickelt Kriterien zur Abgrenzung einer ü blichen Impfreakti!
on und einer über das übliche Ausmaß einer Impfreak tion hinausgehenden ge!
sundheitlichen Schädigung“! (70)
In der Naturheilkunde und der alternativen Medizin kennt man weit mehr Impf!
folgen und Komplikationen als die, welche offiziell als solche definiert und aner!
kannt werden. Sie lassen sich mit Kinesiologie oder mit Hilfe potenzierter Impf!
stoffe nachweisen.
 www.tinussmits.com
(„Das Impfschadensyndrom“)

Impfkomplikationen müssen dem Gesundheitsamt gemeld et werden. Lesen Sie
selbst, was als solche zählt:
„Eine namentliche Meldepflicht an das Gesundheitsamt besteht nach § 6 Abs. 1,
Nr.3 IfSG dann, wenn nach einer Impfung auftretende Krankheitserscheinungen
in einem ursächlichen Zusammenhang mit der Impfung stehen könnten und über
die nachfolgenden Impfreaktionen hinausgehen.
Nicht meldepflichtig sind das übliche Ausmaß nicht überschreitende, kurzzeitig
vorübergehende Lokal! und Allgemeinreaktionen, die als Ausdruck der Auseinan!
dersetzung des Organismus mit dem Impfstoff anzuseh en sind: z.B. für die Dauer
von 1!3 Tagen (gelegentlich länger) anhaltende Rötu ng, Schwellung oder
Schmerzhaftigkeit an der Injektionsstelle, Fieber unter 39,5 °C (bei rektaler Mes!
sung), Kopf! und Gliederschmerzen, Mattigkeit, Unwo hlsein, Übelkeit, Unruhe,
Schwellung der regionären Lymphknoten oder im gleic hen Sinne zu deutende
Symptome einer ‚Impfkrankheit‘ (1!3 Wochen nach der Impfung), z.B. leichte Pa!
rotisschwellung oder ein Masern! bzw. Varizellen!ähnliches Exanthem oder kurz!
zeitige Arthralgien nach der Verabreichung von auf der Basis abgeschwächter Le!
bendviren hergestellten Impfstoffen gegen Mumps, Ma sern, Röteln oder Varizel!
len. Ausgenommen von der Meldepflicht sind auch Krankheitserscheinungen, de!
nen offensichtlich eine andere Ursache als die Impfung zugrunde liegt.“ (12)

24
Für Impfschäden, die nach von der STIKO empfohlenen Impfungen aufgetreten
sind und als solche anerkannt wurden, haftet in der BRD der Staat.
 F. und S. Delarue „Impfungen ! der unglaubliche Ir rtum“ und Roy
„Impfschäden“

Auch die Frage, was ein schwerer Verlauf einer Kran kheit, was eine Komplikation
ist, kann sehr unterschiedlich beantwortet werden.

Ein Beispiel zweier homöopathisch behandelter Kinde r: Beide erkrankten an
Windpocken. Kind A, 3 Jahre alt, hatte eine übersch aubare Zahl Pöckchen, kein
Fieber, keine anderweitigen Einschränkungen. Aber e s litt unter den wenigen
Pöckchen, wurde in der Nacht regelrecht „wahnsinnig “, wirr, jammerte und wein!
te die ganze Zeit. Dieses Kind bekam ein homöopathi sches Mittel (das dann auf
eine syphilitische Veranlagung hinwies), und die Mu tter machte sich ernsthaft
Sorgen um das Kind. Sie schätzte den Verlauf als sc hwierig ein. Das Geschwister!
kind B, anderthalb Jahre alt, hatte unzählige Pöckc hen, drei Tage hohes Fieber
bis 40°C, war „richtig krank“, die Pöckchen wurden eitrig, was zusammen mit
dem lang andauernden hohen Fieber auf einen septisc hen Verlauf hindeutete.
Dieses Kind aber schwitzte ordentlich, trank gut un d schlief viel. Es bekam keine
homöopathischen Mittel, die Mutter war ruhig, der V erlauf gut.

1. 5.11 Methoden der Durchsetzung von Impfungen
1. 5.11. 1
Unlautere Impfwerbung ! einseitige Aufklärung

In beinahe jeder Babyzeitschrift gibt es Artikel üb er Impfungen, Impfstoffe und
Risiken des Nichtimpfens. Die meisten dieser Artike l sind verharmlosend und ein!
seitig, in vielen Fällen liegt sogar ein Verstoß gegen das Heilmittelwerbegesetz
(HWG) vor.

Die Zeitschrift „Öko!Test“ beurteilte 27 von 30 Imp fstoffen mit „sehr gut“. Im
Gegensatz zu Kosmetika, bei denen Antibiotika und F ormaldehyd zur Abwertung
führen, wurden diese Substanzen in den Impfstoffen bedenkenlos akzeptiert. (13)
(14)

Im Mai 2004 vergab die Firma GlaxoSmithKline Preisg elder an Gesundheitsämter
für die besten Projekte zur Steigerung der „Durchimpfungsraten“.  Anhang A 4
In diesem Zusammenhang gab es ein Preisausschreiben , bei welchem Schulklas!
sen von unter 14!Jährigen ihr Wissen über Immunität, Impfungen usw. unter
Beweis stellen mussten, sowie einen vollständigen Impfstatus vorzuweisen hat!
ten. (15) (16) (17)

Impfkritiker stoßen sich an den Methoden der Durchs etzung: Kann eine Sache
wirklich gut sein, wenn sie mit solch unlauteren Methoden, Gesetzesverstöße
nicht ausgenommen, mit derart immensem Druck auf El tern und Ärzteschaft
durchgesetzt werden muss? Was steckt dahinter?

25
Schauen Sie sich die Babyzeitschriften unter diesen Gesichtspunkten und unter
Beachtung des Heilmittelwerbegesetzes (siehe Anhang A 3) einmal genauer an.
 Sehr zu empfehlen hier das Heft von Andreas Roll „ Gesund ohne
Impfung?“, 1. Kapitel „Wirtschaftsfaktor Impfungen“ u. ff. ! sowie
IMPFNACHRICHTEN, Ausgabe 1/2003, Seite 10 ff. und 4 /2003, Seite 8
ff., und http://www.impfkritik.de/download/impfwerbung.pdf ,
http://www.efi!dresden.de („aktuell“)

1. 5.11. 2
Angsterzeugung in den Medien

Deutschland ist eines der wenigen Länder, in dem es keine Impfpflicht gibt. Die
WHO bemängelt die unzureichenden „Durchimpfungsrate n“.
Medien eignen sich gut, um gezielt Botschaften zu v erbreiten. In ihnen wird das
Thema Impfungen zunehmend aufgegriffen, selten in n eutraler Darstellung.

So wurde zum Beispiel in einer Fernsehsendung über einen kleinen Jungen be!
richtet, der an einer schweren neurologischen Krank heit leidet, die zum Tod füh!
ren wird. In der Sendung wird betont, diese schwere Erkrankung sei eine Spät!
folge der Masern!Erkrankung, die er, damals noch un geimpft, mit 5 Monaten
durchmachte. (Dies ist allerdings nicht erwiesen, d a es sich ebenso gut um eine
Impffolge handeln kann.) Einige dem Impfen gegenübe r kritisch eingestellte Per!
sonen werden zitiert. Es wird von „gefährlicher Ide ologie“ usw. gesprochen. Der
tendenziöse Unterton, mit dem die Sendung begleitet wird, ist deutlich.
Reporterin:

„Grund ist die wachsende Impfmüdigkeit vieler Elter n. Manche folgen auch den
Empfehlungen von einigen Homöopathen und verweigern ganz bewusst die Imp!
fung und setzen damit nicht nur die eigenen Kinder einer tödlichen Gefahr aus.
Weil sich der kleine Micha im Wartezimmer eines Kin derarztes bei einem nicht
geimpften Jungen mit Masern ansteckte, muss er sterben.“

Es wird das leidende Kind gezeigt, verbunden mit dem Vorwurf der Mutter:

„Wenn eine andere Mutter entschieden hätte, ihr Kin d zu impfen, wäre mein Kind
nicht erkrankt, ich hätte einen gesunden Jungen jet zt. Und es hat sich aber vor
einiger Zeit ein Elternpaar oder sonst wer entschie den, wir impfen unser Kind
nicht und dieses Kind hat unseren Sohn angesteckt.“

Die Behauptung, den Tod eines Menschen wie auch im mer herbei zu führen oder
zu verschulden, ist ein äußerst brisanter, schwerwi egender Tatvorwurf, der vor
jeglicher Veröffentlichung dringend des Beweises be darf. (Dieser Beweis ist mei!
nes Erachtens in diesem Fall nicht möglich.)

„Im Internet finden wir die impfkritische Elternorg anisation EFI!Dresden (…) Sie
warnt vor angeblichen Impfschäden, verschickt bunde sweit Hunderte Anti!Impf!
Broschüren.“(71)

26
Die auf Provokation oberflächlicher Emotionen ausgerichtete Botschaft hat ihren
Zweck erfüllt:

„(...) und setzen dadurch das Leben von Kindern auf s Spiel, dessen Eltern ihren
Quatsch glauben! Sie gehören hinter Gitter!!! Man möchte ja keinem was Böses
wünschen, aber Ihre Kinder sollten mal an solchen Krankheiten erkranken!“ (72)

Fragen Sie, ähnlich wie bei den Statistiken: Wer ha t diese Sendung in Auftrag
gegeben und wie auch immer finanziert, welchen Zwec k verfolgt sie? Sind alle
Aussagen nachprüfbar und belegt und in angemessener Korrelation zu Schäden
durch Impfungen dargestellt? Werden geltende Gesetz e eingehalten?


1. 5.12 Infektionsweg

Wenn Eltern den Impfexperten die Frage stellen, ob es denn nicht zu viel für ein
Kind sei, gleich mehrere Impfstoffe auf einmal verabreicht zu bekommen, erhal!
ten sie häufig die Antwort, ein Säugling müsse sich vom Tag seiner Geburt an mit
Millionen von Keimen auseinandersetzen, da würde er die wenigen Antigene, die
in einem 6!fach!Impfstoff enthalten sind, mit Leichtigkeit bewältigen. ! Eines wird
dabei allerdings vergessen: Die Antigene, mit denen sich ein Kind tagtäglich aus!
einandersetzt, gehen einen anderen Weg. Sie passier en die Schleimhäute und
werden mit den natürlichen Abwehrschranken des Kind es konfrontiert, d.h., der
Körper hat ganz andere Möglichkeiten, mit diesen Antigenen umzugehen.
Impfstoffe aber werden per Stichverletzung direkt ins Gewebe injiziert!

1. 5.13 Kombinationsimpfstoffe
Kein Kind würde natürlicherweise mehrere Krankheite n auf einmal durchmachen.
Schon gar nicht sechs!

Im Beipackzettel des Impfstoffes Hexavac der Firma Aventis Pasteur findet sich
folgender Satz:

„Der Impfstoff sollte Neugeborenen, Heranwachsenden und Erwachsenen nicht
verabreicht werden.“

Dies ist eine verschlüsselte Information, die ein medizinischer Laie, wie wir als
Eltern es sind, kaum durchschauen kann. Im normalen Sprachgebrauch bedeutet
„heranwachsen“, dass ein Mensch, ein Kind, im Wachstum begriffen ist.
Aber... in der medizinischen und juristischen Fachsprac he bedeutet
Neugeborenes: ab Geburt, bis zum Alter von 4 Wochen
Jugendlicher: 14!18 Jahre
Heranwachsender: 18!21 Jahre
Erwachsener: ab 21 Jahre.

27
Der Impfstoff ist also zugelassen für Säuglinge, Kleinkinder und Kinder bis 13 und
Jugendliche bis 18 Jahre. (25)

Demgegenüber bleibt dennoch zu fragen, wie ein Impf stoff, der für oben genann!
ten Altersgruppen nicht empfohlen wird (Kontraindik ation!), obwohl die angege!
bene Wirkdauer des Medikamentes weit in die höheren Altersgruppen reicht, für
die dazwischen liegenden Altersgruppen unschädlich, also empfohlen, sein kann.
Die offizielle Begründung lautet: Es gibt keine Tes treihen in diesen Altersgruppen.
! Würden Sie ein Auto kaufen, für das der Herstelle r nur Garantie fürs Einsteigen
übernimmt?
Alternativ zu 6!fach!Impfstoffen wird vorgeschlagen : Überlegen Sie, ob Sie alle 6
Impfungen für notwendig halten! Viele Eltern entsch eiden sich am Ende für kei!
ne, eine oder zwei Impfungen, die dann auch einzeln gegeben werden können.

Seit die 6!fach!Impfstoffe im Jahr 2000 auf dem Mar kt kamen, sind sie umstrit!
ten.
Dem Paul!Ehrlich!Institut (PEI) wurden nach Einführ ung der beiden Impfstoffe
mehrere Todesfälle nach der Impfung gemeldet. (In e iner Sendung im ZDF am
18.03.2005 wurde von 33 dem PEI gemeldeten Fällen g esprochen.)

„Dazu haben wir (bei der Obduktion; Anmerkung: S. K aufmann) festgestellt, dass
sie ein ungewöhnlich festes Gehirn hatten. Ein unge wöhnlicher Befund, denn
normalerweise haben wir bei einer Säuglingssektion weiches Gehirngewebe...
Beim dritten Fall war uns klar: Da muss ein Zusammenhang sein.“ (80)

Laut Robert!Koch!Institut besteht ein kausaler Zusammenhang jedoch nicht. (69)
Heute, im Jahr 2005, sind die 6!fach!Impfungen nach wie vor umstritten, was
zunehmend in den Medien berichtet wird. Aber es wir d weiter geimpft, solange,
bis gesicherte Erkenntnisse vorliegen...

„Wenn die Impfstoffe vom Markt genommen werden, wer den wir nie eine Ant!
wort darauf bekommen, ob irgend etwas im Zusammenha ng mit diesem Impf!
stoff aufgetreten ist.“ (78)

Wenn ein Kind auf die Straße läuft, auf der gerade ein Auto angerast kommt, las!
sen Sie es dann weiterlaufen, solange, bis Sie die gesicherte Erkenntnis gewon!
nen haben?
Wie lange es dauern kann, bis aus Schaden Konsequen zen gezogen werden,
zeigt das Beispiel der BCG!Impfung: 1968 wurde in I ndien ein großer Feldversuch
durchgeführt, mit einem BCG!(Tuberkulose!)Impfstoff , der auch in Deutschland
und anderen Ländern verwendet wurde. Nach 11 Jahren wurde das erste Zwi!
schenergebnis veröffentlicht:

„Die unter optimalen Bedingungen durchgeführte Feld studie ließ keinerlei Wirk!
samkeit der BCG!Impfstoffe erkennen.“ (68)

28
1983 wurde das erste Mal in Deutschland kurz über diesen Versuch berichtet.
Erst 1998 wurde die Empfehlung der BCG!Impfung durc h die STIKO zurückge!
nommen. 30 Jahre hat es gedauert!


Prof. Ehrengut, Impfschadensgutachter, schreibt in seinem Buch:

„Wir sehen hierin auch die Grenzen, die der Anwendung von Mehrfachimpfstoffen
gesetzt sind . Jeder physiologisch denkende Arzt würde es als un günstig ansehen,
wenn ein Individuum im Laufe mehrerer Wochen mehrer e Infektionskrankheiten
überstehen muss. So sollten auch wir der Anwendung von Impfstoffen, die mehr
als vier Antigene enthalten, mit Reserve gegenüberstehen.“ (76)

1. 5.14 Impfungen und Homöopathie

Fragt man sich einmal, warum Impfungen überhaupt er funden wurden, liegt der
Schluss nahe, dass die damaligen Behandlungsmöglich keiten lebensbedrohlicher
Krankheiten völlig unzureichend waren. Seit über 20 0 Jahren gibt es in der Ho!
möopathie Möglichkeiten zur Behandlung aller Krankh eiten, gegen die heute ge!
impft wird.

Ganz konkret lässt sich sagen, dass sich die Klassi sche Homöopathie (nicht deren
variierte Verwendungen und Strömungen) nicht mit de m Prinzip der Impfungen
verträgt.

Zudem wird in der homöopathischen Praxis beobachtet , dass Impfungen die
Wirksamkeit homöopathischer Mittel entscheidend blockieren (ähnlich wie Hor!
mone, Antibiotika, Chemotherapeutika, Penicillin usw.).
Es ist ratsam, sich intensiv mit homöopathischem Ge dankengut auseinanderzu!
setzen, wenn man einen Weg in diese Richtung einschlagen möchte.
 „Homöopathie und Impfungen“ von Jürgen Bernhard, S eiten 317 ff.
in dem Buch von Veronika Widmer „Impfen ! eine Entscheidung, die El!
tern treffen“

Im Internet ist zu lesen:

„Die überwiegende Zahl homöopathischer Ärzte führt (wie eine aktuelle Promoti!
onsarbeit aufzeigt) Impfungen durch. Es ist für viele Homöopathen kein Wider!
spruch zur übrigen ganzheitlichen Lehre, die körper lichen Abwehrkräfte gegen
bestimmte gefährliche Erkrankungen zu stimulieren, da ja der überwiegende An!
teil kindlicher Infektionskrankheiten natürlich durchgemacht wird und die homöo!
pathische Stimulation und Heilwirkung im menschlich en Körper dann oft und risi!
kolos zum Tragen gebracht werden kann.“ (18)

29
Dass diese Aussage dem homöopathischen Grundgedanken in keiner Weise ent!
spricht, kann in der Fachliteratur nachgelesen werd en: (19)


„(...) dass die Beweise, die für das Impfen spreche n, sehr zweifelhaft sind. Dage!
gen hat die Impfung einen ungeheueren Beitrag dazu geleistet, die Individuen
und die ganze Menschheit zu schädigen.“ (19a)
James Tyler Kent (1849 ! 1916, USA)


„Wir glauben, dass sich die Menschen einträchtig erheben und mit gemeinsamer
Stimme fordern sollten, diese Sache zu Fall zu bringen.“ (19b)
John Henry Allen (1854 ! 1925, USA)


„Was Furcht und Bequemlichkeit anbetrifft, so waren dies für den Menschen stets
schlechte Berater.“ (19c)
Adolf Voegeli (1898 ! 1933, Schweiz)


„Die Erfahrungen hervorragender Homöopathen haben überzeugend nachgewie!
sen, dass durch Impfung nicht nur tief greifende Schäden entstehen können,
sondern vor allem auch chronische Krankheiten gefördert werden.“ (19d)

„Man kann es nicht oft genug wiederholen: Wir sind mit dem Immunsystem in
einer unklugen, ja schwerwiegend schädlichen Weise umgegangen. Deshalb ist
zu befürchten, dass die augenblickliche „Explosion“ einiger erschreckender chro!
nischer Erkrankungen ! wie MS (Multiple Sklerose, d ie Red.), Krebs, Rheumatoide
Arthritis, Allergien etc. ! zum großen Teil durch spezielle Impfungen beschleunigt
worden ist.“ (19e)
Georgos Vithoulkas (geb. 1932, Griechenland)


Immer wieder wird erklärt, dass auch Homöopathen im pfen (siehe oben). Das
vorhergehend Beschriebene betrifft die klassisch pr aktizierte Homöopathie. Es
wird an dieser Stelle zu bedenken gegeben, dass vie le Ärzte potenzierte Mittel
verordnen und an ihrer Tür „Homöopathie“ stehen hab en. Dies ist allerdings nicht
gleichbedeutend mit einer Behandlung im Sinne der K lassischen Homöopathie.
 Roy „Kinder mit Homöopathie behandeln“,
Risch „Homöopathik“,
Graf „Die Impfentscheidung“ und „Die Gesunderhaltun g
von Kindern und Jugendlichen“
Enders „Bedrohte Kindheit“
Zeitschrift „Globuli“, Sonderausgabe zum Thema Impfen

30
1. 5.15 Eingriff in die menschliche Entwicklung

In der Anthroposophischen Medizin findet man ebenfalls eine impfkritische Ein!
stellung. Dort steht im Vordergrund der Freiheits! und Schicksalsgedanke.
Das Kind braucht bestimmte Krankheiten für seine En twicklung. (Das betrifft vor!
rangig die MMR!Impfungen.)

„Unterdrückt man die Krankheit, so verhindert man Entwicklung, wenn man nicht
andere Wege findet, dem Kind diese Lernprozesse zu ermöglichen.“ (45)

Beobachtungen anhand von Krankengeschichten haben g ezeigt, dass erwachsene
Tumorpatienten überdurchschnittlich häufig keine oder weniger Kinderkrankhei!
ten durchgemacht haben.

„Aus der immunologischen Forschung liegen unterdess en Hinweise vor, dass un!
ser Immunsystem gerade durch die fieberhaften Krank heiten erst zu voller Im!
munkompetenz reifen kann. Eine sorgfältige Fall!Kontroll!Studie des Deutschen
Krebs!Forschungs!Zentrums in Heidelberg zeigte, dass Personen, welche innert 5!
10 Jahren vor Studienbeginn eine fieberhafte Infektionskrankheit durchgemacht
hatten, signifikant seltener an Krebs erkrankten.“ (58)

Die Anthroposophische Medizin bietet Hilfestellung im Umgang mit Krankheit und
Gesundheit, Kinderkrankheiten im Speziellen und Ent wicklungsfragen im Allge!
meinen. Zugrunde liegt das anthroposophische Gedankengut.
 Goebel / Glöckler „Kindersprechstunde“ und
Goebel „Schutzimpfungen ! selbst verantwortet“,
Albonico „Gewaltige Medizin“



1. 5.16 Zweifel an der Existenz krankmachender Vi ren

Es gibt eine Reihe von Impfgegnern, die die Existen z von Krankheit verursachen!
den Viren bezweifeln und sehr aktiv auf diesem Gebi et recherchieren. Einige der
als Krankheitsauslöser bekannten Viren sind bisher nie isoliert dargestellt worden.
Sie forschen nach dem Nachweis isolierter Viren. Ih rer Meinung nach kann, wenn
es die behaupteten Viren nicht gibt, auch das Prinz ip der Impfung, so wie es
schulmedizinisch immunologisch erklärt wird (Virus als Antigen im Antigen!
Antikörper!Prinzip) nicht funktionieren.

Da im Infektionsschutzgesetz der Erregernachweis zu r Bedingung für Schutzimp!
fungen gemacht ist, wären Impfungen unter den oben genannten Gesichtspunk!
ten nicht gerechtfertigt.
 Informationen dazu finden Sie unter www.klein!klei n!aktion.de bzw.
in folgender Veröffentlichung: klein!klein!verlag, Info 1 „Macht Impfen
Sinn?“

31
„Impfkalender“ der Ständigen Impfkommission (STIKO)
für Säuglinge und Kleinkinder (Auszug)
Stand: August 2010 (82)

Impfung Alter in vollendeten Monaten
Ge-
burt 2 3 4
11 -
14 15 -
23
Tetanus (Wundstarrkrampf) – 1. 2. 3. 4. –
Diphtherie – 1. 2. 3. 4. –
Keuchhusten (Pertussis) – 1. 2. 3. 4. –
Haemophilus influenzae Typ
b (HiB) – 1. 2. 3. 4. –
Poliomyelitis – 1. 2. 3. 4. –
Hepatitis B 1. 2. 3. 4. –
Pneumokokken – 1. 2. 3. 4. –
Meningokokken – – – – 1.
Masern, Mumps,
Röteln (MMR) – – – – 1. 2.
Windpocken (Varizellen) – – – – 1. 2.

Es sind von Geburt an bis zum Ende des 2. Lebensjah res 11 Impfungen, (bei
Verwendung von allen möglichen Kombinationen), 35 K omponenten.

(Hier abgedruckt ist ein Auszug aus dem Impfkalende r, ohne Erläuterungen, gedacht nur für einen groben Überblick.
Den gesamten Kalender können Sie unter
http://www.onmeda.de/arztbesuch/vorsorge/impfungen/ impfkalender_kleinkinder.html einsehen.)

Liste in Deutschland zugelassener Impfstoffe:


http://www.pei.de/cln_101/nn_160046/DE/arzneimittel /impfstoffe/impfstoffe!am!
node.html?__nnn=true

32
2. Spezielle Hinweise zu einigen Krankheiten, gegen die geimpft wird


2. 1 Kinderkrankheiten und Impfungen
Wie unter 1. 5. 4 bereits angedeutet, besteht spezi ell bei Kinderkrankheiten das
Problem, dass durch Impfung der Erkrankungszeitpunk t gefährlich ins Erwachse!
nenalter verschoben wird, da keine dauerhafte Immun ität vorliegt und die Imp!
fung nicht immer aufgefrischt wird. Das kann komplizierte Verläufe nach sich zie!
hen.

Hier könnte auch die Frage auftauchen: Wenn nun beh auptet wird, dass unter
Umständen Impfungen keinen oder nicht den versproch enen Schutz bieten, wa!
rum erkranken dann nicht alle Kinder und warum soll sich eine Erkrankung ins
Erwachsenenalter verschieben? Gehen wir doch einfac h von dem aus, was wir
erleben: Geimpfte Kinder erkranken auch, aber tatsä chlich seltener, und mit un!
typischen Krankheitsverläufen.

Dr. Gernot Rasch, RKI:

„Eine geimpfte Person kann sich folglich im ungünst igsten Fall anstecken und er!
kranken oder eine Infektion subklinisch (unbemerkt) durchmachen. In dieser Zeit
kann sie den Erreger auch übertragen.“ (20)


Das Verhindern oder Unterdrücken von Kinderkrankhei ten in der Kindheit durch
Impfungen stellt ein Risiko für den Erwachsenen dar , wenn er die Krankheiten
bekommt. Die meisten Erwachsenen haben nachgewiesen ermaßen keinen
Schutz, wenn sie als Kind geimpft wurden.


Aus alternativmedizinischer Sicht: Kinder brauchen diese Krankheiten für ihre
Entwicklung. Prof. Dr. med. Schmitt, Vorsitzender der STIKO, ist einmal auf die!
ses Argument der Impfkritiker eingegangen:

„Das Durchmachen von Krankheiten ist für eine norma le Entwicklung des Kindes
wichtig!“ (Argument der Kritiker) Prof. Dr. Schmitt meint, es ist „eher das Gegen!
teil richtig: Kinder mit lebensbedrohlichen Krankhe iten ! etwa Leukämie, schwe!
ren Asthmaanfällen, schweren Verkehrsunfällen (...) müssten sich nach dieser
Behauptung ‚besonders gut‘ entwickeln ! was eindeutig nicht der Fall ist.“ (21)


Hier wird ein entscheidender Punkt missverstanden: Impfkritiker sprechen von
„fieberhaften Krankheiten“, von „Kinderkrankheiten“.

33
In alternativmedizinischen Praxen hat man anhand von Biographien und Kran!
kengeschichten beobachtet, dass Patienten, die Krebs bekamen, wenige oder gar
keine fieberhaften Erkrankungen durchgemacht hatten , auch dass ein Krebs
durch Überwärmung therapiert werden kann. Man geht daher davon aus, dass es
sinnvoll ist, Fieber zuzulassen und die sogenannten Kinderkrankheiten nicht zu
unterdrücken.

Homöopathen machen sich bei der Therapie von chroni schen Krankheiten das
natürliche Phänomen zu Nutze, dass bestehende chronische Leiden auf spontane
Weise durch das Hinzutreten einer akuten Krankheit mit ähnlichen Symptomen
geheilt werden. Anthroposophische Ärzte gehen davon aus, dass eine durchstan!
dene fieberhafte Kinderkrankheit das Immunsystem des Kindes dauerhaft stärkt.
 auch Kapitel 1. 5.15
 Gute Beschreibungen der Kinderkrankheiten und Hinw eise zum
Umgang mit ihnen finden Sie bei:
Roy „Kinder mit Homöopathie behandeln“
Glöckler / Goebel „Kindersprechstunde“
 Wissenswertes, Fakten und Zahlen zu einzelnen Impf ungen:
Rabe „Impf!Info“
Hirte „Impfen ! Pro und Contra“
Roy „Kinder mit Homöopathie behandeln“
Buchwald „Impfen ! das Geschäft mit der Angst“
Widmer „Impfen ! eine Entscheidung, die Eltern tref fen“


Fragen Sie sich vor Ihrer Impfentscheidung:

Welche Einstellung habe ich zu Krankheit? Hat Krank heit vielleicht einen Sinn? Ist
Krankheit für mich etwas Schlechtes?


Und aus homöopathischer Sicht:

Welcher familiären Vorbelastung (mehrere Generation en) unterliegt mein Kind?
Bedeutet das, mein Kind gerade nicht mit der Krankheit zu belasten, weil es jede
Krankheit sehr schwer durchmachen würde, oder gerad e nicht zu impfen, weil es
die Krankheiten braucht, um die Belastung zu überwinden und weil gerade bei
vorbelasteten Kindern Komplikationen nach Impfungen zu erwarten sind?
Aus homöopathischer Sicht ist vor einer Impfentsche idung immer angeraten, die
familiären Belastungen zu berücksichtigen: Bei gehä uftem Auftreten von Krebs,
Rheuma, Hauterkrankungen, Erbkrankheiten, neurologi schen Erkrankungen und
Autoimmunkrankheiten sind vermehrt Komplikationen n ach Impfungen zu erwar!
ten. Man weiß auch, dass bei starker miasmatischer * (erblicher) Belastung eines
Kindes die Kinderkrankheiten gegebenenfalls schwier iger verlaufen, aber auch,
dass sie gerade bei diesen Kindern besonders wichti g sind.
*
weiterführende Literatur zur Homöopathie im Anhang , z.B. Gerhard Risch „Homöopathik“

34
2. 1. 1 Masern, Mumps, Röteln

Da das Vorurteil, Ungeimpfte würden sich auf dem Impfschutz Geimpfter ausru!
hen, nicht zutrifft (kein 100%!iger Impfschutz, auch Geimpfte können Überträger
sein;  auch Kapitel 1. 5. 5), kann man die Entscheidung ü ber die Ma!
sern/Mumps/Röteln!Impfung bis in die Pubertät verschieben und dann im Fall
Mumps für Jungen, Röteln für Mädchen und Masern für Jungen und Mädchen,
ggf. nach Titerbestimmung, entscheiden.

☺ Die Gefahr einer Orchitis (Hodenentzündung), der g efürchteten Komplikation von Mumps, ist bei Mädchen nicht
gegeben... Ebenso wie ein Junge nie damit rechnen muss, schwanger zu werden...


Dass ungeimpfte Kinder schwangere Frauen gefährden könnten, hat weniger mit
der Impfung der Kinder als vielmehr mit dem vorhandenen oder nicht vorhande!
nen Schutz der Frau zu tun. Mädchen sollten daher rechtzeitig über die Risiken
beider Seiten aufgeklärt und mit Möglichkeiten und Alternativen vertraut gemacht
werden.
Ob die Bestimmung eines Antikörpertiters im Blut au ssagekräftig ist, bleibt zu hin!
terfragen, da „Antikörper“ nicht gleichzusetzen ist mit „Schutz“.
 Kapitel 1. 5. 6

Geimpft wird mit abgeschwächten sogenannten Virusbe standteilen. Nach Imp!
fung gelten der Krankheit entsprechende Symptome als normale Impfreaktion.
Ob daher eine Ansteckung durch Geimpfte gänzlich au sgeschlossen ist, wie be!
hauptet wird, ist fraglich. Die Tatsache aber, dass Impfstoffe immer mehr „entgif!
tet“ werden, impliziert, dass doch eine Unsicherhei t auf diesem Gebiet besteht
und rechtfertigt Vorsicht im Umgang mit frisch Geimpften.





2. 1. 2 Masern und SSPE (subakute sklerosierende Panenzephalitis)

Angelika Kögel!Schauz vom Impfaufklärung e. V. (EFI !Deutschland) schreibt:

„Nach den uns vorliegenden Berichten waren betroffe ne Kinder nach Maserner!
krankung im Kleinkindalter zusätzlich geimpft worden. In einem engen zeitlichen
Zusammenhang mit der Impfung traten dann die ersten Symptome auf. (...) Die
Symptome der SSPE entsprechen jedoch denen einer Ma sern!Einschluss!
Körperchen!Enzephalitis (...MIBE). Viren aus der Masern!Impfung wurden im Ge!
hirn von an MIBE erkrankten Kindern nachgewiesen. ( ...) Im Medizin!Lexikon
Pschyrembel (259. Auflage) sind die beiden Begriffe SSPE und MIBE als Synony!
me genannt.“
(83)

35
2. 1. 3 Wichtig für den Umgang mit Kinderkrankheiten (31)

Keine unterdrückenden Behandlungen:

- Hautausschläge herauskommen lassen
- Fieber nicht unterdrücken
 Sehr hilfreich sind die Abhandlungen hierzu von Dr . F. P. Graf in
„Nicht impfen ! was dann?“

Erwähnt sei hier eine Praxisstudie, die ein mutiger Arzt in den 60!er Jahren in ei!
nem Krankenhaus in Afrika machte:

„Als er bei seinen Masernpatienten die symptomunter drückenden Medikamente
außer bei akut angezeigten Fällen einfach weg ließ, sank die Sterblichkeit unter
ihnen von 35 auf 7 Prozent! Mehr zur erwähnten Stud ie im impf!report Nr.
34/2004.“ (22)


- Kinderkrankheiten ernst nehmen

Kinder im Bett lassen, nicht zu früh wieder belasten und nicht zu früh wieder in
Kindergarten und Schule schicken; so wird das Risik o von ernsten Komplikationen
und Rückfällen gesenkt. (45)





2. 2 Kinderkrankheiten im Kindergarten
Häufig treffen wir in Kindergärten auf die Sorge, d ie geimpften Kinder könnten
durch die ungeimpften Kinder gefährdet werden.
 Kapitel 1. 5.11. 2

Solche Argumente von Menschen, die überzeugt sind v on Schutz und Wirksam!
keit der Impfungen, entbehren jeder Grundlage. Dies e Menschen gehen, indem
sie ihre Kinder z.B. zwei Mal gegen MMR impfen lass en, von einem beinahe
100%!igen Schutz ihrer Kinder aus.
Sie dürften demzufolge solche Sorgen nicht haben. S ollten sie aber, wie viele
Impfkritiker, den 100%!igen Schutz in Frage stellen , heißt das aber auch, dass
die geimpften Kinder genau so eine potentielle „Gef ahr“ darstellen wie die Unge!
impften (  1. 5. 5, auch Quelle 56), und auch „geschützte“ Ge impfte können
Überträger sein.

36
Noch einmal das Zitat von Dr. Gernot Rasch, RKI:

„Grundsätzlich sind Impfungen nicht 100%!ig wirksam. Die Effektivität von
Schutzimpfungen liegt im günstigen Fall kaum über 95% (...). Eine geimpfte Per!
son kann sich folglich im ungünstigsten Fall anstecken und erkranken oder eine
Infektion subklinisch (unbemerkt) durchmachen. In d ieser Zeit kann sie den Erre!
ger auch übertragen. Außerdem gibt es Krankheiten, bei denen die Impfung zwar
die Erkrankung verhindert, aber nicht die Besiedlung der Schleimhäute mit dem
Erreger.“ (Diphtherie, Meningokokken, Pneumokokken) (23)  Kapitel 4. 1. 2


Kindereinrichtungen haben nicht für den Impfschutz Sorge zu tragen. Sie dürfen
den Impfstatus erfragen und registrieren. Äußerunge n, dass ein ungeimpftes Kind
eine Gefahr darstelle, sind verleumdend.
 Kapitel 2. 1. 1

Für Kinder, die aus medizinischen Gründen (Immunsch wäche usw.) nicht geimpft
werden dürfen, stellen sowohl ungeimpfte als auch g eimpfte Kinder ein Risiko
dar.




2. 3 „Durchimpfungsraten“

Im Zusammenhang mit Kinderkrankheiten wird immer wi eder von „Durchimp!
fungsraten“ gesprochen und von hohen Prozentzahlen, bis zu 98%. Dazu folgen!
de Ausführung aus dem impf!report / E!Mail!Rundbrie f:

„Im Jahr 2003 wurden z.B. 2.113.000 Dosen 6!fach!Im pfstoff für Babys verkauft.
Der 6!fach!Impfstoff wird 4 Mal an Kinder im 1. und 2. Lebensjahr verimpft. Im
Jahr 2002 wurden in Deutschland ca. 719.000 Babys g eboren. Damit reichen die
verkauften Impfstoffen des 6fach!Impfstoffes für 73% der Kinder. Wahrscheinlich
werden einige Kinder mit anderen Kombinations! und Einzelimpfstoffen geimpft.
Im Jahr 2003 wurden ca. 2,43 Millionen Dosen mit ei ner Hib!Komponente ver!
kauft. Das reicht für Impfungen von 84% aller Babys .“ (24) (Hib: Bakterium
„Haemophilus influenzae b“)


Ganz klar ist, dass alle Zahlen, die „Durchimpfungsraten“ oder Ähnliches ange!
ben, mit Vorsicht zu gebrauchen sind. Es gibt immer eine hohe Dunkelziffer.
Woran will man solche Zahlen auch festmachen? An de n vorgelegten Impfaus!
weisen? An den verimpften Dosen Impfstoff? An den v on Ärzten vorgelegten Zah!
len der Kinder, die in ihrer Praxis geimpft wurden?

Man wird nie einen vollständigen Überblick haben.

37
2. 4 Auf den Grund gegangen
Es ist empfehlenswert, sich zu den im Folgenden angegebenen „Schlagsätzen“ zu
einzelnen Impfungen ausführlicher zu informieren.

2. 4. 1 Diphtherie
 Petek!Dimmer „Kritische Analyse der Impfproblemati k“, Band 1

Die Impfung richtet sich gegen das Toxin des Diphth erie!Erregers, nicht gegen
den Erreger selbst, also auch Geimpfte können Überträger sein. (Die Schwere der
Erkrankung richtet sich nach der Menge des gebildet en Toxins. Die Toxinbildung
soll mit der Impfung verhindert werden. Daher ist d as Bakterium trotzdem vor!
handen, und sowohl der Erkrankte als auch Personen in seinem Umfeld werden
mit Antibiotika behandelt, auch wenn sie geimpft sind.)

Es besteht keine Herdimmunität (allgemeiner Schutz einer zusammenhängenden
Population), nur Individualschutz. Eine höhere „Dur chimpfungsrate“ führt also
nicht zum Rückgang der Diphtherie!Erkrankungsrate.
Diphtherie ist eine Milieukrankheit.
 Buchwald „Impfen ! das Geschäft mit der Angst“

In der homöopathischen Literatur werden gute Therap ieerfolge erwähnt. (64)

2. 4. 2 Kinderlähmung (Poliomyelitis, Polio)

Es wird beschrieben, dass es seit 1978 keine Polio! Erkrankungen der Wildform in
Deutschland mehr gab. Die letzten aufgetretenen Pol io!Fälle waren Impf!Polio!
Fälle, ausgelöst durch den Polio!Schluckimpfstoff, der jetzt vom Markt genommen
wurde. (60)

Polio hat homöopathisch gute Heilungschancen. (61)
 Roy „Kinder mit Homöopathie behandeln“

Polio braucht hypoglykämisches Terrain (Unterzucker ), um ausbrechen zu kön!
nen. Angebracht ist eine Einschränkung des Auszugsm ehl! und Industriezucker!
Konsums.
 Sandler / Brucker „Vollwerternährung schützt vor
Viruserkrankungen“

In den 40!er Jahren wurde eine Behandlungsmethode b eschrieben, mit welcher
der französische Arzt Dr. A. Neveu großen Erfolg hatte. Er behandelte die Polio!
Kranken mit Magnesiumchlorid (MgCl). Er setzte MgCl auch zur Therapie von
Diphtherie und Tetanus ein.

Ebenso wurde Fieber als „Heilmittel“ für Polio beschrieben. (59)

38
In den 50!er Jahren wurde die Polio!Impfung eingeführt. 1964 wurde die Defini!
tion der WHO für Polio geändert. War Polio bisher eine Krankheit mit kurzzeitigen
Lähmungen, wurde sie ab jetzt als Krankheit mit zur ückbleibender Lähmung, die
mehr als 60 Tage anhält, definiert. Auf diese Weise gingen die Zahlen von Polio!
Erkrankungen nach Einführung der Impfung drastisch zurück. (34)
 Petek!Dimmer „Kritische Analyse der Impfproblemati k“, Band 1

Die Behauptung „Das Polio!Virus ist nicht nachgewie sen, sondern nur vermutet“
(34) ist insofern interessant, weil Kritiker der Polio!Impfung die Ursache der Er!
krankung nicht in einem Virus sehen, sondern in Gif ten wie DDT (Dichlordiphenyl!
Trichloräthan) (47, Seite 306) oder Aluminiumhydrox id (34, Seite 68).
 Heft „Info 6, Polio“ aus dem klein!klein!verlag

2. 4. 3 Keuchhusten (Pertussis)
Keuchhusten ist gefährlich für Säuglinge im ersten halben Jahr: kein Stillschutz
und kein Schutz durch Impfung! (Impfbeginn im dritt en Lebensmonat; Schutz
erst nach der dritten Impfung, also mit 6 Monaten)
Es besteht Gefahr für Säuglinge durch Geschwisterkinder oder Großeltern, die
sich bei Kindern angesteckt haben, sowie durch geim pfte Kinder, die Keuchhusten
in atypischer Form, unerkannt, durchmachen. (56)
Besondere Vorsicht mit hustenden Kindern im Umfeld, ggf. Antikörpertiter
bestimmen lassen und bei nachgewiesenem Keuchhusten Behandlung mit Antibi!
otika in Erwägung ziehen. Nachweis durch tiefe Nase nabstriche oder Sputum, An!
tikörper im Blut erst zwei Wochen nach Krankheitsbe ginn möglich. (26)
Homöopathische Therapie bei beginnendem Husten, sch on bei Verdacht auf
Keuchhusten, kann schwere Verläufe verhindern.
 Coulter / Fisher „Dreifachimpfung ! ein Schuss ins Dunkle“


2. 4. 4 Hepatitis B
Hepatitis B ist durch Körperflüssigkeiten, in erste r Linie durch Blut, übertragbar.
Die Impfung gegen Hepatitis B wird derzeit schon fü r Säuglinge empfohlen, spä!
testens aber für Kinder, die eine Kindereinrichtung besuchen sollen. Manche be!
gründen dies damit, dass sich die Kinder dort beiße n könnten. (Aufsichtspflicht?)
Da sonst gesunde Kinder in der Regel kein Hepatitis B haben, geht von ihnen
auch kein Verbreitungsrisiko aus. (45)
 Dr. Steffen Rabe im Internet: www.impf!info.de
,
Dr. W. Splittstoeßer „Goldrausch“

„Das Neugeborene einer Hepatitis!B!Virusträgerin wi rd ohnehin durch die soforti!
ge postpartale Impfung geschützt. Die wenigen, von Kindern bis zur Pubertät er!
werbbaren Infektionen stellen keinen Anlass dar, die Notwendigkeit einer Hepati!
tis!B!Impfung in dieser Altersstufe zu begründen.“ (77)

39
2. 4. 5 Tetanus und Notfallversorgung von kleineren Wunden

Tetanus!Erreger sind anaerobe Bakterien, das heißt, sie vermehren sich nur unter
Sauerstoffabschluss, was bedeutet: Nur tiefe, nicht blutende Wunden, Wunden
an die kein Sauerstoff gelangt, sind gefährdet.
Ein lesenswerter Artikel in den IMPFNACHRICHTEN hei ßt: „Wo bleiben die Teta!
nustoten?“

„(...) mind. 2% aller Kinder eines jeden Jahrgangs sind gänzlich ungeimpft, weil
die Eltern gegen alle Impfungen sind. Jedes Jahr we rden in Deutschland ca.
750000 Kinder geboren. Davon werden jedes Jahr mind estens 15000 Kinder gar
nicht geimpft, auch nicht gegen Tetanus. In Deutsch land leben mindestens
225000 Kinder, die zwischen 0 und 15 Jahre alt sind und niemals gegen Tetanus
geimpft wurden“ (28)

Es gab aber schon seit mehr als 20 Jahren keine Tet anus!Todesfälle bei Kindern
mehr. (28)

Die Tetanus!Impfung richtet sich nur gegen das Toxin, nicht gegen den Erreger.

Nur durch einen chemischen Trick, die Bindung der w irksamen Bestandteile des
Impfstoffes an Aluminiumhydroxid, wird erreicht, dass der Körper das „Impfgift“
nicht wieder ausscheidet, sondern eine lang andauer nde Antitoxinzirkulation im
Blut („Impfschutz“) zulässt. Es wird ein latenter Vergiftungszustand provoziert.
Natürlicherweise würde nämlich der Körper nach eine r Tetanus!Infektion alle ü!
berflüssigen Antitoxine, die er zum Selbstschutz gebildet hatte, wieder ausschei!
den. Nach durchgemachter Tetanus!Erkrankung besteht keine Immunität.

Wie ist die Wirkung des Tetanus!Impfstoffes also zu erklären, wenn doch Tetanus
natürlicherweise keinen Schutz hinterlässt?

Erklären lässt sich nur der Nachweis der Antikörper im Blut:

Ein Tetanus!Adsorbatimpfstoff, beispielsweise Tetan ol, enthält Aluminiumhydro!
xid als Adjuvans.
Adjuvanzien sind laut medizinischem Wörterbuch:
„(...) 1. Bestandteil einer Arznei, der die Wirkung des Hauptmittels verstärkt (...)
2. Verstärker immunogener Wirkung von Antigenen. (. ..) Aluminiumverbindungen
(...) ergeben durch Kopplung mit Impfantigenen sog. Adsorbatimpfstoffe, deren
immunpotenzierende Wirkung durch entstehende Impfst offdepots erklärt wird,
aus denen das Antigen verzögert zur Resorption freigesetzt wird“ (27)

Aluminiumhydroxid ist eine Metallverbindung, die vo m Körper nicht verstoffwech!
selt wird und damit dort verbleibt und abgelagert w ird.

40
Daraus erklärt sich, dass der Körper gezwungen ist, ein Antitoxin zu bilden, so!
lange, wie das an Aluminiumhydroxid gebundene Antig en im Körper vorhanden
ist.
Es finden sich also nach Impfungen Bestandteile im Blut, die vorher nicht da wa!
ren. Diese sind bei Tetanus!Geimpften auch nach Jah ren noch zu finden. Sie
werden als „Antikörper!Titer“ gemessen.
Das ist eine Tatsache. (Ob der Titer am Ende etwas über den Schutz aussagt, ob
die Nachweismethoden fragwürdig sind, was zu der An tikörperbildung geführt
hat, und was überhaupt das ist, was als Antikörper im Blut gemessen wird, sind
Fragen, die in den ersten Kapiteln dieses Heftes be reits aufgeworfen wurden und
alle nicht 100%!ig geklärt sind.)
Diese Erklärung bedeutet nicht, dass die Tetanus!Im pfung vor Tetanus schützt.

Es besteht eine weit größere Gefahr von schweren Ko mplikationen durch unsach!
gemäße und unzureichende Wundreinigung als durch da s Risiko der Besiedlung
einer Wunde mit Tetanus!Erregern.
Gefahr besteht auch durch Überimpfen, also das zu s chnell aufeinander folgende
Impfen gegen Tetanus. Es wurde beobachtet, dass in zu kurzen Abständen hin!
tereinander Geimpfte vermehrt mit tetanusartigen Sy mptomen reagierten.

Homöopathen beschreiben gute Heilungserfolge auch b ei ausgebrochenem Teta!
nus. (62, 63)

Besonders in den Kindereinrichtungen hat man irrtüm licher Weise oft Angst, ein
ungeimpftes Kind benötige besondere Betreuung und A ufmerksamkeit. Wenn ein
Unfall geschieht, ist das Personal verpflichtet, in jedem Fall sofort die Eltern zu
informieren und eine ordentliche Wundreinigung durc hzuführen oder zu veranlas!
sen. Die Gefahr einer Sepsis durch Verunreinigung der Wunde ist bedeutend grö!
ßer! Dann können die Eltern über das weitere Verfah ren entscheiden. Sind die
Eltern nicht erreichbar, ist dies, den Tetanus betreffend, auch noch kein Grund
zur Panik. Es muss ein Arzt informiert werden, der dann die Wunde und das Te!
tanus!Risiko beurteilen kann.

Ein Tetanus!Erreger gibt sein Toxin nicht innerhalb der ersten Stunden ab (Inku!
bationszeit drei Tage bis drei Wochen). (27)
Erst das Toxin aber ist gefährlich. Bei einer wirklich tetanusverdächtigen Wunde
kann eine Passivimpfung in Erwägung gezogen werden.

Ein nicht gegen Tetanus geimpftes Kind ist nicht be treuungsbedürftiger als ande!
re Kinder!
Kleine Schürfwunden müssen sowohl bei geimpften als auch ungeimpften Kindern
korrekt versorgt werden. Wenn dann die Eltern das K ind abholen, ist immer noch
genügend Zeit zu entscheiden, wie weiter verfahren werden soll.
Eltern können schriftlich erklären, dass sie dafür die Verantwortung übernehmen,
dass ihr Kind nicht geimpft ist. Die Verantwortung für Unfälle in der Betreuungs!
zeit des Kindergartens trägt bei geimpften und ungeimpften Kindern selbstver!
ständlich die Einrichtung.

41

Für Kindergarten!Fahrten ist es angebracht, den Betreuungspersonen etwas
Schriftliches mitzugeben. Dort sollte deutlich ver merkt sein, was im Notfall zu tun
ist (z.B. „bei Unfall ohne vorherige Absprache kein e Tetanus!Impfung ge!
wünscht“, Erreichbarkeit, evtl. homöopathische Notf allmittel mit kurzen Hinweisen
mitgeben). Dasselbe gilt für Klassenfahrten.
 Graf, F. P. „Nicht impfen, was dann?“



Notfallversorgung von kleineren Wunden :

! Spülen mit H 2O 2 (Wasserstoffperoxid) 3%, das bringt Sauerstoff dir ekt an Ort
und Stelle und verhindert so die Ausbreitung bzw. T oxinbildung durch den Teta!
nus!Erreger; Nachspülen mit NaCl (Kochsalz) 0,9%.

! Packen Sie Ihrem Kind ein Notfalltäschchen für den Kindergartenrucksack
oder den Schulranzen und tragen Sie selbst immer ei n solches bei sich, beson!
ders wenn Sie mit Kindern unterwegs sind. Besorgen Sie sich dafür die homöopa!
thischen Mittel Arnika und Ledum und geben Sie im F all eines Sturzes mit Wunde
oder einer Stichverletzung davon sofort 5 der entsprechenden Globuli.

Carola und Ravi Roy äußern sich dazu wie folgt:
„Bei jeder Verletzung sollten Sie prophylaktisch innerlich Arnika C200 geben (...)
Sollte es sich bei einer Verletzung um eine nicht b lutende Stichwunde handeln,
die besonders gefährdet für Tetanus ist, so geben Sie Ledum C 200.“ (41)

! Größere Wunden müssen chirurgisch versorgt werden.


Ein Beispiel für eine Notfall!Apotheke finden Sie a uch im Anhang E.


Die Frage nach einer Tetanus-Impfung kann auch in a ller Ruhe ent-
schieden werden, wenn die Wunde chirurgisch versorg t ist.

Sollte es nach einer bewussten Ablehnung der Impfun g zu Schwierigkeiten sei!
tens des behandelnden Arztes kommen, setzen Sie sic h mit einem Anwalt in Ver!
bindung.
 Kapitel 4. 2. 2
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42
3. Die Entscheidung

3. 1 Vor jeder Impfentscheidung

! gründlich aus unabhängigen Quellen informieren
! in Ruhe überlegen, nicht unter Druck entscheiden
! für Impffolgen wichtige Informationen gibt es bei m
Schutzverband für Impfgeschädigte e.V., www.impf schutzverband.de
 Roy „Impffolgen und ihre Behandlung“, www.tinussmi ts.com
(„Das Impfschadensyndrom“)



3. 2 Wenn impfen... (30)

! Bedeutung der Impfung für mein Kind?
! Notwendigkeit der Wiederimpfung?
! umfassende Aufklärung einfordern  4. 4. 1. 1
! Beipackzettel mitgeben lassen
! Kontraindikationen genauestens abklären
! Zusammensetzung des Impfstoffes?
! nur am Morgen impfen
! möglichst nicht vor Ende des 3. Lebensjahres impf en
! ärztliche Bescheinigung über völlige Gesundheit des Kindes
vor der Impfung einfordern
! einwandfreie Dokumentation im Impfausweis
! genaue eigene Dokumentation nach der Impfung (bis 30 Tage)
! auf Meldung bei gesundheitlichen Schäden drängen  4. 4. 2
! bei Impfreaktionen keine „Fortsetzung nach Plan“
! möglichst Einzelimpfstoffe verwenden


3. 3 Wenn nicht impfen... (31)

! aktive, selbstverantwortliche Haltung notwendig
! Selbstheilung mit Beginn der Schwangerschaft anst reben
(z.B. durch homöopathische Behandlung)
! Arzneiverzicht anstreben, keine unterdrückenden Behandlungen
! Stillen, mindestens 6 Monate voll
! Ernährung beachten
! Nestschutz bedenken (innere und äußere Wärme, Lie be, Licht,
Nahrung, Umfeld)
! zumutbares Kranksein zulassen
! toleranter Umgang mit Fieber und Hautausschlägen
! Kinderkrankheiten ernst nehmen

43


GRUNDGESETZ IN DEUTSCHLAND

Art. 2 GG
Allgemeines Freiheitsrecht

(1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seine r Persönlichkeit, soweit er
nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen d ie verfassungsmäßige Ord!
nung oder das Sittengesetz verstößt.
(2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Un versehrtheit. Die Freiheit
der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes
eingegriffen werden.


Art. 3 GG
Gleichheit aller Menschen

(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner A bstammung, seiner Ras!
se, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiö!
sen oder politischen Anschauungen benachteiligt ode r bevorzugt werden. Nie!
mand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

44
4. Rechtliches

4. 1 Ablehnung von ungeimpften Kindern
Da EFI!Dresden besonders über die sächsischen Geset ze informiert ist, ist dieses
Kapitel vorrangig für Sachsen relevant. Allerdings ist davon auszugehen, dass die
Regelungen in allen anderen Bundesländern ähnlich s ind. Die Grundlage ist über!
all das Grundgesetz...  Anhang A 1
Dass dies offensichtlich nicht ganz selbstverständl ich ist, zeigte sich in der Ausei!
nandersetzung mit dem Vorstand eines evangelischen Kindergartens. Einer säch!
sischen Familie war die Aufnahme ihres Kindes in di e Kindertagesstätte nach vor!
heriger Zusage verwehrt worden, als bekannt wurde, dass das Kind nicht geimpft
ist. Vertreter von EFI!Dresden haben sich daraufhin der Sache angenommen. Die
„bedeutendste“ Mitteilung des Trägers der Kinderein richtung lautete:

„Freie Träger sind aber keine Grundrechtsverpflicht eten, so dass die Grundrechte
(hier Art. 2 GG) nicht ohne weiteres anwendbar sind .“ (32)

Im Hinblick auf die Präambel des Grundgesetzes, die beinhaltet, dass das gesam!
te deutsche Volk dem Grundgesetz verpflichtet ist, sowie auf Artikel 19 dessel!
ben, der die Außerkraftsetzung des GG beschreibt, d ie nicht ohne weiteres mög!
lich ist, muss die o. g. Behauptung hinterfragt wer den.

4. 1. 1 Ablehnung der Weiterbehandlung durch eine n Arzt

Wir haben schon mehrfach Informationen erhalten, da ss Ärzte die Weiterbehand!
lung eines Kindes ablehnten, weil die Eltern sich g egen Impfungen entschieden.
Nicht immer ist ein Arztwechsel das Mittel der Wahl , wenn es auch angebracht
wäre. Erstens sind die Kapazitäten der wenigen Ärzt e, die dieser Problematik auf!
geschlossen gegenüberstehen, nicht unbegrenzt, zwei tens hat es auch manchmal
Gründe wie Zeitaufwand, lange Anfahrten usw., dass man eigentlich nicht wech!
seln kann. Wir können nur immer wieder empfehlen:
Lassen Sie sich die Ablehnung schriftlich geben! Wir haben in Deutschland
keine Impfpflicht!
Es gibt nur sehr wenige Gründe, wegen denen ein Arz t die Weiterbehandlung ei!
nes Patienten ablehnen kann. Eine solche Ablehnung muss (bei einer Beschwerde
gegenüber der Kassenärztlichen Vereinigung) genau g eprüft werden.
 Kapitel 4. 2. 1

Die Sächsische Landesärztekammer:

„(...) Daraus ergibt sich für den Arzt die Notwendi gkeit, auf eine Einwilligung der
Eltern zu dringen, wenn keine medizinisch begründet e Kontraindikation vorliegt.
Tut er dies nicht, kann er wegen Nichteinhaltung des medizinischen Standards im
Falle einer Erkrankung mit Komplikationen, die durc h die Impfung vermeidbar

45
gewesen wäre, zur Verantwortung gezogen werden. (...) Jeder verantwortungs!
volle Arzt wird daher das Zustandekommen eines Arzt !Patienten!Vertrages mit
den Eltern eines nicht geimpften Kindes ablehnen müssen.“ (33)

Ganz so einfach ist das allerdings nicht. Es gibt verschiedene Punkte, die ein Kas!
senarzt berücksichtigen muss, ehe er die Weiterbeha ndlung aufgrund fehlen-
der Impfbereitschaft ablehnt.
Tut er dies, kollidiert er zuallererst mit dem Grun dgesetz, Artikel 3 (Gleichberech!
tigung) und Artikel 6, Abs. 2 (Elternrecht)  Anhang A 1.

Ausgedrückt wird das auch in der Präambel der Patie ntenrechte der Bundesärzte!
kammer:

„Jeder Mensch ! ohne Unterschied ! hat das Recht au f angemessene medizinische
Versorgung. Insbesondere darf niemand wegen seines Geschlechts, seines Alters,
einer Behinderung, seiner Abstammung, seiner Herkun ft, seiner Sprache, seiner
Hautfarbe, seiner Armut, seines Glaubens, seiner politischen, religiösen oder son!
stigen Anschauungen diskriminiert werden. (...)
Jeder Mensch hat das Recht, über Art und Ausmaß sei ner Versorgung ! im Rah!
men medizinischer Prinzipien ! selbst zu bestimmen. Alle diagnostischen und the!
rapeutischen Maßnahmen setzen die Zustimmung des Pa tienten voraus. Jeder
Mensch hat damit grundsätzlich das Recht, eine Behandlung abzulehnen, selbst
dann, wenn sie ärztlich geboten erscheint. (...) Ihm dürfen daraus keinerlei
Nachteile in der Diagnose oder Behandlung erwachsen .“

Zudem steht in der Berufsverordnung der Ärzte in § 7 (Berufsgrundsätze und
Verhaltensregeln):
„Jede medizinische Behandlung hat unter Wahrung der Menschenwürde und un!
ter Achtung der Persönlichkeit, des Willens und der Rechte des Patienten, insbe!
sondere des Selbstbestimmungsrechts, zu erfolgen (. ..). Der Arzt achtet das
Recht seiner Patienten, den Arzt frei zu wählen oder zu wechseln. Anderseits ist
von Notfällen oder besonders rechtlichen Verpflicht ungen abgesehen auch der
Arzt frei, eine Behandlung abzulehnen.“

Und im Bundesmantelvertrag der Ärzte zwischen der K assenärztlichen Bundes!
vereinigung und den Verbänden der Krankenkassen hei ßt es im § 13 Absatz (7):

„Der Vertragsarzt darf die Behandlung eines Versich erten nur in begründeten Fäl!
len ablehnen.“

Zu diesen „begründeten Fällen“ zählt zum Beispiel a uch ein mangelndes Vertrau!
ensverhältnis, wie verschiedenen Ausführungen zu en tnehmen ist. Dies kann, ju!
ristisch gesehen, den Arzt tatsächlich dazu berecht igen, eine Behandlung abzu!
lehnen.
Allerdings dürfen dem Patienten daraus keine Nachte ile entstehen.

46
Es ist also sinnvoll, sich die Ablehnung mit der Begründung der mangelnden
Impfbereitschaft schriftlich geben zu lassen und ei ne Prüfung einzuleiten.
Die Ablehnung von Impfungen allein reicht nicht aus als Begründung für eine
Verweigerung der Behandlung. (34)

4. 1. 2 Aufnahmeverweigerung in Kindertagesstätte n

Es gibt für jede Einrichtung eine eigene Satzung.
Sollten in dieser Satzung, in irgendeiner Form, Imp fungen zu den Bedingungen
für die Aufnahme in die Kindertagesstätte gehören, weisen Sie auf das Grundge!
setz hin. Dieses gewährleistet jedem Menschen das R echt auf körperliche Unver!
sehrtheit (Artikel 2), beinhaltet den Gleichberecht igungsgrundsatz (Artikel 3, Abs.
3) und umfasst das Elternrecht (Artikel 6, Abs. 2).
Kommunale Kindertageseinrichtungen haben den Bedarf an Plätzen für Kinder ab
dem vollendeten 3. Lebensjahr sicher zu stellen. Fü r sie trifft § 24 SGB (Sozialge!
setzbuch) zu, in dem geregelt wird, dass (seit 01.0 1.2005) jedes Kind berufs-
tätiger Eltern vom dritten Lebensjahr bis zum Schul eintritt einen An-
spruch auf einen Kindertagesstättenplatz hat.
Satzungen von kommunalen Einrichtungen unterliegen der Verfassung und dür!
fen, solange es keine Impfpflicht gibt, diese auch nicht zum Kriterium für die Auf!
nahme machen. Eingeschränkt werden kann dies im Seu chenfall, wie in § 20 IfSG
(Infektionsschutzgesetz) geregelt.
Freie Träger sind in der Gestaltung ihrer Satzungen autonom.
Es gibt freie Träger, die meinen, dass diese Autono mie auch die Grundrechte so!
wie das Kindertagesstättengesetz betrifft und sie d aher an keine Gesetze gebun!
den sind.
Dies ist nicht der Fall. Das Sächsische Staatsminis terium für Soziales äußert sich
hierzu im Schreiben vom 22.04.2005 wie folgt:

„Der Auffassung, dass § 7 Abs. 1 Satz 2 SächsKitaG nur für kommunale, aber
nicht für freie Träger gelte, kann nicht gefolgt werden. Kommunale wie freie Trä!
ger sind gleichermaßen an diese Regelungen gebunden .“
Die Kindertagesstättengesetze der einzelnen Bundesländer finden Sie im Internet unter http://cgi.dji.de/cgi !
bin/projekte/output.php?projekt=185&Jump1=RECHTS&Ju mp2=3

Im Freistaat Sachsen ist besonders das „Gesetz zur Förderung von Kindern in Ta!
geseinrichtungen im Freistaat Sachsen“ vom 27.11.20 01, rechtsbereinigt mit
Stand vom 03.05.03, von Bedeutung, dem auch freie T räger unterworfen sind.
(48) Der Geltungsbereich wird in § 1 festgelegt:

„(1) Dieses Gesetz gilt für Kinderkrippen, Kindergä rten, Horte (Kindereinrichtun!
gen), in denen Kinder bis zum Ende der vierten Klas se betreut, gefördert, erzo!
gen und gebildet werden.“

In diesem Gesetz steht im Abschnitt 1, § 3 (1):

47
„Alle Kinder haben ab Vollendung des dritten Lebensjahres bis zum Schuleintritt
Anspruch auf den Besuch eines Kindergartens. Der A nspruch richtet sich gegen
den örtlichen Träger der öffentlichen Jugendhilfe.“

In diesem Paragraphen wird der Geltungsbereich eing eschränkt, da sich der ge!
setzlich gesicherte Anspruch auf einen Kindergarten platz nicht auf Einrichtungen
in Trägerschaft der freien Jugendhilfe bezieht. § 7 (1):

„Die Erziehungsberechtigten haben vor Aufnahme des Kindes in eine Kinderta!
geseinrichtung nachzuweisen, dass das Kind ärztlich untersucht worden ist und
keine gesundheitsbezogenen Bedenken gegen den Besuc h der Einrichtung beste!
hen. Sie haben dem Träger ferner nachzuweisen, dass das Kind seinem Alter und
Gesundheitszustand entsprechend alle öffentlich emp fohlenen Schutzimpfungen
erhalten hat, oder zu erklären, dass sie ihre Zustimmung zu besti mmten
Schutzimpfungen nicht erteilen.“ (Hervorhebung: S. Kaufmann)

In der Erklärung des Landtags hierzu steht:

„Zu Absatz 1: In Kindereinrichtungen werden wegen d es engen Kontaktes der
Kinder untereinander übertragbare Krankheiten besonders schnell weiterverbrei!
tet. Deshalb kommt dem Impfschutz eine hohe Bedeutu ng zu. Durch die Rege!
lung soll erreicht werden, dass Impfungen bei Kindern, deren Eltern sie lediglich
aus Nachlässigkeit versäumt haben, nachgeholt werde n. Der Gesundheitsschutz
aller Kinder in der Gemeinschaftseinrichtung erfordert diese den Freiraum der El!
tern einschränkende Maßnahme. Erklärten Impfgegnern soll der Besuch ih-
res Kindes in der Einrichtung trotzdem nicht verweh rt werden, da es
keine Impfpflicht gibt.“ (Hervorhebung: S. Kaufmann)

Mit Schreiben vom 22.04.2005 an EFI!Dresden bestäti gte das Sächsische Staats!
ministerium für Soziales die vorangegangenen Ausfüh rungen.
Am 20.04.2005 wurde durch das Sächsische Staatsmin isterium für Soziales an
alle Jugendämter und Gesundheitsämter der Landkreis e und kreisfreien Städte im
Freistaat Sachsen ein Schreiben versandt. Es enthäl t folgenden wesentlichen Pas!
sus:

„Das SächsKitaG entspricht damit den bundesgesetzli chen Vorgaben des Gesetzes
zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankhei ten beim Menschen (In!
fektionsschutzgesetz ! IfSG). Nach § 34 Abs. 1 Satz 3 IfSG dürfen Kinder die
Räume der Kindertageseinrichtung dann nicht mehr be treten, wenn sie an den in
§ 34 Abs. 1 Satz 1 IfSG genannten Krankheiten erkrankt oder dessen verdächtig
sind. Fehlende Impfungen können jedoch keinen Verda cht einer Erkrankung be!
gründen. Eine Berücksichtigung fehlender Impfungen im Rahmen des § 4 Satz 1
SächsKitaG würde daher entgegen den gesetzlichen Vo rgaben zu einer faktischen
Impfpflicht für die Kinder führen und sind kein sachliches Kriterium zum Aus!
schluss des Besuchs einer Kindertageseinrichtung.“ (84)

48
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend äußerte sich zu
dieser Frage wie folgt:

49



Den offenen Brief hierzu sowie alle Stellungnahmen finden Sie im Internet unter
http://www.efi!dresden.de/aktuellext.htm

50
4. 2 Hinweise für betroffene Eltern  Anhang B 3 (Adressen für Sachsen)

Die Eltern allein tragen die Verantwortung, das kan n nicht oft genug gesagt wer!
den, und Sie müssen sich für Ihre Entscheidung vor niemandem rechtfertigen. Sie
allein müssen sich aber über die Konsequenzen im Kl aren sein, egal ob Sie sich
für oder gegen eine Impfung entscheiden.

Fragen Sie nicht, wie Sie argumentieren sollen. Auc h das ungute Gefühl einer
Mutter, die keine stichhaltigen Argumente vorbringe n kann, muss ernst genom!
men werden.
Bringen Sie klar zum Ausdruck: Wir haben uns so ent schieden.

Dr. med. Michael Schnur meint dazu:

„Wenn wir dem Arzt unsere Bereitschaft signalisiere n, die Verantwortung für un!
sere Entscheidung selbst zu tragen, und zeigen, das s wir uns mit der Thematik
eingehend beschäftigt haben, dann sollte ein gegenseitiges Einvernehmen schnel!
ler erreicht werden.“ (45)

Lassen Sie sich auf keine Diskussion ein. Es ist im mer günstiger, nur demjenigen
seine Einstellung darzulegen, der wirkliches Intere sse hat.


4. 2. 1 ... bei Ablehnung der Weiterbehandlung du rch einen Arzt

(Pflichtversicherte) Eltern, deren Arzt (Vertragsar zt) die Weiterbehandlung ihres
Kindes aufgrund von Impfablehnung verweigert, sollt en in ihrem eigenen Interes!
se und im Interesse weiterer Betroffener eine Besch werde bei der zuständigen
Kassenärztlichen Vereinigung (KV) einreichen.

Weiterhin sollte eine Beschwerde bei der zuständige n Landesärztekammer einge!
reicht werden.
In diesen Schreiben muss der Sachverhalt genau gesc hildert und die KV sowie die
Landesärztekammer zur Prüfung desselben aufgeforder t werden.


4. 2. 2 ... bei Impfung gegen den Willen der Elte rn
4. 2. 2. 1
Impfung trotz erfolgter Ablehnung

Eltern, deren Kind nach durchgeführtem Aufklärungsg espräch und darauf folgen!
der Ablehnung der Impfung dennoch ! und somit gegen den Willen der Eltern !
eine Impfung erhalten hat (es hat diesen Fall schon gegeben), können Sie Straf!
anzeige wegen Körperverletzung (StGB § 223) gegen d en behandelnden Kinder!
arzt bei dem zuständigen Staatsanwalt stellen. (Bes prechen Sie das mit einem
Anwalt.)

51
Wenn Sie beispielsweise einer Tetanus!Impfung zugestimmt haben und später in
ihrem Impfausweis feststellen, dass „Diphtherie/Tet anus“ oder eine 6!fach!
Impfung verabreicht wurden, ist dies auch Grund für eine Strafanzeige.
Die Zustimmung zur Impfung mit Inkaufnahme der Körp erverletzung wurde unter
der ausschließlichen Bedingung einer Tetanus!Impfun g erteilt und gilt für die er!
folgte Diphtherie/Tetanus! oder 6!fach!Impfung als nicht erteilt. Der Tatbestand
der Körperverletzung ist somit erfüllt (Ansicht der Verfasserin).
Eine Kopie der Anzeige sollten Sie zur Kenntnisnahme an die Landesärzte-
kammer senden ! sowie eine weitere an das zuständige Gesundheitsamt.

4. 2. 2. 2
Entziehung der Vertretungsmacht zum Zwecke der Impf ung

„§ 1796 BGB: Das Vormundschaftsgericht kann dem Vormund die Vertretung für
einzelne Angelegenheiten oder für einen bestimmten Kreis von Angelegenheiten
entziehen.
Die Entziehung soll nur erfolgen, wenn das Interesse des Mündels zu dem Inte!
resse des Vormunds oder eines von diesem vertretene n Dritten oder einer der in
§ 1795 Nr. 1 bezeichneten Personen in erheblichem Gegensatz steht.
Dies kann das Amtsgericht auf dem Wege der „einstwe iligen Anordnung“ veran!
lassen. Damit wird richterlich die Zustimmungsbefugnis ersetzt und der Eingriff ist
dann nicht mehr rechtswidrig, der Arzt macht sich k einer Körperverletzung straf!
bar.“ (79)

Wenn, wie in Sachsen wiederholt vorgekommen, der Ar zt im Zuge der Notfallver!
sorgung mittels Entziehung der Vertretungsmacht dur ch den Vormundschaftsrich!
ter eine bewusst abgelehnte Tetanus!Impfung erzwing en will, ist geistesgegen!
wärtiges und unverzügliches Handeln ratsam.
Die bewusste Entscheidung gegen eine Impfung ist ni cht fahrlässig!

Sollte der Amtsrichter direkt in die Klinik bestell t werden, nachdem die Impfung
ausdrücklich abgelehnt wurde, kann die Zeit bis zum Eintreffen des Richters ge!
nutzt werden, um sich sofort telefonisch mit einem Anwalt in Verbindung zu set!
zen. Legen Sie auch gegenüber dem Richter noch einm al klar und verständlich
Ihre Beweggründe dar. (Es gibt in Deutschland keine Impfpflicht. Impfungen er!
füllen laut BGH!Urteil vom 05.02.2000 den Tatbestan d der Körperverletzung und
bedürfen der ausdrücklichen Einwilligung der Erzieh ungsberechtigten.) Mögli!
cherweise wird daraufhin der Vorgang durch den herb eigerufenen Richter gründ!
licher geprüft. (Beihilfe zur Körperverletzung?)

Wenn eine Abordnung des Gerichts, Polizei, Sozialar beiter, Richter usw. Sie von
zu Hause abholen will, geht die Ordnungsbehörde bez iehungsweise das Jugend!
amt wohl von „Gefahr im Verzug“ aus. (Erst kürzlich ist dies in Sachsen nur durch
viele günstige Umstände und Zufälle verhindert word en.) Wieder ist die einzige
Möglichkeit, die Sie haben, sich sofort mit einem Anwalt in Verbindung zu set!
zen. (Nötigung zur Körperverletzung?)

52
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Das vorhergehend Beschriebene klingt übertrieben, wie Szenen aus einem Krimi.
So war das Vorgehen zu Zeiten, als es noch Impfpfli cht gab, und so wird vorge!
gangen in Ländern, in denen Impfpflicht besteht.

Es ist nicht übertrieben und schon wiederholt geschehen!

Übertriebener Gehorsam gegenüber
„Weiß! und Schwarzkitteln“ ist in diesen Momenten nicht angebracht.




4. 2. 3 ... bei Aufnahmeverweigerung in Kindertag esstätten

Im Falle einer Aufnahmeverweigerung des Kindes in e ine Kindertageseinrichtung
aufgrund von Impfablehnung sollten Sie eine Beschwe rde mit der Aufforderung
zur Prüfung des Sachverhaltes zuerst an den Träger der Einrichtung und danach
an die zuständige Stelle für Kindertageseinrichtung en in der Stadtverwaltung rich!
ten ! und in nächster Instanz an das entsprechende Landesamt.
Abgesehen von uneindeutigen gesetzlichen Regelungen ist aber bei Ablehnung
der Hinweis auf die Grundrechte und in Sachsen auf § 7 SächsKitaG sinnvoll und
kann zu einer positiven Entscheidung beitragen.

Gehen Sie diese Schritte, unabhängig davon, ob Sie Arzt oder Einrichtung wech!
seln. Sie helfen damit auch anderen Eltern!
EFI!Dresden ist zur Dokumentation an Kopien derarti gen Schriftwechsels interes!
siert, um anderen Betroffenen besser helfen zu könn en. Selbstverständlich wer!
den die Bedingungen des Datenschutzes eingehalten.


4. 3 Einschulungsuntersuchung
Die Einschulungsuntersuchung in Sachsen wird vom Ju gendärztlichen Dienst
durchgeführt.
Die gesetzliche Grundlage des Jugendärztlichen Dien stes ist das Gesetz für den
öffentlichen Gesundheitsdienst vom 11.12.1991 § 11 (2) und (3) sowie die Ver!
ordnung des Staatsministeriums für Kultus über die Schulgesundheitspflege im
Freistaat Sachsen in seiner Neufassung vom 30.05.19 98.

In der Schulgesundheitsverordnung finden wir folgen den Wortlaut:

Punkt 5 „(...) zu Einschulungsuntersuchungen sind I mpfausweis (gesetzlich vor!
geschrieben im Infektionsschutzgesetz § 34 (11)), Kindervorsorgeheft und Anam!
nesebogen (ausgefüllt) vorzulegen.“

53
Im Infektionsschutzgesetz § 34 (11) steht:
„Bei Erstaufnahme in die erste Klasse einer allgemein bildenden Schule hat das
Gesundheitsamt oder der von ihm beauftragte Arzt de n Impfstatus zu erfassen
und die hierbei gewonnenen aggregierten und anonymi sierten Daten über die
oberste Landesgesundheitsbehörde dem Robert!Koch!Institut zu übermitteln.“

Dass das Gesundheitsamt den Impfstatus zu erfassen hat, bedeutet nicht, dass
man verpflichtet ist einen Impfausweis vorzulegen! Manche Eltern ungeimpfter
Kinder besitzen gar keinen Impfausweis.
Das Gesundheitsamt hat laut Gesetz über den öffentlichen Gesundheitsd ienst
im Freistaat Sachsen vom 11.12.1991, rechtsbereinig t mit Stand vom 03.05.2003,
Abschnitt 1, § 1.1, Punkt 4, folgende Aufgabe:
„(...) wirkt darauf hin, dass übertragbare Krankhei ten bei Menschen und Tieren
verhütet und bekämpft werden, und führt Schutzimpfu ngen durch einschließlich
deren Dokumentation.“

Weiterhin laut Abschnitt 11 § 11.1, Punkt 2:

„Untersuchung und Betreuung von Kindern und Jugendl ichen hinsichtlich ihrer
gesundheitlichen Entwicklung sowie diesbezügliche Beratung der Sorgeberechtig!
ten, insbesondere im Rahmen der gesundheitlichen Vo rsorge in Kindertagesstät!
ten und Schulen und in Fragen der Zahngesundheit.“

Es findet sich kein Wort über eine Pflicht zur Vorlage von Impfausweisen.

4. 4 Rechte und Pflichten der Ärzte
4. 4. 1 Aufklärungspflicht
4. 4. 1. 1
Aufklärungspflicht vor anstehender Impfung

Ärzte sind verpflichtet, umfassend über die bevorstehende Impfung aufzuklären. Dies wird
sehr unterschiedlich gehandhabt. Darüber, wie
umfassend eine Aufklärung zu sein hat, damit der
Arzt rechtlich auf der sicheren Seite ist, gibt es keine verbindlichen Aussagen . Es gibt
verschiedene Empfehlungen und Auslegungen des
maßgebenden BGH!Urteils vom 15.02.2000. Hält
sich der Arzt an diese Empfehlungen, bedeutet das
nicht, dass er im Streitfall nicht belangt werden
kann. Es handelt sich ausschließlich um Empfeh!
lungen.

54
In einem Schreiben des Bundesministeriums für Gesundheit und Soziale Siche!
rung steht hierzu:

„Die Aufklärungspflicht über Impfrisiken muss stets so umfassend sein, dass den
Eltern das Wissen vermittelt wird, das für eine wir ksame Einwilligung in die Be!
handlung benötigt wird. Die Einwilligung ist Rechtf ertigungsgrund für die durch
die Behandlung tatbestandmäßig vorliegende Körperve rletzung. Zum Inhalt der
Informationspflicht bei Impfungen hat der 3. Senat des BGH in einem grundle!
genden Urteil (BGHZ 126/386) festgestellt, dass hie r schon sehr niedrige Zwi!
schenfallsquoten ausreichen, eine Warnpflicht zu begründen. Denn im Vergleich
zur Eingriffsaufklärung besteht bei der Sicherheitsaufklärung weniger Anlass zu
der ärztlichen Sorge, der Patient erleide Nachteile durch Hinweise über Gebühr.
Der Arzt muss alles in seinen Kräften stehende tun, seinen Patienten vor Schaden
zu bewahren. Versäumnisse bei der Sicherheitsaufklä rung sind solche der Gefah!
rensicherung; sie sind Behandlungsfehler.“ (73)

Karl Krafeld, aktiver Impfgegner (www.klein!klein!aktion.de
), erläutert dazu:

„Die fünf Todesfälle (nach 6!fach!Impfung; Anmerkun g: S. Kaufmann), die schon
2002 bekannt waren, begründeten eine Warnpflicht de r Eltern durch den Arzt
(...). Wenn die Eltern der Kinder, zumindest derjenigen Kinder, die nach 2002 ge!
impft wurden, durch den Tod des Kindes überrascht w urden, ist das als Hinweis
zu werten, dass zuvor keine ausreichende Aufklärung durch den Arzt erfolgte. In
Österreich hat man die Formulierung, dass eine Aufk lärung derartig umfassend
sein muss, dass man durch ein unerwünschtes Impferg ebnis nicht überrascht
werden kann.“ (74)

Weiter ist dem Schreiben des Gesundheitsministeriums zu entnehmen:

„Die Art und Weise, wie der Patient / Erziehungsber echtigte aufzuklären ist, steht
nach der ständigen Rechtsprechung des BGH regelmäßi g im pflichtgemäßen Be!
urteilungsermessen des behandelnden Arztes. Die Aufklärung ist grundsätzlich
auch anhand eines Merkblattes möglich. Der Patient / Erziehungsberechtigte
muss dann in jedem Fall die Möglichkeit haben, weitere Informationen in einem
persönlichen Gespräch mit dem Arzt erhalten zu könn en (vgl. BGH VI ZR 48/99).
Enthält das Merkblatt das Risiko verharmlosende Aus führungen, dann muss der
Arzt diesen Eindruck bei seinem Patienten (bzw. dem Erziehungsberechtigten)
korrigieren (BGH VI ZR 192/91).“ (73)

Wird also im Schadensfall einem Arzt nachgewiesen, ungenügend auf-
geklärt zu haben, wird er zur Verantwortung gezogen . (66)

Unbenommen davon, dass es ratsam ist, sich selbstän dig aus unabhängigen
Quellen über die Impfung zu informieren, sollten Si e auf einer umfassenden Auf!
klärung bestehen.

55
Aus einem Beschluss (44) des Bundesgerichtshofes (BGH) geht hervor:

„Der Senat hält deshalb daran fest, dass grundsätzl ich auch über äußerst seltene
Risiken aufzuklären ist.“ ! ausgeführt in (36)

In dem Buch „Impfen und Recht“ steht hierzu:

„Der BGH hat daher die von Deutsch geäußerte Auffas sung, bei öffentlich emp!
fohlenen Impfungen brauche über äußerst seltene Ris iken nicht aufgeklärt zu
werden, in der genannten Entscheidung ausdrücklich verworfen. Der Arzt muss
auf Behandlungsalternativen hinweisen, wenn ernsthafte Stimmen in der medizi!
nischen Wissenschaft gewichtige Bedenken gegen eine zum Standard gehörende
Behandlung und die damit verbundenen Gefahren äußer n.“ (52)

In den „Empfehlungen der Sächsischen Impfkommission (E8) zur Aufklärungs!
pflicht bei Schutzimpfungen vom 13.05.1996, Stand 0 1.01.2003“ steht:

„Schutzimpfungen sind deshalb größtenteils durch di e obersten Landesgesund!
heitsbehörden nach § 20 Abs. 3 IfSG öffentlich empfohlene Impfungen, d.h. de
jure freiwillige Impfungen. Nach juristischer Auffassung ist ‚jeder Heileingriff ein
Eingriff in die körperliche Unversehrtheit im Sinne des § 823 BGB‘ (1). Das Recht
auf körperliche Unversehrtheit aber ist nach Artike l 2 Abs. 2 des Grundgesetzes
jedem garantiert. Heileingriffe bedürfen daher der Rechtfertigung durch die Ein!
willigung, die wiederum nur ‚der vollständig inform ierte Patient wirksam erteilen
kann‘ (...). Wesentliche Punkte der Grundsatzentscheidung des BGH sind:
! Die aktuellen Empfehlungen der STIKO sind medizin ischer Standard.
! Die empfohlenen Schutzimpfungen im Säuglings! und Kleinkindesalter sind
Routinemaßnahmen, den Eltern ist der Entscheidungsk onflikt durch die öffentli!
chen Empfehlungen weitgehend abgenommen.“ (38)

Lassen Sie sich den „Entscheidungskonflikt“ nicht abnehmen. Sie allein tragen am
Ende die Verantwortung und Ihr Kind die Konsequenze n!

„(...) Den Eltern muss üblicherweise keine Bedenkze it eingeräumt werden.“ (38)

Lassen Sie sich Bedenkzeit einräumen, damit Sie nichts unüberlegt und überstürzt
entscheiden! Impfungen sind prophylaktische Maßnahm en am Gesunden, es hat
mit dieser Entscheidung keine Eile.

„Die Impfung hat deshalb auch nicht an einem gesond erten, von der Aufklärung
zeitlich getrennten Termin stattzufinden. Es muss über alle spezifischen Risiken
der Impfung aufgeklärt werden; dabei kommt es nicht darauf an, ob die mögli!
chen Risiken der Impfung häufig oder selten auftreten. ! Zu Nebenwirkungen und
Komplikationen genügt eine Aufklärung im Großen und Ganzen; die Erläuterung
einzelner medizinischer Diagnosen ist nicht erforderlich.“ (38)

56
Demgegenüber steht das bereits erwähnte Zitat vom Bundesgerichtshof:

„Der Senat hält deshalb daran fest, dass grundsätzl ich auch über äußerst seltene
Risiken aufzuklären ist.“ (36)


„Zur Aufklärung gehört auch die Beschreibung der im pfpräventablen Erkrankung.
Auf unnötige Dramatisierung soll verzichtet werden.
! Merkblätter zur Aufklärung sind üblich und haben für den Arzt den Vorteil der
späteren Beweisbarkeit.
! Die alleinige Aufklärung durch ein Merkblatt ist nicht ausreichend; es muss
immer Gelegenheit zu einem Gespräch angeboten wer den.
! Die Einwilligung zur Impfung kann mündlich erfolgen; eine Unterschrift ist nicht
notwendig.“ (38)

Für einen eventuellen Rechtsstreit ist es allerding s sinnvoll, wenn Einwilligung
oder Ablehnung schriftlich und mit gegenseitiger Un terschrift dokumentiert sind.

Achtung : Schweigen kann als Zustimmung gewertet werden!

„Bei Routinemaßnahmen wie einer Impfung genügt die Einwilligung eines Eltern!
teiles; der Arzt kann in der Regel darauf vertrauen, dass der andere Elternteil
ebenfalls zustimmt.“ (38)

Bei geschiedenen und uneinigen Eltern kann man heut zutage nicht zwangsläufig
von einer einheitlichen Zustimmung ausgehen.


Wie eine Aufklärung geschehen könnte, lesen Sie bit te in dem hier zitierten Stu!
fenplan der Aufklärung, aus den Empfehlungen der Sä chsischen Impfkommission
(E8):

„Auch wenn es nach der Grundsatzentscheidung des BG H nicht erforderlich ist,
die Aufklärung an einem gesonderten, vor der Impfung liegenden zeitlich ge!
trennten Termin durchzuführen, kann als Vertrauen bildende Maßnahme vor al!
lem in der pädiatrischen Sprechstunde empfohlen werden, den zu Impfenden
oder deren Sorgeberechtigten bei planbaren Impfunge n genügend Zeit zu geben,
um sich über die vorgesehenen Impfmaßnahmen ausreic hend zu informieren.
Dies gehört zum eigenen Verantwortungsbereich des Impfwilligen bzw. Sorgebe!
rechtigten. Der Impfarzt sollte ihn dabei taktvoll aber konsequent stufenweise
begleiten:
2.1 Bei sich bietender Gelegenheit sollte baldmöglichs t jedem Bürger der gültige
‚Sächsische Impfkalender für Kinder, Jugendliche un d Erwachsene‘ durch ‚seinen‘
Arzt ausgehändigt werden (z.B. bei Neugeborenen in der ersten Mütterberatung,
bei Kindern und Jugendlichen zur Schuluntersuchung, bei Erwachsenen in der
Sprechstunde)

57
2.2 Vor dem geplanten Termin einer empfohlenen Impfung sollte durch Aushän!
digung eines für die anstehende Impfung spezifischen, möglichst autorisierten
Merkblattes der Impfling oder Sorgeberechtigte zur aktiven Auseinandersetzung
mit der Schutzimpfung animiert werden.
2.3 Unmittelbar vor Durchführung der Schutzimpfung ist dem Impfling oder sei!
nem Sorgeberechtigten Zeit für ein ausführliches, klärendes Arztgespräch einzu!
räumen. Die Impfung sollte erst vorgenommen werden, wenn der Impfling oder
der Sorgeberechtigte keine weiteren Fragen hat.
2.4 Falls nach der Impfung kein Überwachungsprotokoll ausgehändigt wird, sollte
der Impfarzt nochmals mündlich (auch wenn ein Merkb latt gemäß 2.2 bereits
ausgehändigt wurde) auf zu erwartende Impfreaktionen und die häufigsten Impf!
komplikationen hinweisen und über die Erreichbarkeit des Impfarztes oder der
Notfallklinik informieren.
3. Umfang der Aufklärung
Bei der Aufklärung des Impflings bzw. seines Sorgeberechtigten soll in Anlehnung
an das BGH!Urteil zumindest auf folgende Punkte ein gegangen werden:
Beschreibung der zu verhütenden Krankheit, ihre Bed eutung für das Individuum
und die Allgemeinheit;
! Behandlungsmöglichkeit der Krankheit;
! Zweck der Schutzimpfung, Individualschutz, Schutz der Allgemeinheit vor der
Krankheit bzw. Infektion;
! Indikation zur Schutzimpfung, Notwendigkeit von W iederimpfungen;
! Impfstoff, Durchführung der Impfung, Verhalten nach der Impfung;
! Kontraindikationen der Impfung;
! Impfreaktionen (Allgemein! und Lokalreaktionen);
! mögliche Nebenwirkungen und Komplikationen der Im pfung, deren Kausalität
wahrscheinlich ist (Art, Häufigkeit); (...)“ (38)

Die STIKO teilte in ihrer Information „Hinweise für Ärzte zum Aufklärungsbedarf
bei Schutzimpfungen“ (36) die Nebenwirkungen in vie r Rubriken ein:
1. Harmlose Nebenwirkungen, 2. Schwere Nebenwirkungen ! Kausalität ja, 3.
Schwere Nebenwirkungen ! Kausalität unbekannt, 4. Schwere Nebenwirkungen !
Kausalität nein.

Im BGH!Urteil vom 15. Februar 2000 heißt es, dass i n jedem Fall auch über sehr
seltene Nebenwirkungen, „die der Impfung spezifisch anhaften“, aufgeklärt wer!
den müsse. Die Konsequenz der von der STIKO vorgeno mmenen Einteilung ist,
dass es ausreicht über Nebenwirkungen der ersten be iden Rubriken aufzuklären.
Der impfende Arzt sollte dabei unbedingt bedenken, dass es sich hierbei lediglich
um Empfehlungen handelt, die im Rechtsfall in keiner Weise bindend sind! Er
tut besser daran, sich an der Aussage des Paul!Ehrl ich!Institutes zu orientieren:

„Das Paul!Ehrlich!Institut geht davon aus, dass gru ndsätzlich die Fachinformation
als Grundlage der Aufklärung dienen kann.“ (51)
 „impf!report“ Nr. 3/2005, Seite 4 ff.: „Aufklärung spflicht: Schwarzer
Peter für Impfärzte“

58
Allerdings genügt es nicht, dem Patienten den Beipackzettel kommentarlos aus!
zuhändigen. Laut BGH!Urteil vom 15. März 2005 muss bei der Verordnung von
Medikamenten auf deren Risiken ausdrücklich hingewi esen werden. (57)


„! Eintritt und Dauer des Schutzes;
! Häufigkeit der Impfversager;
! nötige Wiederholungsimpfungen;
! Erreichbarkeit des Impfarztes oder der Notfallkli nik. (...)
4. Einwilligung
Nach der Aufklärung erfolgt die Einwilligung durch den Impfwilligen bzw. dessen
Sorgeberechtigten.
4.1 Geschieht die Impfung im Rahmen einer Sprechstunde oder einer stationären
Behandlung, sind hierfür die Regeln des Arzt!Patienten!Vertrages maßgebend.
Nur selten wird der Patient Übereinkünfte und Einwilligungen in den Heilplan un!
terschriftlich bestätigen, weil dies das Arzt!Patienten!Vertrauensverhältnis erheb!
lich untergräbt. Laut BGH!Urteil ist die mündliche Einwilligung ausreichend. Das
Einverständnis des Impflings oder seines Sorgeberec htigten mit der Impfung
muss allerdings klar zum Ausdruck kommen, z.B. dadu rch, dass eine Mutter mit
ihrem gesunden Kind zum Zwecke der Impfung in die S prechstunde kommt. Soll!
te der Impfling oder der Sorgeberechtigte eine Bedenkzeit wünschen oder die
Impfung ablehnen, so kann von ihm erwartet werden, dass er dies gegenüber
dem Arzt zum Ausdruck bringt (3). Die Sächsische Impfkommission empfiehlt ei!
ne sorgfältige Dokumentation in der Patientenkartei, etwa nach folgendem Mus!
ter (evtl. Stempel):
! Aufklärung und Einwilligung über Impfung gegen...
! Sächsischen Impfkalender ausgehändigt am...
! Merkblatt ausgehändigt am...
! Arztgespräch am...
! Keine weiteren Fragen...
! Belehrung über Verhalten nach Impfung bei evtl. Nebenwirkungen oder
Komplikationen ist erfolgt (evtl. Überwachungsprotokoll ausgehändigt am...)
! Zeugen... (in der Regel Arzthelferin)
4.2 Bei Impfung von Minderjährigen ohne Anwesenheit de r Eltern oder der Sor!
geberechtigten (z.B. in Schulen) ist die schriftliche Einwilligung zwingend erfor!
derlich. Es genügt die Einwilligung eines Elterntei les; der Arzt kann in der Regel
darauf vertrauen, dass der andere Elternteil ebenfa lls zustimmt (3).
(...) Schutzimpfungen sind ! wie oben ausgeführt ! ärztliche Eingriffe von hoher
Dringlichkeit, die nicht nur dem Individualschutz, sondern auch dem
Schutz der Allgemeinheit dienen.“
(38, für jedermann im Internet vollständig einzuseh en)



Impfungen sind zwar Routinemaßnahmen, stellen aber zudem laut BGH!Urteil
eine Körperverletzung dar. Die Vorgaben der STIKO u nd der SIKO (Sächsische
Impfkommission) sind Empfehlungen und daher unverbindlich.

59
Der Staat stimmt diesen
Empfehlungen zu und ist
somit für entstandene
Schäden haftbar, ! aber
nur für Schäden, die er
auch selbst als mit der
Impfung in Verbindung
stehend anerkennt.

Der Eintrag, dass Sie
nach erfolgter Aufklärung eine Impfung nicht wünschen, sollte an Stelle des
Impfstoffes mit Datum und Arztstempel auch in Ihren Dokumenten erscheinen,
also z.B. im Impfausweis, im Nothilfepass, im U!Hef t oder auf dem Notfallproto!
koll, das Sie mit nach Hause bekommen. So können im Zweifelsfall keine Unklar!
heiten entstehen.


Veröffentlichung aus dem
„Impfgegner“, 1928








4. 4. 1. 2
Pflicht des Arztes, auf Impfungen hinzuweisen

„Der Arzt ist aufgrund seiner Sachkenntnis der beru fene Helfer seiner Patienten.
Ihm obliegt die Entscheidung, welche therapeutische n Maßnahmen er zur Be!
kämpfung einer diagnostizierten Erkrankung (...) einsetzen will. (...) Der Arzt
muss den jeweiligen medizinischen Standard anbieten und einsetzen. Mehr kann
von ihm nicht verlangt werden, weniger darf er allerdings auch nicht bieten.“ (52)

Das bedeutet, dass der Arzt zu gegebenem Anlass, al so beispielsweise zum Zeit!
punkt einer im Impfkalender der STIKO empfohlenen I mpfung, die Pflicht hat,
auf die Möglichkeit (und laut medizinischem Standar d die Notwendigkeit) der
Impfung hinzuweisen.

„Ihre Beachtung gehört zum Umfang der von dem Arzt bei der Behandlung ein!
zuhaltenden Sorgfaltspflicht, deren Verletzung im Schadensfall ersatzpflichtig ma!
chen kann. (52*)“ (52)

60
Kommt der Arzt seiner Verpflichtung nicht nach, könnte ihm im Schadensfall vor!
geworfen werden, vom medizinischen Standard abgewic hen zu sein, und die
Haftpflichtversicherung würde eine Kostenübernahme verweigern.



4. 4. 2 Meldepflicht
Reaktionen auf Impfungen und Impffolgen beziehungsw eise Impfschäden müs!
sen vom behandelnden Arzt oder Heilpraktiker (seit 2001) gemeldet werden. Be-
reits der Verdacht ist meldepflichtig!
Allerdings ist von den Behörden stark eingegrenzt w orden, was als Impfreaktion
gewertet wird.

Sollte Ihnen bei Ihrem Kind nach der Impfung etwas Ungewöhnliches auffallen,
dringen Sie auf eine Meldung und verweisen Sie auf die Meldepflicht, auch
wenn die Reaktion nicht in den sehr engen Rahmen der unt en aufgeführten Krite!
rien fällt.

Im „Bericht über Verdachtsfälle einer über das übli che Ausmaß einer Impfreaktion
hinausgehenden gesundheitlichen Schädigung (Verdach t auf Impfkomplikation)
nach IfSG“ ist festgelegt, was als Impfkomplikation gewertet wird:

„Definition des Verdachts einer über das übliche Au smaß einer Impfreaktion hi!
nausgehenden gesundheitlichen Schädigung (§ 6 Abs. 1, Nr. 3 IfSG):
Eine namentliche Meldepflicht an das Gesundheitsamt besteht nach § 6 Abs. 1,
Nr. 3 IfSG dann, wenn nach einer Impfung auftretende Krankheitserscheinungen
in einem ursächlichen Zusammenhang mit der Impfung stehen könnten und über
die nachfolgenden Impfreaktionen hinausgehen.
Nicht meldepflichtig sind das übliche Ausmaß nicht überschreitende, kurzzeitig
vorübergehende Lokal! und Allgemeinreaktionen, die als Ausdruck der Auseinan!
dersetzung des Organismus mit dem Impfstoff anzuseh en sind: z.B. ! für die
Dauer von 1!3 Tagen (gelegentlich länger) anhaltende Rötung, Schwellung oder
Schmerzhaftigkeit an der Injektionsstelle, Fieber unter 39,5 °C (bei rektaler Mes!
sung), Kopf! und Gliederschmerzen, Mattigkeit, Unwo hlsein, Übelkeit, Unruhe,
Schwellung der regionären Lymphknoten oder im gleic hen Sinne zu deutende
Symptome einer ‚Impfkrankheit‘ (1!3 Wochen nach der Impfung), z.B. leichte Pa!
rotisschwellung oder ein Masern! bzw. Varizellen!ähnliches Exanthem oder kurz!
zeitige Arthralgien nach der Verabreichung von auf der Basis abgeschwächter Le!
bendviren hergestellten Impfstoffen gegen Mumps, Ma sern, Röteln oder Varizel!
len. Ausgenommen von der Meldepflicht sind auch Krankheitserscheinungen, de!
nen offensichtlich eine andere Ursache als die Impfung zugrunde liegt.“ (35)
 www.impf!report.de , Ausgabe Nr. 1/2005, Seiten 13!16
(Klippert, V. u.a. „Impfen und Recht“),
http://www.impf!report.de/infoblatt/200501!Meldepfl icht.pdf

61
Ein Wort zum Schluss




Impfkritik gibt es seit Beginn der Impfära. Schon d amals glaubte man, indem
man impfte, das Beste zu tun.

Heute werden die Methoden der Schulmedizin von dama ls belächelt und als ü!
berholt bezeichnet. Die heutigen Impfstoffe sind „h och entwickelt“ und entspre!
chen dem neuesten Stand der Wissenschaft.

Wer sagt mir, dass die Methoden von heute morgen ni cht ebenso überholt sind
und belächelt werden?


Aus einem Schreiben der Sächsischen Landesärztekamm er stammt folgendes Zi!
tat:



„(...) Andererseits ist entsprechend dem BGH!Urteil vom 15. Februar 2000 an die
Adresse der Eltern klar ausgeführt:
! Die aktuellen Empfehlungen der STIKO (und SIKO) s ind medizinischer Standard
(...). Die empfohlenen Schutzimpfungen im Säuglings! und Kleinkindesalter sind
Routinemaßnahmen, den Eltern ist der Entscheidungsk onflikt durch die öffentli!
chen Empfehlungen weitestgehend genommen.“ (39)






Lassen Sie sich den „Entscheidungskonflikt“ nicht n ehmen!

Entscheiden Sie als mündige Eltern eigenverantwortl ich und überlegt!

62
Anhang


A Für Impffragen relevante Gesetze (Auszüge)
Alle diese Gesetze sind im Internet unter dem jeweiligen Suchbegriff abrufbar.



A 1 Grundgesetz ( GG)

Präambel
Im Bewusstsein seiner Verantwortung vor Gott und de n Menschen, von dem Willen beseelt, als gleichberechtigtes
Glied in einem vereinten Europa dem Frieden der Wel t zu dienen, hat sich das Deutsche Volk kraft seiner verfas!
sungsgebenden Gewalt dieses Grundgesetz gegeben. Di e Deutschen in den Ländern Baden!Württemberg, Bayer n,
Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Meckl enburg!Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein!Westfalen,
Rheinland!Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen!Anhalt, Schleswig!Holstein und Thüringen haben in freier S elbstbestim!
mung die Einheit und Freiheit Deutschlands vollende t. Damit gilt dieses Grundgesetz für das gesamte Deutsche Volk.

Art. 1 Garantie der Menschenwürde

(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu ach ten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Ge!
walt.
(2) Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzl ichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grun dlage
jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und d er Gerechtigkeit in der Welt.
(3) Die nachfolgenden Grundrechte binden Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtsprechung als unmittelbar
geltendes Recht.

Art. 2 Allgemeines Freiheitsrecht
(1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seine r Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und
nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.
(2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unve rsehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese
Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriff en werden.

Art. 3 Gleichheit aller Menschen
(1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.
(2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung
von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigun g bestehender Nachteile hin.
(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abs tammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heima t und
Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder p olitischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzug t werden.
Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

Art. 4 Glaubens- und Gewissensfreiheit; ungestörte Religionsausübung

(1) Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die F reiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses
sind unverletzlich.
(2) Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleiste t.
(3) Niemand darf gegen sein Gewissen zum Kriegsdienst mit der Waffe gezwungen werden. Das Nähere regelt e in
Bundesgesetz.

Art. 5 Kommunikationsfreiheit; Freiheit von Kunst und Wissenschaft

(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrif t und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allge!
mein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterricht en. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung
durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
(2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschri ften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Best immungen
zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönl ichen Ehre.
(3) Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind f rei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur
Verfassung.

63
Art. 6 Ehe; Familie; Elternrecht
(1) Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutz e der staatlichen Ordnung.
(2) Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürlich e Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliege nde Pflicht.
Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinsch aft.
(3) Gegen den Willen der Erziehungsberechtigten dürfen Kinder nur auf Grund eines Gesetzes von der Familie ge!
trennt werden, wenn die Erziehungsberechtigten vers agen oder wenn die Kinder aus anderen Gründen zu ve rwahrlo!
sen drohen.
(4) Jede Mutter hat Anspruch auf den Schutz und die Fü rsorge der Gemeinschaft.
(5) Den unehelichen Kindern sind durch die Gesetzgebun g die gleichen Bedingungen für ihre leibliche und seelische
Entwicklung und ihre Stellung in der Gesellschaft z u schaffen wie den ehelichen Kindern.

Art. 19 Grundrechtseinschränkungen; Wesensgehaltspe rre; Rechtsweggarantie

(1) Soweit nach diesem Grundgesetz ein Grundrecht durc h Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes eingeschränkt
werden kann, muss das Gesetz allgemein und nicht nu r für den Einzelfall gelten. Außerdem muss das Gesetz das
Grundrecht unter Angabe des Artikels nennen.
(2) In keinem Falle darf ein Grundrecht in seinem Wes ensgehalt angetastet werden.
(3) Die Grundrechte gelten auch für inländische jurist ische Personen, soweit sie ihrem Wesen nach auf die se an!
wendbar sind.
(4) Wird jemand durch die öffentliche Gewalt in seinen Rechten verletzt, so steht ihm der Rechtsweg offen . Soweit
eine andere Zuständigkeit nicht begründet ist, ist der ordentliche Rechtsweg gegeben. Artikel 10 Abs. 2 Satz 2 bleibt
unberührt.

A 2 Infektionsschutzgesetz ( IfSG)


§ 6 (1) Nr. 3

Namentlich ist zu melden: Der Verdacht einer über d as übliche Ausmaß einer Impfreaktion hinausgehenden gesund!
heitlichen Schädigung (...)


§ 8 (1) Nr. 1, 3 und 8

Zur Meldung oder Mitteilung sind verpflichtet: (... ) Im Falle des § 6 der feststellende Arzt; in Krank enhäusern oder
anderen Einrichtungen der stationären Pflege ist fü r die Einhaltung der Meldepflicht neben dem festste llenden Arzt
auch der leitende Arzt, in Krankenhäusern mit mehre ren selbständigen Abteilungen der leitende Abteilungsarzt, in
Einrichtungen ohne leitenden Arzt der behandelnde A rzt verantwortlich (...) im Falle der §§ 6 und 7 die Leiter von
Einrichtungen der pathologisch!anatomischen Diagnos tik, wenn ein Befund erhoben wird, der sicher oder mit hoher
Wahrscheinlichkeit auf das Vorliegen einer meldepfl ichtigen Erkrankung oder Infektion durch einen meld epflichtigen
Krankheitserreger schließen lässt, (...) im Falle d es § 6 Abs. 1 der Heilpraktiker

§ 20 Schutzimpfungen und andere Maßnahmen der spez ifischen Prophylaxe
(1) Die zuständige obere Bundesbehörde, die obersten L andesgesundheitsbehörden und die von ihnen beauftra gten
Stellen sowie die Gesundheitsämter informieren die Bevölkerung über die Bedeutung von Schutzimpfungen und ande!
ren Maßnahmen der spezifischen Prophylaxe übertragb arer Krankheiten.
(2) Beim Robert Koch!Institut wird eine Ständige Impfk ommission eingerichtet. Die Kommission gibt sich eine Ge!
schäftsordnung, die der Zustimmung des Bundesminist eriums für Gesundheit bedarf. Die Kommission gibt Empfeh!
lungen zur Durchführung von Schutzimpfungen und zur Durchführung anderer Maßnahmen der spezifischen Prophy!
laxe übertragbarer Krankheiten und entwickelt Krite rien zur Abgrenzung einer üblichen Impfreaktion und einer über
das übliche Ausmaß einer Impfreaktion hinausgehende n gesundheitlichen Schädigung. Die Mitglieder der Kommission
werden vom Bundesministerium für Gesundheit im Bene hmen mit den obersten Landesgesundheitsbehörden ber ufen.
Vertreter des Bundesministeriums für Gesundheit, de r obersten Landesgesundheitsbehörden, des Robert Ko ch!
Institutes und des Paul!Ehrlich!Institutes nehmen m it beratender Stimme an den Sitzungen teil. Weitere Vertreter von
Bundesbehörden können daran teilnehmen. Die Empfehl ungen der Kommission werden von dem Robert Koch!Ins titut
den obersten Landesgesundheitsbehörden übermittelt und anschließend veröffentlicht.
(3) Die obersten Landesgesundheitsbehörden sollen öffe ntliche Empfehlungen für Schutzimpfungen oder ander e
Maßnahmen der spezifischen Prophylaxe auf der Grund lage der jeweiligen Empfehlungen der Ständigen Impfkommis!
sion aussprechen.

64
(4) Das Bundesministerium für Gesundheit wird ermächti gt, nach Anhörung der Ständigen Impfkommission und der
Spitzenverbände der gesetzlichen Krankenkassen durc h Rechtsverordnung ohne Zustimmung des Bundesrates zu
bestimmen, dass die Kosten für bestimmte Schutzimpf ungen von den Trägern der Krankenversicherung nach dem
dritten Abschnitt des dritten Kapitels des Fünften Buches Sozialgesetzbuch getragen werden, falls die Person bei einer
Krankenkasse nach § 4 des Fünften Buches Sozialgese tzbuch versichert ist. In der Rechtsverordnung können auch
Regelungen zur Erfassung und Übermittlung von anony misierten Daten über durchgeführte Schutzimpfungen getrof!
fen werden.
(5) Die obersten Landesgesundheitsbehörden können best immen, dass die Gesundheitsämter unentgeltlich Schutz!
impfungen oder andere Maßnahmen der spezifischen Pr ophylaxe gegen bestimmte übertragbare Krankheiten durch!
führen.
(6) Das Bundesministerium für Gesundheit wird ermächti gt, durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bunde sra!
tes anzuordnen, dass bedrohte Teile der Bevölkerung an Schutzimpfungen oder anderen Maßnahmen der spez ifischen
Prophylaxe teilzunehmen haben, wenn eine übertragba re Krankheit mit klinisch schweren Verlaufsformen auftritt und
mit ihrer epidemischen Verbreitung zu rechnen ist. Das Grundrecht der körperlichen Unversehrtheit (Art ikel 2 Abs. 2
Satz 1 Grundgesetz) kann insoweit eingeschränkt wer den. Ein nach dieser Rechtsverordnung Impfpflichtiger, der nach
ärztlichem Zeugnis ohne Gefahr für sein Leben oder seine Gesundheit nicht geimpft werden kann, ist von der Impf!
pflicht freizustellen; dies gilt auch bei anderen M aßnahmen der spezifischen Prophylaxe. § 15 Abs. 2 g ilt entspre!
chend.
(7) Solange das Bundesministerium für Gesundheit von d er Ermächtigung nach Absatz 6 keinen Gebrauch macht ,
sind die Landesregierungen zum Erlass einer Rechtsv erordnung nach Absatz 6 ermächtigt. Die Landesregie rungen
können die Ermächtigung durch Rechtsverordnung auf die obersten Landesgesundheitsbehörden übertragen. Das
Grundrecht der körperlichen Unversehrtheit (Artikel 2 Abs. 2 Satz 1 Grundgesetz) kann insoweit eingesc hränkt wer!
den.
§ 21 Impfstoffe
Bei einer auf Grund dieses Gesetzes angeordneten od er einer von der obersten Landesgesundheitsbehörde öffentlich
empfohlenen Schutzimpfung oder einer Impfung nach § 17 Abs. 4 des Soldatengesetzes dürfen Impfstoffe verwendet
werden, die Mikroorganismen enthalten, welche von d en Geimpften ausgeschieden und von anderen Personen aufge!
nommen werden können. Das Grundrecht der körperlich en Unversehrtheit (Artikel 2 Abs. 2 Satz 1 Grundgesetz) wird
insoweit eingeschränkt.
§ 22 Impfausweis
(1) Der impfende Arzt hat jede Schutzimpfung unverzügl ich in einen Impfausweis nach Absatz 2 einzutragen oder,
falls der Impfausweis nicht vorgelegt wird, eine Im pfbescheinigung auszustellen. Der impfende Arzt hat den Inhalt der
Impfbescheinigung auf Verlangen in den Impfausweis einzutragen. Im Falle seiner Verhinderung hat das Gesund!
heitsamt die Eintragung nach Satz 2 vorzunehmen.
(2) Der Impfausweis oder die Impfbescheinigung muss üb er jede Schutzimpfung enthalten:
Datum der Schutzimpfung
Bezeichnung und Chargen!Bezeichnung des Impfstoffes
Name der Krankheit, gegen die geimpft wird
Namen und Anschrift des impfenden Arztes sowie
Unterschrift des impfenden Arztes oder Bestätigung der Eintragung des Gesundheitsamtes.
(3) Im Impfausweis ist in geeigneter Form auf das zwec kmäßige Verhalten bei ungewöhnlichen Impfreaktionen und
auf die sich gegebenenfalls aus den §§ 60 bis 64 er gebenden Ansprüche bei Eintritt eines Impfschadens sowie auf
Stellen, bei denen diese geltend gemacht werden kön nen, hinzuweisen.

§ 34 (11)
Bei Erstaufnahme in die erste Klasse einer allgeme in bildenden Schule hat das Gesundheitsamt oder der von ihm
beauftragte Arzt den Impfstatus zu erheben und die hierbei gewonnenen aggregierten und anonymisierten Daten
über die oberste Landesgesundheitsbehörde dem Rober t Koch!Institut zu übermitteln.

§ 73 (1) Nr. 1

Ordnungswidrig handelt, wer vorsätzlich oder fahrlä ssig entgegen § 6 Abs. 1 oder § 7, jeweils auch in Verbindung mit
einer Rechtsverordnung nach § 15 Abs. 1, eine Meldu ng nicht, nicht richtig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig
macht,

65
§ 73 (1) Nr. 2
Die Ordnungswidrigkeit kann in den Fällen des Absatzes 1 Nr. 8, 9 und 21 mit einer Geldbuße bis zu zweitausendfünf!
hundert Euro, in den übrigen Fällen mit einer Geldb uße bis zu fünfundzwanzigtausend Euro geahndet werd en.
(40)



A 3 Gesetz über die Werbung auf dem Gebiete des Heilwes ens (HWG )

Nichtamtliche Überschrift: Heilmittelwerbegesetz (HWG)
Stand: Neugefasst durch Bekanntmachung vom 19.10.19 94 (BGBl. I S. 3068), zuletzt geändert durch Art. 2 des Ge!
setzes vom 13.12.2001 (BGBl. I S. 3586); Umsetzung der Richtlinie 55/97/EG und der Richtlinie 28/92/EG

§ 1
(1) Dieses Gesetz findet Anwendung auf die Werbung für
1. Arzneimittel im Sinne des § 2 des Arzneimittelge setzes,
1a. Medizinprodukte im Sinne des § 3 des Medizinpro duktegesetzes,
2. andere Mittel, Verfahren, Behandlungen und Gegen stände, soweit sich die Werbeaussage auf die Erkennung, Be!
seitigung oder Linderung von Krankheiten, Leiden, K örperschäden oder krankhaften Beschwerden bei Mensc h oder
Tier bezieht.
(2) Andere Mittel im Sinne des Absatzes 1 Nr. 2 sind k osmetische Mittel im Sinne des § 4 des Lebensmittel ! und Be!
darfsgegenständegesetzes. Gegenstände im Sinne des Absatzes 1 Nr. 2 sind auch Gegenstände zur Körperpflege im
Sinne des § 5 Abs. 1 Nr. 4 des Lebensmittel! und Be darfsgegenständegesetzes.
(3) Eine Werbung im Sinne dieses Gesetzes ist auch das Ankündigen oder Anbieten von
Werbeaussagen, auf die dieses Gesetz Anwendung find et.
(4) Dieses Gesetz findet keine Anwendung auf die Werbu ng für Gegenstände zur Verhütung von Unfallschäden.

§ 2
Fachkreise im Sinne dieses Gesetzes sind Angehörige der Heilberufe oder des Heilgewerbes, Einrichtungen, die der
Gesundheit von Mensch oder Tier dienen, oder sonsti ge Personen, soweit sie mit Arzneimitteln, Medizinprodukten,
Verfahren, Behandlungen, Gegenständen oder anderen Mitteln erlaubterweise Handel treiben oder sie in Ausübung
ihres Berufes anwenden.

§ 3
Unzulässig ist eine irreführende Werbung. Eine Irre führung liegt insbesondere dann vor,
1. wenn Arzneimitteln, Medizinprodukten, Verfahren, Behandlungen, Gegenständen oder anderen Mitteln ei ne thera!
peutische Wirksamkeit oder Wirkungen beigelegt werd en, die sie nicht haben,
2. wenn fälschlich der Eindruck erweckt wird, dass
a) ein Erfolg mit Sicherheit erwartet werden kann,
b) bei bestimmungsgemäßem oder längerem Gebrauch ke ine schädlichen Wirkungen eintreten,
c) die Werbung nicht zu Zwecken des Wettbewerbs ver anstaltet wird,
3. wenn unwahre oder zur Täuschung geeignete Angabe n
a) über die Zusammensetzung oder Beschaffenheit von Arzneimitteln, Medizinprodukten, Gegenständen oder anderen
Mitteln oder über die Art und Weise der Verfahren o der Behandlungen oder
b) über die Person, Vorbildung, Befähigung oder Erf olge des Herstellers, Erfinders oder der für sie tätigen oder tätig
gewesenen Personen gemacht werden.

§ 4
(1) Jede Werbung für Arzneimittel im Sinne des § 2 Abs . 1 oder Abs. 2 Nr. 1 des Arzneimittelgesetzes muss folgende
Angaben enthalten: 1. den Namen oder die Firma und den Sitz des pharma zeutischen Unternehmers,
2. die Bezeichnung des Arzneimittels,
3. die Zusammensetzung des Arzneimittels gemäß § 11 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 des Arzneimittelgesetzes,
4. die Anwendungsgebiete,
5. die Gegenanzeigen,
6. die Nebenwirkungen,
7. Warnhinweise, soweit sie für die Kennzeichnung d er Behältnisse und äußeren Umhüllungen vorgeschrieb en sind
(3) Bei einer Werbung außerhalb der Fachkreise ist der Text „Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Pa!
ckungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apothe ker“ gut lesbar und von den übrigen Werbeaussagen d eutlich
abgesetzt und abgegrenzt anzugeben. (…)
(4) Die nach Absatz 1 vorgeschriebenen Angaben müssen von den übrigen Werbeaussagen deutlich abgesetzt, abge!
grenzt und gut lesbar sein.
(5) Nach einer Werbung in audiovisuellen Medien ist de r nach Absatz 3 Satz 1oder 2 vorgeschriebene Text e inzublen!
den, der im Fernsehen vor neutralem Hintergrund gut lesbar wiederzugeben und gleichzeitig zu sprechen ist, (…)

66
§ 6
Unzulässig ist eine Werbung, wenn
1. Gutachten oder Zeugnisse veröffentlicht oder erwähnt werden, die nicht von wissenschaftlich oder fachlich hierzu
berufenen Personen erstattet worden sind und nicht die Angabe des Namens, Berufes und Wohnortes des Gu tachters
oder Ausstellers des Zeugnisses sowie den Zeitpunkt der Ausstellung des Gutachtens oder Zeugnisses ent halten,
2. auf wissenschaftliche, fachliche oder sonstige V eröffentlichungen Bezug genommen wird, ohne dass au s der Wer!
bung hervorgeht, ob die Veröffentlichung das Arznei mittel, das Verfahren, die Behandlung, den Gegensta nd oder ein
anderes Mittel selbst betrifft, für die geworben wi rd, und ohne dass der Name des Verfassers, der Zeit punkt der Ver!
öffentlichung und die Fundstelle genannt werden,
3. aus der Fachliteratur entnommene Zitate, Tabelle n oder sonstige Darstellungen nicht wortgetreu über nommen
werden.

§ 10
(1) Für verschreibungspflichtige Arzneimittel darf nur bei Ärzten, Zahnärzten, Tierärzten, Apothekern und Personen,
die mit diesen Arzneimitteln erlaubterweise Handel treiben, geworben werden.

§ 11
(1) Außerhalb der Fachkreise darf für Arzneimittel, Ve rfahren, Behandlungen, Gegenstände oder andere Mitt el nicht
geworben werden
1. mit Gutachten, Zeugnissen, wissenschaftlichen od er fachlichen Veröffentlichungen sowie mit Hinweisen darauf,
2. mit Angaben, dass das Arzneimittel, das Verfahre n, die Behandlung, der Gegenstand oder das andere M ittel ärzt!
lich, zahnärztlich, tierärztlich oder anderweitig f achlich empfohlen oder geprüft ist oder angewendet wird,
3. mit der Wiedergabe von Krankengeschichten sowie mit Hinweisen darauf,
4. mit der bildlichen Darstellung von Personen in d er Berufskleidung oder bei der Ausübung der Tätigke it von Angehö!
rigen der Heilberufe, des Heilgewerbes oder des Arz neimittelhandels,
5. mit der bildlichen Darstellung
a) von Veränderungen des menschlichen Körpers oder seiner Teile durch Krankheiten, Leiden oder Körperschäden,
b) der Wirkung eines Arzneimittels, eines Verfahren s, einer Behandlung, eines Gegenstandes oder eines anderen
Mittels durch vergleichende Darstellung des Körperz ustandes oder des Aussehens vor und nach der Anwend ung,
c) des Wirkungsvorganges eines Arzneimittels, eines Verfahrens, einer Behandlung, eines Gegenstandes o der eines
anderen Mittels am menschlichen Körper oder an sein en Teilen,
6. mit fremd! oder fachsprachlichen Bezeichnungen, soweit sie nicht in den allgemeinen deutschen Sprachgebrauch
eingegangen sind,
7. mit einer Werbeaussage, die geeignet ist, Angstg efühle hervorzurufen oder auszunutzen,
8. durch Werbevorträge, mit denen ein Feilbieten od er eine Entgegennahme von Anschriften verbunden ist ,
9. mit Veröffentlichungen, deren Werbezweck missver ständlich oder nicht deutlich erkennbar ist,
10. mit Veröffentlichungen, die dazu anleiten, best immte Krankheiten, Leiden, Körperschäden oder krank hafte Be!
schwerden beim Menschen selbst zu erkennen und mit den in der Werbung bezeichneten Arzneimitteln, Gegenstän!
den, Verfahren, Behandlungen oder anderen Mitteln z u behandeln, sowie mit entsprechenden Anleitungen in audiovi!
suellen Medien,
11. mit Äußerungen Dritter, insbesondere mit Dank!, Anerkennungs! oder Empfehlungsschreiben, oder mit Hinweisen
auf solche Äußerungen,
12. mit Werbemaßnahmen, die sich ausschließlich ode r überwiegend an Kinder unter 14 Jahren richten,
13. mit Preisausschreiben, Verlosungen oder anderen Verfahren, deren Ergebnis vom Zufall abhängig ist,
14. durch die Abgabe von Mustern oder Proben von Ar zneimitteln oder durch Gutscheine dafür,
15. durch die nicht verlangte Abgabe von Mustern od er Proben von anderen Mitteln oder Gegenständen ode r durch
Gutscheine dafür.
Für Medizinprodukte gilt Satz 1 Nr. 6 bis 9, 11 und 12 entsprechend.
(2) Außerhalb der Fachkreise darf für Arzneimittel zur Anwendung bei Menschen nicht mit Angaben geworben wer!
den, die nahe legen, dass die Wirkung des Arzneimit tels einem anderen Arzneimittel oder einer anderen Behandlung
entspricht oder überlegen ist.

§ 15
(1) Ordnungswidrig handelt, wer vorsätzlich oder fahrl ässig
1. eine Werbung betreibt, die die nach § 4 vorgesch riebenen Angaben nicht enthält oder entgegen § 5 mi t der Anga!
be von Anwendungsgebieten wirbt,
2. in einer nach § 6 unzulässigen Weise mit Gutacht en, Zeugnissen oder Bezugnahmen auf Veröffentlichun gen wirbt,
3. entgegen § 7 Abs. 1 eine mit Zuwendungen oder so nstigen Werbegaben verbundene Werbung betreibt,
4. entgegen § 8 Abs. 1 Satz 1 oder Abs. 2 eine dort genannte Werbung betreibt,
5. entgegen § 9 für eine Fernbehandlung wirbt,
6. entgegen § 10 für die dort bezeichneten Arzneimi ttel wirbt,
7. auf eine durch § 11 verbotene Weise außerhalb de r Fachkreise wirbt

67
A 4 Strafgesetzbuch ( StGB)

§ 223 StGB Körperverletzung
(1) Wer eine andere Person körperlich misshandelt oder an der Gesundheit schädigt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu
fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
(2) Der Versuch ist strafbar.

§ 332 Bestechlichkeit
(1) Ein Amtsträger oder ein für den öffentlichen Diens t besonders Verpflichteter, der einen Vorteil für sich oder einen
Dritten als Gegenleistung dafür fordert, sich versp rechen lässt oder annimmt, dass er eine Diensthandl ung vorge!
nommen hat oder künftig vornehme und dadurch seine Dienstpflichten verletzt hat oder verletzen würde, wird mit
Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahre n bestraft. In minder schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe
bis zu drei Jahren oder Geldstrafe. Der Versuch ist strafbar.

§ 334 Bestechung
(1) Wer einem Amtsträger, einem für den öffentlichen D ienst besonders Verpflichteten oder einem Soldaten der Bun!
deswehr einen Vorteil für diesen oder einen Dritten als Gegenleistung dafür anbietet, verspricht oder gewährt, dass er
eine Diensthandlung vorgenommen hat oder künftig vo rnehme und dadurch seine Dienstpflichten verletzt hat oder
verletzen würde, wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft. In minder schw eren Fällen ist
die Strafe Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder Geldstrafe.


A 5 Bürgerliches Gesetzbuch ( BGB)

§ 823 Schadensersatzpflicht
(1) Wer vorsätzlich oder fahrlässig das Leben, den Kör per, die Gesundheit, die Freiheit, das Eigentum oder ein sons!
tiges Recht eines anderen widerrechtlich verletzt, ist dem anderen zum Ersatz des daraus entstehenden Schadens
verpflichtet.
(2) Die gleiche Verpflichtung trifft denjenigen, welche r gegen ein den Schutz eines anderen bezweckendes G esetz
verstößt. Ist nach dem Inhalt des Gesetzes ein Vers toß gegen dieses auch ohne Verschulden möglich, so tritt die
Ersatzpflicht nur im Falle des Verschuldens ein.


B Wichtige Adressen
B 1 Impfkritik allgemein

Schutzverband für Impfgeschädigte e.V.
Postfach 52 28
58829 Plettenberg
Fax 02391!609366
www.impfschutzverband.de


Libertas & Sanitas e.V.
(Freiheit und Gesundheit)
Postfach 12 05
85066 Eichstätt
Tel. 08421!903707
Fax 08421!99761
info@libertas!sanitas.de
, info@impfnachrichten.de
www.libertas!sanitas.de
, www.impfnachrichten.de

Ärzte für individuelle Impfentscheide Gemeinschaftskrankenhaus
Gerhard!Kienle!Weg 4
58131 Herdecke
www.individuelle!impfentscheide.de

info@individuelle!impfentscheide.de

68
AEGIS IMPULS Forum für Impfproblematik und neue Wege in Gesundhe it, Medizin und Gesellschaft
Udelbodenstrasse 43
CH!6014 Littau
Tel. 041!2502474 Fax 041!2502363
info@aegis.ch

www.aegis.ch


Impfaufklärung e.V.
EFI-Deutschland
Angelika Kögel!Schauz
Eltern für Impfaufklärung
Leharstrasse 65 ½
86179 Augsburg
info@impfaufklärung.de

www.impfaufklärung.de


klein-klein-verlag
Dr. Stefan Lanka
Ludwig!Pfau!Str. 1/B
70176 Stuttgart
Fax 07444!9170262
www.klein!klein!verlag.de

info@klein!klein!verlag.de


Deutscher Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ ) e.V.
Am Hofgarten 5 53113 Bonn
Tel. 0228!2425330 Fax 0228!2425331
www.homoeopathy.de


Zentrum für klassische Homöopathie Stuttgart
Vaihingerstr. 39
70567 Stuttgart!Möhringen
Tel. 0711!71933!0
Fax 0711!71933!20
www.zkh!stuttgart.de


B 2 Ämter

Paul-Ehrlich-Institut (PEI), Bundesamt für Sera und Impfstoffe
Paul!Ehrlich!Straße 51!59
63225 Langen
Tel. 06103!77!0 Fax 06103!77!1234
www.pei.de


Ständige Impfkommission (STIKO)
am Robert!Koch!Institut (RKI)
Postfach 650 280
13302 Berlin
Tel. 01888!7540 www.rki.de


Bundesministerium für Gesundheit und soziale Sicher ung
Postfach 500
53105 Bonn

Bundesärztekammer
Herbert!Lewin!Str.1
50931 Köln

69
B 3 Sachsen speziell

B 3. 1
Impfkritik

Fachverband Deutscher Heilpraktiker Sachsen e.V.
Schönbrunnstr. 11
01097 Dresden
Tel. 0351!8022853
www.heilpraktiker.org


Internationales Homöopathiekolleg Torgau
Dr. Peter Alex
Dorfstraße 7
04838 Wildschütz
Tel. 034244!50061
Fax 034244!55956
heilpraktiker.alex@t!online.de

www.hahnemann!torgau.de






B 3. 2 Ämter in Sachsen

KVS-Landesgeschäftsstelle (Kassenärztliche Vereinigu ng)
Schützenhöhe 12, 01099 Dresden
Postanschrift: Postfach 100 636, 01076 Dresden
sachsen@kvs!sachsen.de

Tel. 0351!829050 Fax 0351!8290563
Sächsische Landesärztekammer
Schützenhöhe 16, 01099 Dresden
Tel. 0351!8267!0
Fax 0351!8267!412
dresden@slaek.de


Sächsisches Staatsministerium für Soziales, Gesundh eit und Familie
Albertstraße 10 01097 Dresden
Landeshauptstadt Dresden, Dezernat Gesundheit und S oziales
Gesundheitsamt
Georgenstraße 4
01097 Dresden
Oberlandesgericht Dresden
Postfach 120 732
01008 Dresden

Landeshauptstadt Dresden, Dezernat Gesundheit und S oziales
Eigenbetrieb Kindertageseinrichtungen Dresden
Riesaer Straße 7
01129 Dresden

Sächsisches Landesamt für Familie und Soziales
Landesjugendamt
! Sachgebiet 43 !
Reichstraße 3
09112 Chemnitz

70
C Literatur und
Internet-Seiten



! Albonico, Hans Ulrich
„Gewaltige Medizin“ ( A/An)
Paul Haupt Berne
! Blech, Jörg
„Die Krankheitserfinder.
Wie wir zu Patienten gemacht werden“ ( A)
Fischer, 2003

! Buchwald, G.
„Impfen ! das Geschäft mit der Angst“ ( A/K)
Knaur, 2000

! Delarue, F. und S.
„Impfungen, der unglaubliche Irrtum“ ( A/G)
Hirthammer, 7. Auflage, 1998

! Delarue, Simone
„Impfschutz ! Irrtum oder Lüge?“ ( A/G)
Hirthammer, 3. Auflage, 1997

! Petek!Dimmer, Anita
„Kritische Analyse der Impfproblematik“ ( K)
Band 1 und 2, AEGIS Schweiz, 2004

! Ehrengut, W.
„Erfahrungen eines Gutachters über Impfschäden in der Bundesrepublik
Deutschland von 1955 ! 2004“ ( B)
Books on Demand 2004

! Enders, Norbert
„Bedrohte Kindheit“ ( H)
Haug, 1995

! Goebel / Glöckler
„Kindersprechstunde“ ( A/An)
Urachhaus, 13. Auflage, 1998
HAUPTWERKE


Hauptwerk der Kritiker allgemein

! Buchwald, G. „Impfen ! das Geschäft mit der
Angst“
Knaur, 2000


Impfkritiker

! Petek!Dimmer, Anita „Kritische Analyse der
Impfproblematik“, Bände 1 und 2
AEGIS Schweiz, 2004


Impfbefürworter

! Ehrengut, W. „Erfahrungen eines Gutachters
über Impfschäden in der Bundesrepublik
Deutschland von 1955 ! 2004“
Books on Demand, 2004



Ärzte für individuelle Impfentscheide
! Hirte, Martin „Impfen ! Pro und Contra“
Knaur, 2001



Impfgegner

! Widmer, Veronika „Impfen ! eine
Entscheidung, die Eltern treffen“
klein!klein!verlag, 2004

71


! Goebel, Wolfgang
„Schutzimpfungen selbst verantwortet“ ( K/I/An)
Aethera im Verlag Freies Geistesleben und Urachhaus GmbH, 2002

! Zeitschrift Globuli, Sonderausgabe zum Thema
„Impfen“ ( K/H)
Herausgeber: Homöopathie!Forum e. V.
Abo! und Einzelvertrieb:
c/o Marianne Leitner, Tel. 089!8048800

! Graf, F. P.
„Nicht impfen, was dann?“
„Die Impfentscheidungen“
„Homöopathie und die Gesunderhaltung von Kindern un d Jugendlichen“ (K/H)
Sprangsrade, 2003

! Grätz, J. F. „Sind Impfungen sinnvoll?“ ( K)
Hirthammer, 6. Auflage, 2001

! Hamer, Ryke Geerd „Vermächtnis einer NEUEN MEDIZI N !
Die fünf biologischen Naturgesetze ! Grundlagen der gesamten Medizin“ (A)
7. Auflage, 1999

! Hirte, Martin „Impfen ! Pro und Contra“ ( I)
Knaur, 2001

! Klippert, V. u.a. „Impfen und Recht“ ( B)
W. Zuckerschwerdt Verlag GmbH, 2003

! Kuss, Hans; Osterhus, Werner „IMPFAUSWERTUNG 2003 “ (A)
Lehmanns Media Berlin, 1. Auflage, 2004,

! Mendelsohn, R. S. „Wie ihr Kind gesund aufwachsen kann ! auch ohne Doktor“ (A)
Mahajiva, 3. Auflage, 2002

! Rabe, Steffen „Impf!Info“ (I)
6. Auflage, 2003
nur Direktbestellung, unter Dr.Rabe@homoeopathische s!aerztehaus.de oder www.impf!info.de

! Risch, Gerhard „Homöopathik ! die Lehrmethode Hah nemanns“ (H)
Pflaume Verlag


A allgemein!kritisch
An anthroposophisch
B Befürworter
G Gegner
K Kritiker
I Individuelle Impfentscheide
(kritisch)
H Homöopathie

72
! Roy, Carola und Ravi „Kinder mit Homöopathie behandeln“ (H/K)
Knaur, 2000

! Roy, Ravi
„Homöopathische Ratgeber“ Nr. 2 „Notfälle“ Nr. 10 „Kinderkrankheiten“ (H/K)
erschienen im Eigenverlag Nr. 3 „Impfschä den“ Nr. 14 „Neurodermitis“
Nr. 4 „Die homöopathische Prophylaxe“ Nr. 15 „Impff olgen und ihre Behandlung“

! Sandler, B. „Vollwerternährung schützt vor Viruse rkrankungen“ ! Polio und Ernährung (A)
emu Verlag, 7. Auflage, 2001

! Schwarz, Rolf „Impfen ! ein Jahrtausendirrtum?“ ( K)
Pirolverlag, 2003

! Spiess, Heinz (Herausgeber) „Impfkompendium“ ( B)
Thieme, 5. Auflage, 1999

! Splittstoeßer, W. „Goldrausch“ (Quecksilber in Im pfstoffen, Homöopathie, individuelle Entscheidung u sw.) (K/H)
Splittstoeßer, 2002

! Roll, Andreas „Gesund ohne Impfung?“ ( A)
Homeopathicus, 2003

! Widmer, Veronika „Impfen ! eine Entscheidung, die Eltern treffen“ (G/H)
klein!klein!verlag, 2004



Internet-Seiten


(
p = pro, c = contra, d = differenziert)
www.pei.de p www.klein!klein!verlag.de c
www.rki.de p www.klein!klein!aktion.de c
www.forum!impfen.de p www.impfschaden.info c
www.individuelle!impfentscheide.de d www.impfschutzverband.de c
www.impf!info.de d www.impfkritik.de c
www.homoeopathie!forum.de c/d www.impf!report.de c
www.efi!dresden.de c www.libertas!sanitas.de c
www.tinussmits.com c www.impfaufklärung.de c
www.neue!medizin.de c www.impffreiheit.de c

73
D Mögliche Zusammenstellung einer homöopathischen
Notfallapotheke
Eine 15!jährige Schülerin schrieb in ihrer Jahresar beit über Homöopathie:

„Die Hausapotheke, die ich zu meinem Geburtstag bek am, ist eine Zusammenstellung von ca. 30 verschiedenen ho!
möopathischen Arzneimitteln. Da ich die aber nicht immer alle mit mir herum tragen wollte, entschloss ich mich wäh!
rend der Arbeit eine kleine Notfall!Apotheke von si eben Arzneien zusammen zustellen. Diese sieben Arzn eien sind für
akute Verletzungen im Alltag notwendig. Man kann si e mit einer kurzen Arzneimittelbeschreibung bei sich tragen und
damit im Notfall seine Verletzungen behandeln.“ (42 )


Sie stellte sich eine Apotheke wie folgt zusammen: (31)


Notfallapotheke nach Dr. med. Friedrich P. Graf

Unfall!Schock, Schreck, Panik:
plötzlich, unerwartet, Todesangst, Cyanose (bläuliche Gesichtsfärbung)
Aconitium C30

Prellung, Quetschung, Bluterguss:
Gewebezerreißung, Gefäßverletzung, Fall auf den Kop f, Gehirnerschütterung, vor / nach Operationen / Zahn!
extraktionen, Zerschlagenheitsgefühl, Überanstrengu ng, nach Geburt
Arnika C30

Nervenzerrung, !quetschung, !zerreißung:
Schlag / Quetschung der Fingerbeere, Sturz vom Wick eltisch, Wirbelsäulenverletzung, Folgemittel von Arnika bei
Gehirnverletzung, schmerzhafte Tierbissverletzungen , Operationsschmerzen, Sturz auf Steißbein, Depressionen nach
Unfall
Hypericum C30

Muskel!, Sehnen!, Bänderzerrung und !Überanstrengun g, Entzündung, Ver!
stauchen, Verheben, Unterkühlen, Muskelkater:
nach Wanderung, Rückenschmerz vom Heben, Abkühlung nach Schwitzen
Rhus tox. C30

Schnittwunden:
Wundheilungsstörungen, Schmerzen von glatten (Messe r!)Schnitten, nach Verletzungen / Operationen
Staphisagria C30

Stichwunden:
abgebrochener Nagel, Dorn, Holzspieß, in rostigen N agel getreten, böse Folgen nach Insekten!, Zeckenbiss!
verletzungen; beste Tetanusprophylaxe!
Ledum C30


Homöopathische Arzneien und häufig auch zusammenges tellte Hausapotheken
können Sie in jeder Apotheke bestellen.

74
E Quellen

(1) Zeitschrift „ImpfBlick“ des Deutschen Grünen Kreuz es 04/05!2003, Seite 8
(2) Widmer „Impfen ! eine Entscheidung, die Eltern tre ffen“, Seite 16 ff. „Die unglaubliche Geschichte der
Impftheorie“ und Roy „Impffolgen und ihre B ehandlung“, Seite 51: „Pasteurs Vermächtnis, eine e rschreckende
Enthüllung“
(3) „Der Impfspiegel, 300 Aussprüche ärztlicher Autori täten über die Impffrage und zwar vorwiegend aus ne uerer
Zeit.“ Herausgegeben vom Impfzwangsgegnerve rein zu Dresden, Dresden 1890, Kommissionsverlag vo n G.
Winter
(4) „Die Natur und Kultur des Pockenerregers und das W esen der Pockenimpfung“, 1920
(5) Bundesgesundheitsblatt 2000.43:519!526, „Mehr Rech tssicherheit beim Impfen“
(6) Prof. Dr. med. Dittmann, Mitglied der Ständigen Im pfkommission, in Bundesgesundheitsblatt, Heft 4, Ap ril 2002
(7) Brief der Sächsischen Landesärztekammer vom 10. De zember 2003
(8) Dr. Splittstoeßer, W. „Goldrausch“, Seite 60
(9) Bundesgesundheitsblatt Heft 4, April 2002
(10) Info!Brief vom 14.09.04, erstellt zum „Tag der Imp faufklärung“,
verantwortlich: Impfaufklärung e.V., Angel ika Kögel!Schauz
* http://www.pei.de/termine/oegd_2001/folien!hartman n.pdf

** „Unerwünschte Arzneimittelwirkungen: Zu viele Ärzt e sind meldemüde“, Deutsches Ärzteblatt vom 25.06.1 999
*** http://www.pei.de/termine/abstracts_oegd_2002.pdf

(11) Prof. Dr. med. Schmitt, Vorsitzender der STIKO, Im pfsymposium in Gauting, 9. Mai 2003; Quelle:
IMPFNACHRICHTEN 3/2003
(12) Zitat aus der Definition des Verdachts einer über das übliche Ausmaß einer Impfreaktion hinausgehende n
gesundheitlichen Schädigung (§6 Abs. 1, Nr. 3 IfSG), Quelle: „Bericht über Verdachtsfälle einer über das übliche
Ausmaß hinausgehenden gesundheitlichen Schä digung (Verdacht auf Impfkomplikation) nach IfSG“,
Paul!Ehrlich!Institut, www.pei.de/uaw/ifsg.htm
(13) Öko!Test kompakt „Kinderkrankheiten“ 2003, Seite 7 4
(14) http://www.oekotest.de/cgi/otgs.cgi?suchtext=Impfs toffe&doc=30486
(15) IMPFNACHRICHTEN 4/2003, Seite 11
(16) http://www.glaxosmithkline.de/unternehmen/preisest ipendien/prix.php

(17) Petition an das Bundesgesundheitsministerium vom 2 0.07.04, hier verantwortlich: Sieglinde Kaufmann
(18) http://www.jugendmedizin.de/impfentscheidung.htm

(19) „Globuli“, Sonderausgabe Thema „Impfen“, Seite 52! 55. (Herausgeber: Homöopathie!Forum e.V.,
www.homoeopathie!forum.de
)
(19a) “The Homeopathic Recorder“, Vol. XVI, No. 12, 1901
(19b) Allen, J. H. „Die chronischen Miasmen“, 1996
(19c) Voegeli, A. „Homöopathische Therapie der Kinderkra nkheiten“, 1996
(19d) Vithoulkas, G. „Die wissenschaftliche Homöopathie“ , 5. Auflage, 1993
(19e) Vithoulkas, G „Die neue Dimension der Medizin“, 19 97
(20) Schreiben des RKI vom 2.5.2001 an eine Bürgerin, l iegt der Redaktion in Kopie vor, Original beim
klein!klein!verlag
(21) Schmitt, Hülße, Raue „Schutzimpfungen 2001“, Infom ed ! medizinische Verlagsgesellschaft Berlin; aus:
Forum Impfen in www.impfkritik.de
, geschrieben von Jean an 27. November 2003: „Gibt es neue Argumente im
Umgang mit Impfgegnern?“
(22) http://www.impf!report.de/jahrgang/2004/37.htm
, „(03) Rückgang der Todesfälle nach Ärztestreik“

75
(23) auch: Schreiben des RKI vom 2.5.2001 an eine Bürge rin, liegt der Redaktion in Kopie vor, Original beim
klein!klein!verlag
(24) Kuss, Hans; Osterhus, Werner IMPFAUSWERTUNG 2003, 1. Auflage,
http://www.impf!report.de/jahrgang/2004/37. htm

(25) Hinweis per E!Mail von Angelika Kögel!Schauz, EFI! Deutschland
(26) Richter, Isolde „Lehrbuch für Heilpraktiker“, Urba n!und!Fischer!Verlag, 4. Auflage, 2000, Seite 688
(27) Wörterbuch der Medizin, Ullstein/Mosby!Verlag, 15. Auflage, 1992, Seite 2086
(28) IMPFNACHRICHTEN 2/2003
(29) Dr. med. Fischer!Dückelmann, A. „Die Frau als Haus ärztin“, Stuttgart 1905
(30) Schutzverband für Impfgeschädigte e.V. und F. P. G raf „Nicht impfen, was dann?“
(31) Graf, F. P. „Nicht impfen, was dann?“
(32) E!Mail!Wechsel mit Hannes und Sieglinde Kaufmann v om 9./10. und 16./17. August 2004
(33) Schreiben der Sächsischen Landesärztekammer an Sie glinde Kaufmann vom 10.12.2003
(34) „Info 6, Polio“, klein!klein!verlag
(35) http://www.pei.de/uaw/ifsg.htm

(36) Epidemiologisches Bulletin, 6.Februar 2004 (Nr. 6)
(37) Schwäbische Zeitung vom 18.06.2005
(38) „E8 Empfehlungen der Sächsischen Impfkommission zu r Aufklärungspflicht bei Schutzimpfungen
vom 13.05.1996, Stand: 01.01.2003“ (als PDF !Datei im Internet)
(39) Schreiben der Sächsischen Landesärztekammer an Sie glinde Kaufmann vom 10.12.2003
(40) impf!report 23/2004, Ausgabe im Internet: http://w ww.impf!report.de/jahrgang/2004/23.htm
(41) Roy, Carola und Ravi „Kinder mit Homöopathie behan deln“, Juni 2000, Seite 265
(42) Jahresarbeit von Maria Kaufmann
(43) Spiess, H. „Impfkompendium“, 1999
(44) Urteil des Bundesgerichtshofes vom 15. Februar 200 0 (Az: VI ZR 48/99)
(45) Dr. med. Michael Schnur, Dresden
(46) Script einer Sendung zum Thema „Impfungen“ im Deut schlandfunk am 08.06.04
(47) Petek!Dimmer, Anita „Kritische Analyse der Impfpro blematik“ Band 1, AEGIS, 1. Auflage 2004, Seite 52
(48) Landeshauptstadt Dresden „Wo kleine Dresdner groß werden“, Seite 32, Abschnitt „Eigenständige Vereine“
(vom November 2000)
(49) impf!report Nr. 2/2005, Seite 13 ff.
(50) http://www.rki.de/GESUND/IMPFEN/BGBL0402/20450316. PDF

(51) Brief „Sechsfachimpfstoffe“ von Prof. Löwer, PEI, vom 08.08.2003
(52) Klippert, V. u.a. „Impfen und Recht“, Zuckerschwer dt Verlag GmbH, 2003
(52*) Deutsch „Die Pflicht des Arztes, den Patienten auf eine Impfung hinzuweisen“, Gutachten für die
Niedersächsische Gesellschaft für Impfwes en und Infektionsschutz e.V., Mai 2003
(53) Becker!Brüser, Wolfgang (Herausgeber des unabhängi gen Arzneitelegramms, Arzt und Apotheker) in einem
Interview in der „tagesschau“ (ARD) vom 25. 12.2004
(54) http://de.wikipedia.org/wiki/Edward_Jenner

(55) http://de.wikipedia.org/wiki/Pasteur

(56) Epidemiologisches Bulletin 6/2005, 11.02.2005

76
(57) BGH!Urteil vom 15. März 2005 (Az: VI ZR 289/03), http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi!
bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=pm&D atum=2005&Sort=3&client=2&nr=31934&pos=0&anz=48&Bla nk=1
(58) Albonico, Hans Ulrich „Gewaltige Medizin“ Paul Hau pt Berne, 2. Auflage 1998
(59) Petek!Dimmer, Anita „Kritische Analyse der Impfpro blematik“ Band 1, Seite 312
(60) Roy, Carola und Ravi „Kinder mit Homöopathie behan deln“, Knaur 2000, Seite 237
(61) Roy, Carola und Ravi „Kinder mit Homöopathie behan deln“, Knaur 2000, Seite 227 ff.
(62) Roy, Carola und Ravi „Kinder mit Homöopathie behan deln“, Knaur 2000, Seite 265
(63) simila, Zeitschrift für Klassische Homöopathie, Nr . 31, 4/99, Seite 34
(64) Allgemeine Homöopathische Zeitung (AHZ) 63, 1861, Seite 127/128, Clemens von Bönninghausen
(65) Ehrengut, W. „Erfahrungen eines Gutachters über Im pfschäden in der Bundesrepublik Deutschland
von 1955 ! 2004“, Books on Demand, Norderst edt 2004
(66) BGH!Urteil vom 15. Februar 2000 (Az: VI ZR 48/99),
http://www.unilu.ch/dokumente/dokus_rf/1!4_ BGHZ_144!1.pdf

(67) Scheibner, Viera „Impfungen, Immunschwäche und plö tzlicher Kindstod“, Hirthammer 2000, Seite 66 ff.
(68) Buchwald, Gerhard „Der Impfunsinn ! Vorträge des J ahres 2004“, Books on Demand 2004, Seite 56
(69) impf!report Nr. 2, 1/2005, Seite 4 ff.
(70) Richter, Isolde „Lehrbuch für Heilpraktiker“, Urba n&Fischer, 4. Auflage, 2000, Seite 19, IfSG § 20 (2 )
(71) http://www.rbb!online.de/_/kontraste/beitrag_jsp/k ey=rbb_beitrag_2469700.html

(72) Reaktion nach der Sendung „Kontraste“ vom 14.04.20 05 an Frau Sieglinde Kaufmann, per E!Mail
(73) Schreiben des Bundesministeriums für Gesundheit un d Soziale Sicherung vom 17. Juni 2003, liegt der
Verfasserin anonymisiert in Kopie vor.
(74) E!Mail von Karl Krafeld an Sieglinde Kaufmann vom 29.04.2005
(75) Ehrengut, W. „Erfahrungen eines Gutachters über Im pfschäden in der Bundesrepublik Deutschland
von 1955 ! 2004“, Books on Demand, Norderst edt 2004, Seite 159
(76) Ehrengut, W. „Erfahrungen eines Gutachters über Im pfschäden in der Bundesrepublik Deutschland
von 1955 ! 2004“, Books on Demand, Norderst edt 2004, Seite 176/177
(77) Ehrengut, W. „Erfahrungen eines Gutachters über Im pfschäden in der Bundesrepublik Deutschland
von 1955 ! 2004“, Books on Demand, Norderst edt 2004, Seite 178/179
(78) Prof. Dr. Johannes Löwer, PEI, in einer Fernsehsen dung des ZDF, 18.03.2005
(79) Rechtsauskunft vom 11.05.2005 durch RA Stefan Stei ninger an Sieglinde Kaufmann
(80) Prof. Dr. Randolph Penning, Institut für Rechtsmed izin der Uni München, ZDF!Sendung, 18.03.2005
(81) E!Mail eines Vaters (Name der Herausgeberin bekann t) vom 6.10.2004 an Sieglinde Kaufmann
(82) http://www.onmeda.de/arztbesuch/vorsorge/impfungen/ impfkalender_kleinkinder.html
(83) impf!report Nr. 5, 4/2005, Seite 17
(84) Schreiben des Sächsischen Staatsministeriums für S oziales vom 20.04.2005 an alle Jugendämter und G esund!
heitsämter der Landkreise und kreisfreien Städte im Freistaat Sachsen

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Sieglinde Kaufmann (Herausgeberin)


„Informationssammlung für eine überlegte Impfentsch eidung“

4. Auflage online-Ausgabe


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Telefon/Fax: (0351) 28 74 739
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Impressum


Verantwortlich für den Inhalt und Autorin aller Texte, die nicht anders ausgewiesen sind:
Sieglinde Kaufmann, EFI!Dresden; Glacisstr. 26, 010 99 Dresden
Titelblatt-Foto: Thomas Illgen, Dresden
Layout-Mitarbeit : Ingo Mäder, Meiningen


Erklärung
Die angegebenen Daten wurden sorgfältig recherchier t und entsprechen dem
Stand vom Juli 2005, aktualisiert August 2010.


Die Rechte der Urheber an ihren Werken sind gesetzl ich geschützt.
1. Auflage Juli 2004 ! 2. Auflage Oktober 2004 ! 3. Auflage Juli 2005 – 4.Auflage online 2010

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Den Fragebogen können Sie bei EFI!Dresden anfordern.

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Verantwortlich handeln

Als Eltern werden Sie spätestens bei der Untersuchung „U3“
Ihrer Kinder mit dem Thema Impfen konfrontiert. Die
Verantwortung für die Impfentscheidung liegt allein bei
Ihnen: Nicht der Arzt, nicht der Kindergarten, nich t der
Staat trägt die Konsequenzen, sondern Ihr Kind alle in.
Deshalb sollten Sie sich umfassend informieren, bev or Sie
etwas entscheiden.

Möglicherweise geraten Sie durch oft einseitige, ma nipulie-
rende Darstellungen in Babyzeitschriften, Tageszeit ungen
oder im Fernsehen unter Druck oder setzen sich im B ekann-
tenkreis dem Vorwurf der Verantwortungslosigkeit au s.
Es erfordert Initiative, von wirtschaftlichen Inter es-
sen unabhängige Informationen zu finden. Jeder
muss bei der Suche und Bewertung seinen eigenen
Weg gehen.

Eltern bekommen in Arztpraxen und Kindereinrichtung en
immer wieder Schwierigkeiten, wenn sie ihre gesetzl ich
garantierte Entscheidungsfreiheit wahrnehmen.
Verantwortlich handeln Sie, indem Sie frei, also kompetent und konsequent, entscheiden.



Die Autorin:
Sieglinde Kaufmann , geboren 1976 in Magdeburg,
Mutter von vier Kindern, Krankenschwester